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Samstag, 04.02.12: NPD-Landesparteitag in Berlin

Wie inzwischen bekannt wurde, plant die Berliner NPD für Samstag, den
4. Februar 2012, einen Landesparteitag in Berlin-Reinickendorf. Auf
diesem haben die Berliner NPD-Delegierten die Möglichkeit, zu
entscheiden, ob Uwe Meenen Vorsitzender bleibt, oder ob ihn Sebastian
Schmidtke ablöst. Gegen diese Zusammenkunft der Berliner Neonazis sind
Proteste angesagt.
Die Kandidaten
Vor einigen Tagen hatte der Berliner Neonazi Sebastian Schmidtke –
Betreiber des Naziladens „Hexogen“ in Schöneweide und Aktivist des
„Nationalen Widerstands Berlin (NW Berlin)“ – seine Kandidatur für den
Berliner NPD-Landesvorsitz angekündigt. Schmidtke, der verantwortlich
für die meisten Berliner Neonazi-Aufmärsche ist, kündigte in einem
Interview an, den personell geschwächten und intern zerstrittenen
Berliner Verband wieder zusammenführen zu wollen. Auch den Umgang mit
Medien will er in Zukunft verbessern. Da Schmidtke aus den Reihen der
„freien Kameradschaften“ stammt, wäre im Falle seines Sieges mit einer
noch stärkeren Einflussnahme des Netzwerkes „NW Berlin“ auf die Berliner
NPD zu rechnen. Expert_innen gehen davon aus, dass schon die letzten
NPD-Aktionen ohne die „NW Berlin“-Aktivisten nicht zu meistern gewesen
wären. Seine dahingestotterten Statements in verschiedenen
Nachrichtensendungen der letzten Wochen lassen Schmidtke jedoch nicht
als den charismatischen Anführer erscheinen, der er gerne wäre.
Dem Franken Uwe Meenen ist in den drei Jahren seiner Amtszeit keine
Stärkung der Berliner NPD gelungen. Den zerstrittenen Neonazis gilt er
als „Hinterzimmer-Intellektueller“. Auch die starken Stimmverluste bei
der Berlin-Wahl im letzten Jahr werden seiner Strategie zugeschrieben,
mit NS-Bezügen Skandale zu provozieren. Wahlplakate mit der Aufschrift
„Gas geben“ und Kreuzworträtsel mit „Adolf“ als Lösungswort
verschreckten Teile der potentiellen NPD-Wähler_innen, die nicht stramm
neonazistisch und NS-nostalgisch denken. Ansonsten konnte Uwe Meenen nur
Schlagzeilen damit produzieren, dass er von Unbekannten auf dem Weg zu
einer NPD-Veranstaltung verprügelt wurde.
Der Landesparteitag
Neben der Wahl des Vorsitzenden werden die Delegierten am Samstag über
weitere mehr oder weniger wichtige Beschlüsse abstimmen. Als Ort dafür
haben sie eine Kneipe in der Residenzstraße in Reinickendorf ausgewählt.
Dort ist der weitgehend inaktive NPD-Kreisverband Nord um die Neonazis
Tibor Haraszti und Richard Miosga angesiedelt, dessen einzige Aktivität
Kneipenabende ausmachen. Es werden mehrere dutzend Delegierte der acht
Parteikreisverbände (Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf,
Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Nord, Spandau und Pankow) sowie der
Jugendorganisation JN erwartet.
NPD? No Way!
Wo Neonazis in Berlin auftreten, sind wir schon da. Keine
Veranstaltungen von „NW Berlin“ oder der NPD bleiben ohne Protest. Wir
rufen deshalb alle Nazi-Gegner_innen dazu auf, am Samstag, dem 4.
Februar 2012 gegen Mittag zum U-Bahnhof Residenzstraße zu kommen, um
dort zusammen mit uns gegen die Neonazis und ihr Gedankengut zu
protestieren.
04.02.2012
11.00 Uhr
Kreuzung Residenzstraße/ Emmentaler Str. (U-Bhf. Residenzstraße
Achtet auf weitere Ankündigungen, hier und auf www.antifa-berlin.info
Kein Raum für Rassismus!
Neonazis entgegentreten!
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Kundgebung gegen Militärtagung: Krieg beginnt hier! Kriegsprofiteuren das Handwerk legen!
Krieg beginnt hier! Kriegsprofiteuren das Handwerk legen!
Vom
31. Januar bis zum 2. Februar 2012 findet in Berlin ein Treffen von
VertreterInnen der Rüstungsindustrie, der Bundeswehr und ThinkTanks
statt. Ganz ungestört sollen im Hotel Maritim pro-Arte neue Methoden der
Kriegsführung, neue Waffensysteme und militärische
Ausrüstungsgegenstände angepriesen werden. Wir lassen den
Kriegsstrategen und Kriegsprofiteuren keine Ruhe!
Kundgebung gegen Militärtagung
Mittwoch | 1. Februar 2012 | 18 Uhr
Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151
Organisiert wird die Konferenz von der Deutschen Gesellschaft für
Wehrtechnik (DWT), einer Lobbyorganisation der deutschen
Rüstungsindustrie, das Verteidigungsministerium unterstützt die
Konferenz.
Bei der International Urban Operations Conference werden Vorträge
über neue Kriegstechniken und insbesondere über Kriegshandlungen in
städtischen Gebieten gehalten. Die Liste der Sponsoren und Aussteller
der Konferenz liest sich wie das Who’s Who der deutschen und
europäischen Rüstungsunternehmen. Zu nennen sind beispielsweise das
europäische Rüstungsunternehmen MBDA, das sich zum weltweit
umsatzstärksten Lieferanten für Lenkflugkörpersysteme entwickelt hat.
Weitere teilnehmende Rüstungsunternehmen sind unter anderem
Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall und Dynamit Nobel Defence. Das
Geschäft der Rüstungsindustrie boomt angesichts der zunehmenden
Militäreinsätze weltweit. Angesichts »wachsender Urbanisierung in
Entwicklungsländern « sehen die Veranstalter der Konferenz »eine
sinkende Stabilität in großen städtischen Gebieten, die von Terroristen
oder politischen Gegnern genutzt werden könnten, um Kontrolle über das
jeweilige Land zu bekommen«. Dies zeigt, dass Kriegshandlungen in
Großstädten für die Rüstungsunternehmen, Militärs und Politiker auf der
Tagesordnung stehen.
Peter Makowski vom Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in Letzlingen bei
Magdeburg wird bei der Konferenz die Vortragsreihe zu Training für Urban
Operations leiten. Das GÜZ ist Europas modernstes Übungszentrum für
Bodentruppen. Dort werden BundeswehrsoldatInnen unmittelbar auf laufende
Militäreinsätze, darunter auch alle zukünftigen Interventionskriege,
vorbereitet. Es ist für viele SoldatInnen die letzte Station vor dem
Auslandseinsatz. Aktuell befindet sich die Bundeswehr mit über 7000
SoldatInnen in acht Einsätzen. Militärische Interventionen dienen in
erster Linie der Sicherung von Energieressourcen, Handelswegen und
Absatzmärkten.
Der Kapitalismus produziert mit seiner ausschließlich auf Profit
ausgerichteten Wirtschaftsweise eine wachsende Menge an
Ausgeschlossenen. Weltweit leben Menschen am Existenzminimum, sterben an
Hunger oder heilbaren Krankheiten. Die soziale Spaltung der
Gesellschaft kann weltweit in zunehmendem Maße nur noch militärisch
gesichert werden. Dieses System, das auf Gewalt beruht und immer mehr
Gewalt hervorbringt, hat keinerlei Lösungen für die dringenden Probleme
der Menschheit. Eine Alternative zu Konkurrenz, Profitstreben und der
Militarisierung der Gesellschaft kann nur in der Perspektive eines
radikalen Gegenentwurfes zur bestehenden kapitalistischen
Klassengesellschaft liegen. Für eine sozialistische Gesellschaft, in der
die kollektiven menschlichen Bedürfnisse und nicht der Profit oberstes
Ziel sind, organisieren wir uns. Der Kampf für diese Perspektive beginnt
hier und jetzt. Überlassen wir nicht den KriegstreiberInnen,
ProfiteurInnen und TechnokratInnen unsere Zukunft!
Kundgebung gegen Militärtagung
Mittwoch | 1. Februar 2012 | 18 Uhr
Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151
Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung
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Aufruf zur Mobilisierung zum G8 und G20 in Frankreich 2011
Im November 2010 übernimmt Frankreich den Vorsitz der G8 und der G20.
Die Gipfel finden jeweils im Juni und November 2011 statt.
Die Gipfel kommen und gehen, die Krise von Wirtschaft, Finanzen, Umwelt und Sozialem bleibt jedoch bestehen.
Die letzten G8 und G20 (Pittsburgh 2009, Toronto und Seoul 2010)
haben keine substantielle Lösung für diese Krisen gebracht. Im
Gegenteil, alles spricht dafür, dass sie in erster Linie versucht haben,
die Akteure und Mechanismen, die die Krise verursacht haben, weiterhin
zu legitimieren. Die Bürgerinnen und Bürger müssen dagegen die Rechnung
bezahlen.
Wir wissen, dass solidarische und demokratische Antworten auf die
globalen Krisen nicht von den Regierungen der reichsten Länder allein,
sondern von den Menschen und der G192, von allen Ländern des Planeten
kommen werden.
Wir sprechen den Mächtigen das Recht ab, uns ihre Lösungen für Krisen aufzudrängen, die sie selbst herbeigeführt haben.
Wir wollen zeigen, es gibt Alternativen. Wir wollen die grundlegenden
Menschenrechte für alle, eine gerechte Verteilung des Reichtums,
Produktions- und Konsumweisen, die den Planeten bewahren und eine
Demokratisierung der internationalen Entscheidungsgremien. Die sozialen
Bewegungen demonstrieren mit ihrer Praxis und ihren Vorschlägen, dass
Alternativen möglich sind.
Obwohl die Gipfel wenige Monate vor den französischen Wahlen
stattfinden, sind sie von globaler Bedeutung. Auch die Mobilisierung von
unten wird international sein. Das Weltsozialforum in Dakar im Februar
2011 und die anderen internationalen Aktionen bis zum Juni 2011 sollen
als Vorbereitung dienen.
Wir rufen soziale Bewegungen, Netzwerke und Organisationen zur
gemeinsamen Mobilisierung zu den Gipfeln der G8 und G20 in Frankreich
auf. Wir stützen uns dabei auf die Vielfalt der Ideen und Aktionsformen,
um unsere gemeinsamen Anliegen und Alternativen zum Ausdruck zu
bringen.
Erstunterzeichner :
AITEC, Les Amis de la Terre France, ATTAC France, CCFD-Terre Solidaire,
CEDETIM, CGT, Confédération paysanne, CRID, Emmaüs International, France
Amérique Latine, FSU, IPAM, Le Mouvement de la paix, Oxfam France,
Peuples Solidaires, Réseau Foi et Justice Afrique Europe, Réseau No Vox,
Ritimo, Survie, Transform !, Union syndicale Solidaires, Vamos !,
Vision du Monde, Naturfreunde Internationale, …
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Aufruf zur Aktions- und Menschenkette am 12. März 2011:
Aufruf zur Aktions- und Menschenkette am 12. März 2011:
„Atomausstieg in die Hand nehmen!“
Bis über das Jahr 2040 hinaus hat die Bundesregierung die Laufzeiten
der Atomkraftwerke verlängert. Diese Klientelpolitik dient alleine den
Stromkonzernen: Ihnen spült der Atom-Deal Zusatzgewinne von fast 100
Milliarden Euro in die Kassen.
Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde über die Köpfe der
Menschen hinweg entschieden. Wir wollen raus aus einer Technologie, die
ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den dringend notwendigen Ausbau
Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen
Atommüll aufbürdet. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar
jetzt!
Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus und seine Landesregierung
gehören zu den größten Verfechtern der Atomenergie. Die kommende
Landtagswahl im „Ländle“ ist damit auch eine Abstimmung über die
schwarz-gelbe Atompolitik.
Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand
nehmen – und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und
Philippsburg abschalten. Hierzu braucht es eine konsequente
Atomaufsicht, die höchste Sicherheitsanforderungen stellt und den
Betrieb der Reaktoren damit unrentabel macht. Zugleich verlangen wir
einen konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien – dezentral und
bürgernah.
Zwei Wochen vor der Landtagswahl senden wir ein spektakuläres Signal
gegen den Atom-Deal: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit
zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden wir am 12. März
eine große Aktions- und Menschenkette zwischen der Landeshauptstadt
Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim bilden.
Die Alternativen zur Risikotechnologie Atomkraft sind längst da, sie
müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar – im
Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.
Jetzt nehmen wir den Ausstieg selbst in die Hand!
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2011 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist! Nazifrei – Dresden stellt sich quer!
2011 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!
Nazifrei – Dresden stellt sich quer!
2010 ist es uns erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch
durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage unseres Erfolges war die
Spektren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen
Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und
Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und
Einzelpersonen. Mit unserer klaren Ankündigung, den Naziaufmarsch durch
Blockaden zu stoppen, haben wir gemeinsam den Raum des symbolischen
Protestes verlassen. Die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit
den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen,
machten die Blockaden zu einem Erfolg.
Für 2011 haben die Nazis angekündigt, mehrere Veranstaltungen zum
Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden durchzuführen. Seit
Jahren versuchen die Nazis die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu
instrumentalisieren und an bestehende Mythen und die Gedenkkultur
anzuknüpfen. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Nazis die Geschichte
verdrehen und die eigentlichen Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen.
Wir lehnen jede Leugnung und Relativierung der deutschen Schuld an
Vernichtungskrieg und Holocaust ab.
Wir sind uns bewusst, dass sich die Nazis ihr Großereignis nicht
einfach nehmen lassen. Deshalb werden wir uns auch 2011 wieder den Nazis
durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Massenblockaden entgegen
stellen. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder
kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns wird dabei keine Eskalation
ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen,
den Naziaufmarsch zu verhindern.
Wir werden uns weiterhin bei Versuchen der Kriminalisierung
solidarisch zueinander verhalten. Wir stellen uns gegen jeden Versuch,
antifaschistischen Protest als „extremistisch“ zu bezeichnen.
2011 werden wir den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren – bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
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Aufruf zur Afghanistan-Demo in Berlin: Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan!
Afghanistan-Demo in Berlin
am 22.01.2011 um 15 Uhr
ab Rathaus Neukölln
Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan!
Gemeinsam gegen Krieg, Besatzung und Rassismus
Wir rufen dazu auf, sich am 22. Januar 2011 an der Demonstration
gegen die Verlängerung des Mandats für den Kriegseinsatz der Bundeswehr
in Afghanistan zu beteiligen!
Ende Januar 2011 wird der Bundestag wieder über die Verlängerung des
Mandats für den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan abstimmen.
Obwohl sich ein großer Teil der Bevölkerung in Umfragen gegen den
Einsatz ausspricht, wird die Mehrheit der Abgeordneten wie in den
vergangenen Jahren, für die Verlängerung des Krieges und der Besatzung
Afghanistans stimmen. Neun Jahre dauert diese imperialistische
Aggression durch die Nato-Staaten mittlerweile an. Neun Jahre, die für
die afghanische Bevölkerung Leid, Tod und Zerstörung bedeuten. Tag für
Tag sterben Menschen durch die Folgen des Krieges, an Unterernährung,
mangelnder Krankenvorsorge, Bombardements und Anschlägen. Die Nato hat
öffentlich einen Abzug im Jahre 2014 vorgesehen. Ob dieser Plan
umgesetzt wird, ist jedoch stark zu bezweifeln. Der ISAF-Kommandant
Petraeus hat bereits geäußert, dass er nicht an einen baldigen Abzug
glaubt. Wir fordern den sofortigen und bedingungslosen Abzug aller
ausländischen Truppen aus Afghanistan! Jedes weitere Jahr Besatzung
verlängert das Leid der afghanischen Bevölkerung.
Die Besatzerarmeen sind mit den Warlords der Nordallianz verbündet
und stützen sich somit auf reaktionäre Kräfte. Linke und
fortschrittliche Gruppen und Initiativen, wie die Frauenorganisation
RAWA (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan), kämpfen in
Afghanistan unter schwierigsten Bedingungen für Unabhängigkeit,
Gerechtigkeit und die Befreiung der Frauen. Sie kämpfen für ein
sofortiges Ende der Besatzung, da nur ohne die Besatzung und den
permanenten Kriegszustand eine Perspektive jenseits von Abhängigkeit,
Unterdrückung und Fundamentalismus zu erreichen ist. Solidarität mit den
fortschrittlichen Kräften in Afghanistan! Hoch die internationale
Solidarität!
Der Widerstand gegen die Nato-Truppen hat immer mehr an Bedeutung
gewonnen. Es finden wiederholt Angriffe der Aufständischen auf Laster
mit militärischem Material in Pakistan und Afghanistan statt. Die Nato
hat mittlerweile den Krieg auch auf Teile von Pakistan ausgeweitet. Sie
hat ihre Truppenstärke im Laufe der Jahre massiv erhöht. Trotzdem
schafft sie es nicht, Afghanistan unter ihre Kontrolle zu bekommen. Eine
weitere Strategie der Nato besteht nun in der Ausbildung und Aufrüstung
afghanischer Truppen. Zusätzlich zu den staatlichen Armeen sind auch
zunehmend Söldner von privaten Militärunternehmen in Afghanistan. Die
Nato-Staaten wollen mit allen Mitteln ihre Herrschaft über das Land
sichern. Afghanistan ist für sie von zentraler Bedeutung, weil das Land
in der Nähe von großen Öl- und Gasvorkommen liegt, es über eigene
Rohstoffe verfügt und als Einflussgebiet für die westlichen Staaten von
geostrategischem Interesse ist. Die Nato-Staaten konkurrieren,
insbesondere mit Russland und China, um die rohstoffreiche Region. In
den verteidigungspolitischen Richtlinien der Bundeswehr wird deutlich
gesagt, dass die Sicherung von Märkten, Handelswegen und
Rohstofflieferungen die Gründe für Kriege sind. Für die Profitinteressen
von Konzernen wird gemordet, bombardiert, gefoltert, vertrieben und
unterdrückt. Gegen Krise, Krieg und Kapitalismus! Für eine solidarische
Gesellschaft!
Wir bekämpfen die deutsche Kriegspolitik und demonstrieren deshalb
gegen die Verlängerung des Mandats für die Bundeswehr. Gegen Krieg und
Besatzung zu kämpfen, heißt auch die Propaganda der Bundeswehr zu
stören. Die Bundeswehr versucht sich an Schulen als attraktiver
Arbeitgeber darzustellen. Im Zuge des Umbaus der Bundeswehr und der
geplanten Aussetzung der Wehrpflicht ab Juli 2011 wird die Bundeswehr
noch intensiver versuchen, in Schulen Rekruten zu werben. Auch an
Universitäten ist sie präsent. In zunehmendem Maße wird an deutschen
Hochschulen Forschung für den Krieg betrieben. Es gibt zum Beispiel an
der Universität Potsdam den, in Kooperation mit der Bundeswehr
durchgeführten, Masterstudiengang Military Studies. Der zunehmenden
Militarisierung der Gesellschaft und den weltweiten Kriegseinsätze von
Bundeswehr und Nato, muss unser entschlossener Widerstand
entgegengesetzt werden. Genauso bekämpfen wir die rassistische
Propaganda und Hetze gegen den Islam. Bundeswehr raus aus Schulen,
Arbeitsämtern und Unis! Gegen Rassismus und Islamophobie!
Afghanistan-Demo
am 22.01.2011 um 15 Uhr ab Rathaus Neukölln
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LL-Demo am 09. Januar 2011
Aufruf
zur Vorbereitung der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 9. Januar 2011
um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde
In
der 1916 erschienenen Junius-Schrift schrieb Rosa Luxemburg, unter den
gegebenen Umständen sei das Finanzkapital “zu einer geschlossenen Macht
von größter, stets gespannter Energie zusammengepresst, zu einer Macht,
die, gebieterisch schaltend und waltend in Industrie, Handel und Kredit …
gleich ausschlaggebend in Privat- wie in Staatswirtschaft, schrankenlos
und sprunghaft ausdehnungsfähig, immer nach Profit und Betätigung
hungernd, unpersönlich, daher großzügig, wagemutig und rücksichtslos,
international von Hause aus, ihrer ganzen Anlage nach auf die Weltbühne
als den Schauplatz ihrer Taten zugeschnitten war … Dieser junge,
kraftstrotzende, von keinerlei Hemmungen mehr beschwerte Imperialismus …
musste sehr rasch zum unberechenbaren Faktor der allgemeinen
Beunruhigung werden.”
Knapp 95 Jahre sind seither vergangen. Mit welchen Attributen wir den
heutigen Imperialismus auch beschreiben: Von Hemmungen ist er weniger
denn je beschwert und ein unberechenbarer Faktor ist er wie nie zuvor.
Globale Wirtschafts- und Finanzkrisen produzieren Kriegsgefahren als
vermeintlichen Ausweg aus der Misere. Fidel Castro spricht von einer
Welt, die sich “in ihrer bislang gefährlichsten Phase” befindet. Er
habe, so Castro vor Studenten, nicht die geringsten Zweifel, dass die
Antwort des Iran auf eine Attacke in einem globalen Atomkrieg enden
werde, den niemand kontrollieren könne.
Der Iran darf nicht zum Ausgangspunkt eines atomaren Weltbrandes
werden. Gehen wir am 9. Januar 2011 gegen den Krieg auf die Straße.
Demonstrieren wir gegen jegliche direkte und indirekte Kriegsbeteiligung
Deutschlands, gegen alle aggressiven Bestrebungen der EU und der NATO,
gegen horrende Rüstungsausgaben und mörderische Rüstungsexporte. Fordern
wir den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan.
Wehren wir uns gegen die von keinerlei Hemmungen gebremsten,
politisch organisierten Folgen der Profitmaximierung im Kontext mit der
seit 1945 größten Weltwirtschafts- und Finanzkrise: Gegen die
Privatisierung der Gewinne und die Vergesellschaftung der Verluste. Der
Kapitalismus bringt der Menschheit unermessliches Leid – vor allem in
der Dritten Welt. Voller Hoffnungen blicken wir auf die
fortschrittlichen Bewegungen Lateinamerikas und auf das sozialistische
Kuba. Unsere ausdrückliche Solidarität gehört dem palästinensischen Volk
und der israelischen Friedensbewegung. Wir wenden uns gegen alle
neokolonialistischen Machenschaften, gegen die hemmungslose Ausbeutung,
insbesondere des afrikanischen Kontinents.
Demonstrieren wir gegen die Entwürdigung von Millionen Menschen auch
hierzulande: Entwürdigung durch Arbeitslosigkeit, durch den
grassierenden, die Ärmsten und Schwächsten am meisten betreffenden
Sozialabbau, Entwürdigung durch die Verstetigung von Bildungsschranken
und durch den stetig wachsenden Abbau bürgerlicher Freiheitsrechte.
Wehren wir uns gegen alle Bestrebungen der Nazis, aus sozialem Zündstoff
politischen Gewinn zu ziehen. Wir stehen gegen Rassismus,
Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Nationalismus. Dem
Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus
fühlen wir uns unbedingt verpflichtet.
Wir – Linke unterschiedlicher Strömungen – werden am 09. Januar 2011
im Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht unsere Standpunkte und
Forderungen friedlich bekunden. Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf!
Die NaturFreunde OG Adelante unterstützen die Demo. mehr hier
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Demonstration: 29 Jahre Todestrakt – Freiheit für Mumia jetzt!
Jetzt nur nicht die Wut verlieren!
29 Jahre Todestrakt – Freiheit für Mumia jetzt!
Demonstration I Samstag 11. Dez. 2010 I 14:00 Heinrichplatz –
Bln X-berg I
Abschluss – US Botschaft – Brandenburger Tor
Seit 29 Jahren sitzt ein Journalist im Todestrakt – weil er gewagt
hat, laut zu sagen, was ist.
Seit 29 Jahren ist ein Mensch von seinen Angehörigen isoliert – weil
Gefangene in seinem Land kaum Rechte haben.
Seit 29 Jahren ist ein Afroamerikaner ständig vom Tod bedroht – weil die
Todesstrafe das letzte Mittel einer untergehenden Gesellschaftsordnung
ist.
Der Gefangene heißt Mumia Abu-Jamal, der Ort liegt im US
Bundesstaat Pennsylvania nahe Waynesburg. Eine von der Regierung
betriebene Gefängnisfabrik produziert dort jährlich ca. 50 Millionen
US-$ Profit durch Zwangsarbeit. Inmitten dieser Fabrik ist ein
Hochsicherheitstrakt, in dem knapp 250 Menschen unter weitesgehender
Isolation auf das Ende ihres Lebens warten. In 6m² kleinen Zellen haben
sie nur eine einzige Gewissheit: dass sie diese Mauern nicht lebendig
verlassen werden. Manche von ihnen kennen sogar schon den Tag, an dem
sie sterben werden.
In einem Land, in dem 80% der Bevölkerung europäischen Ursprungs
sind, leben in den vergessenen Todestrakten der Supermax Gefängnisse
überwiegend AfroamerikanerInnen sowie Native Americans, Hispanics oder
AsiatInnen. Gerade mal 34% der Gefangenen entstammen der
Bevölkerungsmehrheit.
In den Gefängnisfabriken, die über die gesamten USA verteilt sind,
sieht es ähnlich aus. Der Gefängnisindustrielle Komplex ist einer der
größten Binnenwirtschaftszweige der USA. Das Verfügen über nahezu
unbezahlte Arbeitskraft war der historische Motor für den Aufbau der
nordamerikanischen Kolonien. Die nach der Gründung der USA auch formal
institutionalisierte Sklaverei wurde 1865 offiziell abgeschafft – real
existiert sie bis heute in der Gefängnisindustrie weiter. Kein Land der
Erde inhaftiert momentan mehr Menschen als die USA, weder prozentual
noch nach konkreten Zahlen. Die Todesstrafe als ultimative Bedrohung
garantiert dabei das Stillhalten der eingeschüchterten Bevölkerung.
Für einen untergeschobenen Polizistenmord wurde Mumia Abu-Jamal zum
Tode verurteilt. Real jedoch, weil er konsequent über Rassismus,
Polizeigewalt und behördliche Korruption berichtete. Das macht er bis
heute und erreicht damit inzwischen trotz Isolationshaft Millionen
Menschen. Er gibt all denen eine Stimme, die in den Medien in der Regel
ignoriert werden. Nach jahrzehntelangen erfolgreichen Proteste versucht
die Regierung zur Zeit erneut, seine Hinrichtung doch noch
durchzusetzen.
Politische Justizwillkür kennzeichnete ebenfalls die Verurteilungen
von Leonard Peltier für dessen Engagement im American Indian Movement
(A.I.M.) sowie den Cuban 5, welche den von US Geheimdiensten gedeckten
Terror gegen Cuba verhindern wollten. In den USA sitzen laut
Menschenrechtsgruppen momentan weit über 100 Gefangene allein wg. ihrer
politischen Anschauungen ein. Anti-Repressionsgruppen gehen sogar von
über 4000 aus.
Wir wissen um die sterilen Gänge und Zellen, in denen Menschen, deren
einzige Schuld es zumeist ist, sich keine angemessene Verteidigung
leisten zu können, auf ihr gewaltsames Lebensende warten. Wir wissen um
die Kraft, welche Post, Berichte über Solidaritätsproteste oder
Haftbesuche in diese sterilen Mauern des Todes tragen. Wir stehen
zusammen mit Mumia Abu-Jamal und allen anderen, die von der Todesstrafe
bedroht sind. Kein Staat hat das Recht, Gefangene zu ermorden!
LASST UNS GEMEINSAM AUF DIE STRASSE GEHEN, UM DER VERTRETUNG
DER USA KLAR ZU MACHEN, DASS WIR NUR EINE LÖSUNG AKZEPTIEREN WERDEN:
Freiheit für Mumia Abu-Jamal!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Abschaffung der Todesstrafe weltweit!
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Castor stoppen: Berlin fährt ins Wendland
Auf ins Wendland – Ticketangebot in Berlin
Berlin fährt ins Wendland. Mit
mehr als 20 Bussen und vielen Einzelreisenden werden sich am Wochenende
mehr als 1500 Berlinerinnen und Berliner auf ins Wendland machen, um
gegen die Castor-Transporte zu demonstrieren. Mit kreativen, bunten und
sehr unterschiedlichen Widerstand werden wir gemeinsam dafür streiten,
dass der Castor nicht durchkommt.
Die Berliner Anti-Atom-Koordination bietet ein Buspaket an, dass die
Möglichkeit gibt, verschieden anzureisen und wieder abzureisen.
So können die aktionsorientierten Teile der Anti-Atom-Bewegung
individuell am Freitag oder Samstag anreisen und am Samstag, Sonntag
oder Dienstag zurückreisen.
Für alle Nachfragen zu den Bussen haben wir ein zentrales
Info-Telefon geschaltet: (0151) 22 75 27 21
ACHTUNG mit einem Ticket kann die Hin und Rückfahrt aus dem Buspaket
ausgesucht werden!
Abfahrtsorte: Ostbahnhof (O2-Arena)
Abfahrtstag:
Freitag, 05.11.2010 (Abfahrt 13.00 Uhr)
oder am
Samstag, 6.11.2010 (Abfahrt 6.00 Uhr)
Kostenbeitrag: Normal 18 € Hin und Rück.
Rückfahrt:
06.11.2010 (ca. 18.00 Uhr), direkt nach der Kundgebung
07.11.2010 (ca. 18.00 Uhr) Vom Camp Köhlingen und
Hitzacker
09.11.2010 (ca. 18.00 Uhr) – vom Camp Köhlingen,
Hitzacker und bei Bedarf Gedelitz
Verkaufsstelle nur noch:
Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof / Kreuzberg:* Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr
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Rote Karte für Atomkraft! – 6. November – Demonstration in
Dannenberg
Statt endlich abzuschalten wollen die Energiekonzerne RWE, EON,
Vattenfall und EnBW ihre Atomkraftwerke noch jahre- und jahrzehntelang
weiter betreiben und täglich eine Million Euro für jedes Atomkraftwerk
extra kassieren. Der Regierung und den Konzernen geht es nur um eins:
Profite auf Kosten der Sicherheit. Doch jedes Atomkraftwerk ist eine
Zeitbombe, und jedes Quäntchen Atommüll, das beim Weiterbetrieb anfällt,
ist ein Gramm zu viel. Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg:
Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder umgehend und
konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen?
Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur durchsetzen. Die
Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien – im Gleichklang mit
Energiesparen und Steigerung der Energieeffizienz!
Atommüll ohne Ende
Weltweit gibt es kein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Das hat
einen einfachen Grund: das Teufelszeug ist hochgiftig und muss für eine
Million Jahre sicher von der Biosphäre abgeschlossen werden. Ein Ding
der Unmöglichkeit. Wie schnell die Endlagerpläne platzen, zeigen die
havarierten Atommülllager Asse II und Morsleben. Die Asse säuft ab, und
Morsleben stürzt ein. Nicht 30.000 Generationen Sicherheit, nur eine
Generation Unsicherheit reichte, um das Märchen vom sicheren Endlager zu
entlarven. Wir fordern Konsequenzen: Hört sofort damit auf, Atommüll zu
produzieren, ihr könnt mit dem vorhandenen schon jetzt nicht umgehen!
Mit Gorleben kommen sie nicht durch!
Demokratie endet, wo es um Atommüll geht: In Gorleben wird unter
Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligungsrechte der
Allgemeinheit ab dem 1. Oktober 2010 die „untertägige Erkundung“ wieder
aufgenommen, das heißt, dass der Schwarzbau Gorleben so vollendet werden
soll. Der Salzstock in Gorleben, das wissen wir, ist wegen seines
Grundwasserkontakts und der nahen Gasfelder als Endlager völlig
ungeeignet. Die Standortentscheidung in den Siebzigerjahren war nie
geologisch begründet, Gorleben wurde alternativlos und willkürlich
politisch ausgewählt. „Erkundung“ bis zur Fertigstellung? Nicht mit uns!
Atomtransporte kreuz & quer
Wenn im November der nächste Castorkonvoi aus La Hague nach Gorleben
rollt, dann wird nur vorgetäuscht, in der Atommüllentsorgung bewege sich
etwas. Denn der Atommüll wird nur von A nach B gekarrt und in luftigen
Hallen abgestellt. Ob Ahaus, Greifswald, Gorleben: Atomtransporte sind
ein Risiko, das wir nicht hinnehmen können.
Auf ins Wendland!
Stimmen wir ab, mit Händen und Füßen, wenn der nächste Castor ins
Wendland rollt: Der Atomkraft die Rote Karte. Leistet Widerstand gegen
die Atomkraft im Land. Mit Gorleben kommen sie nicht durch. Castor
stopp, Atomausstieg sofort!
Zur Demo am 6.11. in Dannenberg rufen auf: NaturFreunde
Deutschlands, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg,
Bäuerliche Notgemeinschaft, ContrAtom, Arbeitsgemeinschaft Schacht
Konrad, .ausgestrahlt, BUND, Campact, Robin Wood, X-tausendmal quer,
Asse II-Koordinationskreis, WiderSetzen und viele andere.
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Schwabenstreiche in Berlin – Termine
Hier die aktuellen Termine für den Schwabenstreich in
Berlin:
Mo, 1. November, Schwabenstreich am Postdamer
Platz, 19 Uhr
Mi, 3. November, Schwabenstreich am Hbf, Ausgang Washington Platz, 19
Uhr
Mi, 3. November, Treffen in der Regenbogenfabik (Lausitzerstr. 22), 20
Uhr, wir besprechen weiteres Vorgehen im Protest gegen S21 in Berlin und
vieles mehr
Seit dem 26. Oktober gibt es übrigens im Cafe der Regenbogenfabrik
Oben bleiben-Wein, K21-Limo bzw. -Apfelsaft, ebenso das Resist- Bier.
Schmeckt super lecker, alles Bio!!
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Castor stoppen: Berlin fährt ins Wendland
Auf ins Wendland – Ticketangebot in Berlin
Berlin fährt ins Wendland. Mit
mehr als 20 Bussen und vielen Einzelreisenden werden sich am Wochenende
mehr als 1500 Berlinerinnen und Berliner auf ins Wendland machen, um
gegen die Castor-Transporte zu demonstrieren. Mit kreativen, bunten und
sehr unterschiedlichen Widerstand werden wir gemeinsam dafür streiten,
dass der Castor nicht durchkommt.
Die Berliner Anti-Atom-Koordination bietet ein Buspaket an, dass die
Möglichkeit gibt, verschieden anzureisen und wieder abzureisen.
So können die aktionsorientierten Teile der Anti-Atom-Bewegung
individuell am Freitag oder Samstag anreisen und am Samstag, Sonntag
oder Dienstag zurückreisen.
Für alle Nachfragen zu den Bussen haben wir ein zentrales
Info-Telefon geschaltet: (0151) 22 75 27 21
ACHTUNG mit einem Ticket kann die Hin und Rückfahrt aus dem Buspaket
ausgesucht werden!
Abfahrtsorte: Ostbahnhof (O2-Arena)
Abfahrtstag:
Freitag, 05.11.2010 (Abfahrt 13.00 Uhr)
oder am
Samstag, 6.11.2010 (Abfahrt 6.00 Uhr)
Kostenbeitrag: Normal 18 € Hin und Rück.
Rückfahrt:
06.11.2010 (ca. 18.00 Uhr), direkt nach der Kundgebung
07.11.2010 (ca. 18.00 Uhr) Vom Camp Köhlingen und
Hitzacker
09.11.2010 (ca. 18.00 Uhr) – vom Camp Köhlingen,
Hitzacker und bei Bedarf Gedelitz
Verkaufsstelle nur noch:
Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof / Kreuzberg:* Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr
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Protestkette am Bundestag: Keine Stimme für Atomkraft!
Am
28. Oktober stimmt der Bundestag über die Laufzeitverlängerung für
Atomkraftwerke ab. Mit einer Protestkette direkt am Reichstagsgebäude
zeigen wir zum Start der Abstimmungsdebatte unser NEIN zur Atomkraft.
Wir fordern: Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke! Atomkraft
abschalten!
Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik. Mit der
Protestkette stellen wir uns den Plänen der Bundesregierung, die
Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern, symbolisch entgegen.
Wir werden nicht hinnehmen, dass durch den Weiterbetrieb der
Schrottreaktoren die Menschen noch länger den unverantwortlichen Risiken
von schweren Atomunfällen ausgesetzt werden. Durch die Verlängerung der
AKW-Laufzeiten wird der Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit
Erneuerbaren Energien verbaut. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten –
und zwar jetzt!
Mit unserer Protestkette machen wir deutlich: Wer die Laufzeiten für
Atomkraftwerke verlängert, koppelt sich vollständig von der Meinung der
Menschen im Land ab. Eine breite Mehrheit ist gegen Atomkraft.
Wir werden uns mit vielfältigen und kreativen Aktionen an den
AKW-Standorten, bei den Castor-Transporten im Wendland und überall sonst
gegen die Atompläne wehren. Wir nehmen nicht hin, dass die Regierenden
mit den Atomkonzernen kungeln, statt auf den Willen der Bürgerinnen und
Bürger zu hören.
Kommen Sie zum Anti-Atomkraft-Frühstück am 28.10. in Berlin!
Ablauf
Kommen Sie am 28. Oktober nach Berlin zum Reichstagsgebäude. Von 8
Uhr an werden wir an vielen Treffpunkten entlang der
Protestkettenstrecke Kaffee und Tee anbieten und dann gemeinsam mit
einer Protestkette deutlich machen: Mit euren Atomplänen kommt ihr nicht
durch!
8 bis 8.45 Uhr: Kaffee, Kuchen, Tee – gegen AKW!
Anti-Atomkraft-Frühstück zur Stärkung des Widerstandes an zahlreichen
Treffpunkten entlang der Protestkettenstrecke
8.45 bis 9 Uhr: Protestkette entsteht
9 Uhr: Protestkette steht!
9 bis 9.05 Uhr: Lautstarker Atom-Alarm
9.05 Uhr: Ende der Aktion
Ab 9.15 Uhr: Übertragung der Bundestagsdebatte vor
dem Brandenburger Tor live auf Großleinwand
Die Aktion wurde initiiert vom BUND, campact und den
NaturFreunde Deutschlands. Es beteiligen sich attac, Anti-Atom-Berlin,
SPD, Greenpeace Berlin, IPPNW, BÜNDNIS 90/Die Grünen, DIE LINKE, DUH
u.a.
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Kein Stuttgart 21 – Der Protest- und Kulturzug rollt nach Berlin!
Protest-Zug
Kein Stuttgart 21 – Der Protest- und Kulturzug
rollt nach Berlin!
Am 26.10. morgens um ca 7.30 Uhr kommt der Sonderzug mit 600
Stuttgart 21-GegnerInnen in die Hauptstadt. Einen ganzen Tag lang ziehen
sie mit Musik, Kultur, Kabarett und Infos durch die Stadt, um Merkel
& Co den Marsch zu blasen und die BerlinerInnen über ihren
Widerstand gegen Stuttgart 21 zu informieren.
Ein paar Eckpunkte zum Programm:
7:16 Uhr (Gleis 13/14): Ankunft, Empfang durch Berliner Aktive,
gemeinsames Frühstück
9 Uhr: Zug zur Schweizer Botschaft, Petition übergeben,
kabarettistische Einlage „Ba-Wü will als 24. Kanton der Schweiz
aufgenommen werden“ wegen Bürgerbetiligung und guter Bahn
10 Uhr: Widerstandskastanie pflanzen („Nachwachsende
Pflastersteine“), „Mahnsteine“ an div. Stellen hinterlassen ..
10 Uhr: Probe Bürgerchor mit Volker Lösch. Informationen s. u.
12:00 Uhr: Freizeit und kleinere Aktionen: Mit S-Bahn fahren und
Flyer verteilen und Stuttgarter Pflastersteine verschenken, Fraktionen
aufsuchen
13:30 – 15:30 Uhr: Infostand Friedrichstr. / Schiffbauer Damm
12:30 – 16:00 Uhr: Schifffahrten auf der Spree mit Kulturprogramm.
Drei Schiffe fahren sechs Touren. Abfahrten zwischen 12:30 Uhr und 15
Uhr (jeweils für eine Stunde).
ab 17 Uhr: Kulturveranstaltung und Großkundgebung am Potsdamer Platz
vor der DB-Zentrale, u.a. mit dem“Bürgerchor“, geleitet von Regisseur
Volker Lösch.
19 Uhr: bundestweiter Schwabenstreich
20:30 Uhr: Abfahrt Sonderzug zurück nach Stuttgart
Wer Interesse hat, am Bürgerchor mitzumachen (Probe ca. 10-13 Uhr,
Probenbühne der Schaubühne, Saalmannstr. 11, Berlin-Reinickendorf),
sendet bitte eine kurze Mail an rosen-resli(at)gmx.net.
Unterstützt die Aktion nach Kräften! Ihr könnt den Kulturzug
begleiten und unterstützen und euch an Infoständen beteiligen. Auch
Spenden zur Finanzierung des Sonderzug werden dringend benötigt. Z.B.
durch Kauf eines Solitickers für 100€ . Auch kleinere Spenden sind
willkommen (Spendenkonto 2292342, BLZ 60050101 Die Anstifter eV,
Stichwort Solidaritätsspende Berlinzug).
Mobilisiert eure Freunde und Bekannte für die Kundgebung am Potsdamer
Platz!
Das Programm des Kultur- und Protestzuges wird hier laufend
aktualisiert!
Informationen zum Protestzug gibt es auch bei attac, Bei Abriss
Aufstand oder den Parkschützern.
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Anti-Castor-Demo: Durch Kreuzberg kommt der Castor nicht!
Samstag 23.10.2010
* Ort: Mariannenplatz (Kreuzberg)
* Uhrzeit: 13.00 bis 15.15 Uhr
* Verantwortlicher: Vorstand
Durch Kreuzberg kommt der Castor nicht!
Bundesweiter Castorstrecken-Aktionstag am 23.10.2010
Am 23. Oktober veranstaltet ein breites Bündnis einen bundesweiten
Castorstrecken-Aktionstag. An diesem Tag protestieren wir gegen die
Gefahren der Atommülltransporte und fordern: Atomkraft: Schluss jetzt!
Jeden Tag, den ein Atomkraftwerk weiterläuft, wird mehr Atommüll
produziert. Atommüll, von dem niemand weiß, wohin damit. Es gibt
weltweit kein sicheres Endlager, kein noch so tiefes Bergwerk kann
Sicherheit gewährleisten. Weder Salz noch Ton oder Granit halten für
Millionen Jahre dicht. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, wird die
tödlich strahlende Fracht sinnlos hin- und hertransportiert. Die Gefahr
von Unfällen, bei denen ganze Regionen radioaktiv verseucht werden
können, wird dabei skrupellos in Kauf genommen.
Ob alt, ob jung, mit Freunden und Familie kommt alle nach Kreuzberg.
Wir protestieren gegen die anstehenden Atommülltransporte ins Wendland.
Beginn: Mariannenplatz vor dem Bethanien
Wir treffen uns zu einer bunten, lauten und kreativen Demonstration.
Mit unserem Motto „Durch Kreuzberg kommt der Castor nicht!“ wollen wir
den Protest der Berlinerinnen und Berliner in Kreuzberg sichtbar machen.
Die Demonstration wird durch einen „Castor“ begleitet, den wir dann in
der Oranienstraße nicht mehr durchkommen lassen. Dann wird es turbulent:
Er wird von Sicherheitspersonal bewacht werden, die alles dafür tun,
damit der Castor durch Kreuzberg rollen kann. Deshalb macht mit! Zeigen
wir durch eine Massenaktion, dass der Castor nicht durch Kreuzberg
kommt.
Abschlusskundgebung am Heinrichplatz.
Ablauf der Demonstration:
13.00 Uhr Treffpunkt Mariannenplatz
13.00 bis 13.20 kurze Auftaktkundgebung
13.20 bis 14.00 Uhr Demo
14.00 bis 14.30 Uhr in der Oranienstraße bis Adalbertstraße – „Durch
Kreuzberg kommt der Castor nicht!“ – Zwischenkundgebung mit symbolischer
Sitzblockade und Räumaktion durch „Sicherheitspersonal“
14.30 bis 14.45 Demo zum Heinrichplatz“
14.45 Reden am Heinrichplatz zu den Aktionen im Wendland.
Der Castorstrecken-Aktionstag in Berlin wird durchgeführt
von:
Anti Atom Berlin, attac Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, BUND
Berlin, BUND-Jugend Berlin, DIE LINKE Berlin, Grüne Jugend Berlin, GRÜNE
LIGA, Jusos Berlin, NaturFreunde Berlin, SPD Berlin, solid Berlin,
Infos zum Castorstrecken-Aktionstag: www.castor-strecken-aktionstag.de
Infos zum Ablauf in Berlin: Uwe Hiksch (0176-62015902),
hiksch@naturfreunde.de
Über Euer Kommen würden wir uns freuen.
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23. Oktober 2010: Bundesweite Anti-Atom-Aktion quer durch’s ganze
Land:
Presseinformation / Hannover, 21. September 2010
Anti-AKW-Bewegung plant Aktionskette entlang der
Castor-Transport-Strecken
Hunderttausend demonstrierten am Sonntag in Berlin und bevor der
Castor-Transport nach Gorleben rollt, werden am (vermutl.) 6. November
zig-Tausende zu einer bundesweiten Demonstration nach Dannenberg kommen.
Eine bundesweite Aktion ganz anderer Art planen Bürgerinitiativen und
Organisationen für den 23. Oktober:
Entlang dreier Transportrouten
- von Wörth über Karlsruhe nach Gorleben
- aus Karlsruhe nach Lubmin und
- von Jülich nach Ahaus
sollen eine Vielzahl örtlicher und regionaler Aktionen stattfinden.
Anders als bei zentralen Großveranstaltungen, wo Menschen
zusammenkommen, kommt hier das Thema zu den Menschen: “Die
Atomtransporte verbinden uns alle”, sagt Koordinatorin Christina
Albrecht (ROBIN WOOD), “und diese Aktionsform gibt sehr vielen Menschen
die Möglichkeit, ihre Ablehnung der Atomenergie in ihrem unmittelbaren
Wohnumfeld und mit ihren eigenen Mitteln und Formen deutlich zu machen.
Ob in Städten, an Bahnhöfen, unter Brücken oder auf Straßen und Wegen
entlang der Bahntrassen, ob Posaunenchor und Gottesdienst, Mahnwachen,
Kundgebungen, Kegeln mit Atommüll-Fässern, Radtouren entlang der
Atommüll-Strecken, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.” Die
Organisatoren liefern einen Aktionsleitfaden und sind bereit, die
örtlichen Akteure zu unterstützen und zu örtlichen und regionalen
Vorbereitungstreffen zu kommen. Alle Aktionen, die verbindlich
angemeldet werden, werden auf der Homepage
www.castor-strecken-aktionstag.de eingetragen.
“Bereits seit Jahresbeginn regt sich der Widerstand gegen die
Atommüll-Transporte nach Ahaus, im Januar gab es einen ersten
Streckenaktionstag zwischen Jülich und Ahaus”, berichtet Sabine Jeromin
aus Köln, die die Aktion im Westen koordiniert. “Ahaus wird zur
logistischen Drehscheibe und zum oberirdischem Lager für radioaktiven
Müll. Ins Zwischenlager Ahaus soll schon in wenigen Wochen wieder
Atommüll rollen, im Durchschnitt 2 x pro Woche: Brennelementekugeln aus
dem 1978 verünglückten Hochtemperaturreaktor der Forschungsanlage in
Jülich, außerdem vorgeblich harmlose Radionuklide zur GNS (mbH) in
Duisburg, sowie zahllose UF6-Transporte zur UAA Gronau, bei der sich
erst am 21.01. ein Unfall ereignete. Hilfs- und Rettungskräfte wie
Feuerwehren, THW, Krankenhäuser werden im Vorfeld nicht über
heranrollende Sonderzüge mit radioaktiven Frachten informiert.” Eine
besondere Herausforderung sind geplante Brennelement-Transporte aus
Ahaus nach Russland: “Entsprechend würden wir es entschieden begrüßen,
wenn am 23. Oktober auch in Städten wie Osnabrück, Bremen und Hamburg
zum Thema Ahaus-Russland-Castor etwas passieren würde”.
Bernd Ebeling von Contratom Uelzen zur Aktionsvorbereitung in
Norddeutschland: “An den beiden Bahnstrecken für den hochaktiven
Atommülltransport nach Gorleben sind in folgenden Städten bereits
Aktionen geplant: Hameln, Hildesheim, Verden, Rothenburg, Buchholz sowie
Göttingen, Hannover, Celle, Uelzen und Lüneburg. Viele Menschen werden
ihr Unverständnis für die nicht nachvollziehbare Energiepolitik deutlich
zeigen. Nicht nur am 23. Oktober, sondern auch am 6. und 7. November,
wenn der Castor-Transport durch Niedersachsen nach Gorleben rollt.”
In Lubmin wird ab Ende Oktober mit einem Castor-Transport gerechnet,
erläutert Heinz Wittmer: “Am 10. Oktober soll eine Regionalkonferenz in
Greifswald stattfinden, bis dahin sollen alle Aktive aus den neun
Städten, aus denen Menschen nach Berlin gefahren sind, angesprochen
werden. Fest steht für den 23. Oktober eine Fahrradtour von Rostock nach
Gelbensande und ich könnte mir vorstellen, dass Aktionen in Schwerin,
Bützow und Greifswald stattfinden.”
Am 23. Oktober gegen 14.00 Uhr wollen die Veranstalter die Aktion
bilanzieren. Christina Albrecht: “Es geht uns dabei nicht um eine
möglichst große Zahl von TeilnehmerInnen, sondern um einen möglichst
flächendeckenden Protest an möglichst vielen Aktionsorten”.
Mehr Infos unter: www.castor-strecken-aktionstag.de
Rückfragen:
Christina Albrecht, ROBIN WOOD (Kampagnen-Koordinatorin) 0151 – 50194026
Sabine Jeromin, Köln (Koordination West-Route Jülich-Ahaus)
Bernd Ebeling, contrAtom (Nord-Route) 0171 – 5011762
Heinz Wittmer, Gatschow, (Mecklenburg-Vorpommern, Ost-Route) 0151 –
11593633
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11.10.2010: Aufruf zum Schwabenstreich am Potsdamer Platz!
Aufruf zum Schwabenstreich am Potsdamer Platz!

Am Montag, den 11. Oktober 2010, findet um 19 Uhr wieder der
gemeinsame Schwabenstreich vor der DB-Zentrale am Potsdamer Platz statt.
Es sprechen diesmal u.a. Michael Efler (Mehr Demokratie e.V.) und Uwe
Hiksch (Naturfreunde Deutschlands e.V.). Kommt zahlreich und bringt
Trillerpfeifen, Tröten, Topfdeckel und alles was sonst noch Krach macht
mit, um euch mit den Stuttgart 21-Gegner_innen solidarisch zu zeigen und
euren Unmut über das Vorgehen von Mappus, Grube & Co lautstark kund
zu tun.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Austausch und weiterer
Vernetzung bei einem Treffen im nahegelegenen Ristorante Romagna
(Stresemannstr. 95-97, 10963 Berlin).
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CONTRATOM: Widerstandskalender für die zweite Hälfte 2010

Es ist immens was in Bewegung: In allen Ecken Deutschlands wird
massiv gegen die Atom-Pläne der schwarz/gelben Regierung protestiert. Im
Widerstandskalender fassen wir die Aktionen in den nächsten Monaten
zusammen.
In der Poltik wird seit dem Wahlgewinn von CDU/CSU und FDP weiter
gestritten, ob es Laufzeitverlängerungen oder die Stilllegung der alten
Atomkraftwerke geben soll. Um den Standort Gorleben wird sich der
Konflikt mit dem erwarteten Castortransport verschärfen. Ein “heißer
Herbst” steht bevor:
* 24.-27. Juli – Aktionstage in Greifswald-Lubmin gegen
Castortransporte
* 25. Juli – Aktion gegen Atommülllieferungen in Ahaus, 14.00 Uhr
am Zwischenlager
* 26. Juli – Aktionstag “Atom-Alarm” vor schwarz-gelben
Parteizentralen
* 07.-15. August – Wendlandcamp mit Aktionstraining in Gedelitz
bei Gorleben
* 18. September – Großdemo in Berlin: Schluss jetzt mit
Atomkraft!
* 29. September – Demonstration in Salzgitter gegen geplantes
Endlager Schacht Konrad
* Ende September – Aktionswoche gegen Atomkraft in Lüneburg,
Clamartpark
* bis Ende September – (Un-)Ruhetage im Wendland /
Wendlandblockade
* 09. Oktober – Anti-Atom-Demo in München
* 23. Oktober – Schienenaktionstag an den Transportstrecken im
ganzen Bundesgebiet
* Anfang November – Auftaktkundgebung in Dannenberg am
Verladekran. Im Anschluss Camps, Aktionen, Blockaden
* bis 31.12. – Castortransport in das Zwischenlager
Greifswald-Lubmin
Termine im Wendland / zum Castortransport nach Gorleben
* In Gorleben findet der wöchentliche Protest-Sonntagsspaziergang
im Vorfeld eines drohenden Atommülltransportes im Herbst statt.
Treffpunkt: Erkundungsbergwerk, 13.00 Uhr.
* 14. August – Konstituierendes Treffen für den Trägerkreis der
Gorleben-Demo, Hannover
* 20.-22. August – Free-Flow-Festival – “Gorleben soll leben!”
* 11. September – Regionalkonferenz zum Castortransport in Celle
* 18. September – Castor-Solikonzert in Uelzen
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Großdemo gegen Atomkraft: 18.09.10 in Berlin

Großdemo mit Umzingelung des Regierungsviertels
18.09.2010
12.00 Uhr
Washington-Platz, Berlin
Aufruf zur Demo
Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe
Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will die Laufzeiten für
Atomkraftwerke verlängern – und den Bundestag möglicherweise noch im
September darüber entscheiden lassen.
Wir sagen: Schluss jetzt!
Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik! Wir dulden
es nicht, weiter den Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt zu
sein. Dass die Atommüllberge weiter in die Höhe wachsen, für deren
Lagerung es weltweit keine Lösung gibt. Dass der Weiterbetrieb der
Atomreaktoren den Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren
Energien verbaut. Wir haben es satt, mit dem Ausstieg auf den Sankt
Nimmerleinstag vertröstet zu werden. Wir wollen die Atomkraftwerke
abschalten – und zwar jetzt!
Gorleben stoppen!
Wir widersetzen uns auch einer unverantwortlichen Entsorgungspolitik
für den tödlichen Strahlenmüll. Gorleben wurde aus politischen Gründen
und nicht auf Grund geologischer Eignung als Endlagerstandort gewählt.
Das Vorbild für Gorleben – das absaufende und vom Einsturz bedrohte
Atommülllager Asse II – zeigt, dass von den Sicherheitsbeteuerungen
nichts zu halten ist. Gorleben kommt als Atommülllager nicht in Frage!
Jetzt müssen wir dran bleiben!
Unser Widerstand zeigt Wirkung: Die Bundesregierung ist mit ihren
Atomplänen in der Defensive und uneins. Sie spürt den Druck, der von
einer neu erstarkten Anti-Atom-Bewegung ausgeht und von einer breiten
Mehrheit in der Gesellschaft getragen wird. Jetzt kommt es auf unseren
gemeinsamen Protest an!
Komm zur Großdemonstration! Werde aktiv!
Am 18. September wollen wir mit zehntausenden Menschen in Berlin auf
die Straße gehen und das Regierungsviertel umzingeln! Damit läuten wir
einen heißen Herbst ein, der im November in den vielfältigen Protesten
gegen den Castor-Transport nach Gorleben gipfelt.
Hier die Facebook-Seite zum Eintragen:
http://www.facebook.com/event.php?eid=143124112366637
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Aufruf zur Großdemonstration “Freiheit statt Angst” 2010 in Berlin

Ein breites Bündnis ruft dazu auf, für Bürgerrechte, Datenschutz und
ein freies Internet auf die Straße zu gehen. Die Demonstration “Freiheit
statt Angst” findet am Samstag, den 11.09.2010 statt, im Rahmen des
internationalen Aktionstages “Freedom not Fear”.
In den letzten Monaten hat sich etwas getan. Der Erfolg der
Massenverfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung in
Deutschland setzte ein deutliches Zeichen für die Freiheit. Die nächste
Klage zehntausender gegen ELENA wurde eingereicht. Das ist ein Anfang.
Es bleibt noch sehr viel zu tun.
Daten kennen keine nationalen Grenzen.
Deswegen muss vor allem international etwas geschehen. Die Richtlinie
zur Vorratsdatenspeicherung muss nun auf europäischer Ebene gekippt
werden, um eine Neuauflage oder Wiedereinführung hierzulande zu
verhindern. Die Internetsperren konnten in Deutschland zwar vorerst
verhindert werden. Doch stieß die EU-Kommissarin Cecilia Malmström die
Debatte auf europäischer Ebene erneut an.
Vertrauliche Daten werden nicht nur im Namen der Bundesrepublik, sondern
auch im Namen der Europäischen Union gesammelt. Im Aktionsplan zum
sogenannten “Stockholmer Programm” ist der massive Ausbau europäischer
Sicherheitsarchitekturen, die Aufrüstung an den Außengrenzen Europas und
eine äußerst bedenkliche Zusammenführung von EU-Datenbanken vorgesehen.
Damit wird nicht nur das Recht auf informationelle Selbstbestimmung
gefährdet. Auch die Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten werden
dadurch beschnitten. Diese zweifelhafte Sicherheitsdoktrin lehnen wir
ab und setzen uns stattdessen für ein freies und lebenswertes Europa
ein.
Bürgerrechte werden weiter abgebaut.
Vor allem die zunehmende Vermischung der Kompetenzen von Polizei,
Geheimdiensten und Militär sowie die Auslagerung hoheitlich staatlicher
Gewalt an private Unternehmen bauen Rechte der Bürger ab.
Die Überwachung nimmt zu.
Am Arbeitsplatz, in Bildungsinstitutionen und im Privaten werden wir
zunehmend beobachtet. Auch staatliche stellen registrieren, überwachen
und kontrollieren uns bei immer mehr Gelegenheiten. Die informationelle
Selbstbestimmung schrumpft von Tag zu Tag. Egal was wir tun, mit wem wir
sprechen oder telefonieren, wo wir uns bewegen, mit wem wir befreundet
sind, wofür wir uns interessieren – der “große Bruder” Staat und die
“kleinen Brüder und Schwestern” aus der Wirtschaft wissen es immer
genauer. Dieser Abbau der Privatsphäre gefährdet unsere demokratische
Gesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht
fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte
einsetzen. Weder in Deutschland noch weltweit.
Wir wollen eine freie und offene Gesellschaft.
Diese kann nur durch die Gewährleistung von Privatsphäre,
vertraulicher Kommunikation und einem zensurfreien Zugang zu
Informationen bestehen. Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer
menschlichen Würde – und zwar in allen Lebensbereichen. Deshalb rufen
wir dazu auf, sich an der Großdemonstration am 11. September 2010 in
Berlin zu beteiligen.
Treffpunkt für die diesjährige Demonstration “Freiheit statt
Angst 2010″ ist am Samstag, 11. September, 13.00 Uhr der Potsdamer
Platz. Gleichzeitig rufen wir weltweit alle Menschen dazu auf, sich am
internationalen Aktionstag “Freedom not Fear” zu beteiligen.
Weitere Informationen zur Demonstration, Organisation und
Möglichkeiten der Beteiligung unter www.FreiheitStattAngst.de
Unsere Forderungen:
1. Überwachung abbauen
* Keine Vorratsdatenspeicherung – weder auf nationaler, noch auf
europäischer Ebene
* Abschaffung der verpflichtenden flächendeckenden Erhebung
biometrischer Daten
* Keine RFID-Ausweisdokumente
* Schutz vor unnötiger Datensammlung und Bespitzelung am
Arbeitsplatz
* Einführung eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes
* Zeitgemäße Datenschutzgesetze
* Berücksichtigung des Datenschutzes bereits in der Konzeptionsphase
aller öffentlichen eGovernment-Projekte
* Keine einheitliche Schülernummer (Schüler-ID/Schülerdatei)
* Konkrete Datenschutzrichtlinien für Hochschulen und andere
Bildungseinrichtungen die den neuen Anforderungen gerecht werden
* Keine massenhafte zentrale Speicherung von persönlichen
Arbeitnehmerdaten (ELENA)
* Keine systematische Überwachung des Zahlungsverkehrs oder sonstige
Massendatenanalyse in der EU (z.B. SWIFT) sowie keinen
Informationsaustausch mit den USA und anderen Staaten ohne wirksamen
Grundrechtsschutz der Bürgerinnen und Bürger
* Keinen Informationsaustausch sensibler Daten mit den USA und
anderen Staaten ohne wirksamen Grundrechtsschutz
* Keine pauschale und ausufernde Registrierung aller Flug- und
Schiffsreisenden (PNR-Daten)
* Keine automatisierte Kfz-Kennzeichenüberwachung und
Standorterfassung oder Nutzung darauf aufbauender Technologien (z.B.
Toll Collect)
* Abbau und stärkere Regulierung von Videoüberwachung und Verbot des
Einsatzes von Verhaltenserkennungssystemen
* Keine heimliche Durchsuchung von Privatcomputern, weder online
noch offline (z.B. Bundestrojaner)
* Keine Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der
derzeit geplanten Form
* Schaffung von Transparenz bezüglich des Austausches sensibler
Daten durch europäische Polizeibehörden
2. Evaluierung der bestehenden Überwachungsbefugnisse
Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller bestehenden
Überwachungsbefugnisse in Hinblick auf ihre Wirksamkeit,
Verhältnismäßigkeit, Kosten, schädliche Nebenwirkungen und Alternativen.
Insbesondere fordern wir das EU-Parlament dazu auf, bestehende und
geplante europäische Projekte zur inneren Sicherheit, welche die
Grundrechte der Menschen in Europa einschränken, sofort zu überprüfen.
3. Moratorium für neue Überwachungsbefugnisse
Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen
sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren
Sicherheit, wenn diese mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden
sind.
4. Gewährleistung der Meinungsfreiheit und des freien
Meinungs- und Informationsaustauschs über das Internet
* Verpflichtende gesetzliche Festschreibung von Netzneutralität
* Freies, ungefiltertes und unzensiertes Internet, in Deutschland
und weltweit, ohne Sperrlisten oder Vorkontrollen – sei es von
staatlicher Seite oder durch Internetprovider
* Keine Sperrungen von Internetanschlüssen („Three Strikes“)
* Verbot der Installation von Filterinfrastrukturen in die
Infrastruktur des Internet
* Entfernung von Internet-Inhalten nur auf Anordnung unabhängiger
und unparteiischer Richter mit Rechtsweggarantie
* Festschreibung eines globalen digitalen Grundrechtsschutzes als
digitale Menschenrechts-Charta des 21. Jahrhunderts
* Einführung eines uneingeschränkten Zitierrechts für
Multimedia-Inhalte, da dies für öffentliche Debatten in Demokratien
unverzichtbar ist
* Schutz von Plattformen zur freien Meinungsäußerung im Internet
(partizipatorische Websites, Foren, Kommentare in Blogs), die heute
durch unzureichende Gesetze bedroht werden, welche Selbstzensur
begünstigen
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Atom-Entscheidung droht am heutigen Sonntag: Protestiert mit!

Jetzt zählt’s: Sonntag, 12.30 Uhr, Kanzleramt!
Nach monatelangem Streit will die Kanzlerin am Sonntag zusammen mit
den zuständigen Ministern über längere AKW-Laufzeiten entscheiden. Mit
möglichst vielen Menschen protestieren wir vor dem Kanzleramt. Seid Ihr
mit dabei?
Monatelang hat sie ihre Minister über die Atompolitik streiten
lassen, jetzt will sie Nägel mit Köpfen machen: Für Sonntag Abend hat
Bundeskanzlerin Merkel die Minister Röttgen, Brüderle und Schäuble ins
Kanzleramt geladen, um eine Einigung über die Länge der AKW-Laufzeiten
zu erzielen. Was sie für „fachlich geboten“ hält, hat sie bereits
durchblicken lassen: 10 bis 15 Jahre. Damit würden selbst die marodesten
Meiler erst nach 2020 abgeschaltet. Das ist knallharte Klientelpolitik
für Atomkonzerne – jetzt ist es an der Zeit, auf die Straße zu gehen!
Am Sonntag werden campact und der BUND vor dem Kanzleramt
protestieren und mit möglichst vielen Menschen den einfahrenden
Ministern einen lautstarken Empfang bereiten. In gut zwei Wochen, am
Samstag den 18. September, demonstrieren wir dann mit zehntausenden
Menschen gegen Merkels Atompolitik und werden das Regierungsviertel
symbolisch umzingeln.
Kommt am Sonntag zu unserer Aktion vor dem Kanzleramt!
Zeit: Sonntag, 5. September, 12.30 bis voraussichtlich 14.15 Uhr
Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, Berlin
Bringt Trommeln, Rasseln, Tröten oder Pfeifen mit, damit unser Protest unüberhörbar wird.
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Anti-Atom-Aktion „Atomfässer kegeln“ am 3. September vor dem
Brandenburger Tor
Presseerklärung
Anti-Atom-Aktion
„Atomfässer kegeln“
am Freitag, 03.September 2010
15.00 bis 17.00 Uhr
vor dem Brandenburger Tor

„Atomkraft: Schluss Jetzt!“, unter diesem Motto ruft ein breites
Bündnis Berliner Umweltverbände, Organisationen und Parteien zu einem
„heißen Herbst“ gegen Atomenergie auf.
Am Freitag, 03. September 2010, von 15.00 bis 17.00 Uhr, werden sich
Aktive aus der Anti-Atom-Bewegung zu einer Protestveranstaltung gegen
Atomenergie vor dem Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz zum
„Atomfässer kegeln“ treffen.
Vor dem Brandenburger Tor wird eine vier Meter hohe Wand aus
Atommüllfässern entstehen, die auf den Wahnsinn der Atomkraftnutzung und
die völlig ungelöste Endlagerfrage hinweist. Daneben werden zwei
Atomkraftwerke stehen.
Die Fässerwand wird ca. 16.00 Uhr „weggekegelt“, so dass sie zu einem
Atomhaufen wird und der Zustand in den Atommülllagern plastisch
vorstellbar wird.
Der Anti-Atom-Protest vor dem Brandenburger Tor ist Teil der
Anti-Atom-Proteste in Berlin, die am 18.09. mit der Großdemonstration
vor dem Reichstag einen Höhepunkt erreichen werden.
Die Aktion wird unterstützt von
Anti Atom Berlin, Attac Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin,
BUND Berlin, BUND-Jugend Berlin, DIE LINKE Berlin, GRÜNE LIGA, Grüne
Jugend Berlin, IPPNW, Jusos Berlin, NaturFreunde Berlin, Skater gegen
Atomkraft, SPD Berlin, solid Berlin
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Anti-Atom-Protest in Greifswald
Aus der ehemaligen Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe sollen 5
Behälter mit hochradioaktiven Abfällen abtransportiert werden. Als
Empfänger wird das Zwischenlager Greifswald angegeben. Zudem wurde am
17.05.2010 der Transport von 4 weiteren Behältern aus Cadarache
(Frankreich) genehmigt. Eine Bündelung beider Transporte ist wegen des
gleichen Ziels möglich. Transportzeitraum: Bis Ende 2010.
Anti-Atom-Widerstand!
* ALARM-Liste für aktuelle Infos: Schicke eine kurze Mail an
lubmin@contratom.de mit dem Betreff “alarm-liste”!
Um Greifswald formieren sich Aktivisten, um gegen eine perspektivlose
Atommülllagerung an der Ostseeküste zu protestieren.
Denn mit dem Bau des “Zwischenlager Nord” auf dem Gelände des
ehemaligen AKW Lubmin wurde den Menschen dort versprochen, dass
ausschließlich Müll aus dem Abbau der AKW eingelagert würde.
Wir protesieren entschieden gegen den Versuch, aus Lubmin eine
Atommüllkippe zu machen!
Mitmachen!
Grundsätzlich finden die Vernetzungstreffen immer am 2. und 4. Montag
im Monat statt, 19 Uhr im Ökohaus in Rostock.
Kontakt: anti-atom-hro@systemausfall.org
Unterstützer des Protests: Anti-Atom-Initiative Greifswald, BI gegen
Atomanlagen Uelzen, Bundesarbeitsgemeinschaft “Den Kindern von
Tschernobyl”, Grüner Zweig der AUF, Landesjugendwerk AWO MV, Ökohaus
e.V., contrAtom, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Robin
Wood, Rostocker Initiative Umweltschutz
Termine:
* Sa.-Mi. 24.-28.07. Große Anti-Atom-Aktionswoche in Greifswald
* Sa. 24.07. Überregionales Vorbereitungstreffen
* So. 25.07. Fahrraddemo oder Schienenspaziergang
* 26.-28.07. Moving BalticSea – Programm zur nuklearen Verseuchung der
Ostsee und dem Castortransport nach Lubmin
Mehr Infos unter: http://baltic-tour.nuclear-heritage.net
* Sa. 11.09. voraussichtliches Blockadetraining in Greifswald
* So. 12.09 Schnupperklettern
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17.07.2010, Rathaus Schöneberg: Kein Fußbreit den RassistInnen –
Kein Bundesparteitag von „pro Deutschland“

17.07.2010, ab 12:00, Rathaus Schöneberg (John-F.-Kennedy-Platz)
„Kein Fußbreit den RassistInnen – Kein Bundesparteitag von „pro
Deutschland“ im Rathaus Schöneberg!“
Kundgebungen am Rathaus
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Kundgebung: Nein zum Ölsandabbau in Kanada


Kundgebung:
17. Juli 2010
13.00 bis 15.00 Uhr
vor der Botschaft von Kanada (Leipziger Platz)
Am 17.Juli werden Berliner Bürger sowie andere Europäer auf die
Strasse gehen, um eines der schlimmsten Umweltdesaster auf diesen
Planeten zu stoppen. Die Aktion wird von den NaturFreunden Berlin
unterstützt:
Kanada’s “Dreckiges Öl” – die Ölsande
“Die kanadischen Ölsande stellen eine der größten Gefahren für
unseren Planeten dar” — James Hansen, Direktor des NASA Goddard
Institut für Weltraumwissenschaften*
“Die Herstellung von Öl aus Alberta’s Ölsanden gefährdet das
Überleben unserer Spezies.” — Al Gore**
BERLIN – Um vor den ungeheuren Gefahren der Ölsandförderung in Kanadas
Westen – in Alberta – zu warnen, werden sich am Samstag den 17.Juli,
zwischen 13 und 15 Uhr friedliche Demonstranten vor der Botschaft von
Kanada einfinden. Diese Demonstration ist der Startpunkt zum
Internationalen Tag zum Stopp der Ölsande.
Das Ziel des Internationalen Tag zum Stopp der Ölsande ist es, unter
Europäern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Öl, welches aus dem
Gebiet der Ölsande gefördert wird – einer Fläche von 140.000km², mehr
als einem Drittel von der Größe Deutschlands – eine “zwei- bis dreimal
so hohen Ausstoß an Treibhausgasen hat wie konventionell gefördertes Öl“
wie es der bekannte Wissenschaftler James Hansen, Direktor des NASA
Goddard Institut für Weltraumwissenschaften, erläutert. “Aber die
Ölsandförderung sorgt gleichzeitig dafür, dass eine der weltweit besten
Flächen zur effektiven Speicherung von CO2 vernichtet wird – Kanadas
borealer Nadelwald.”
Weitere Demonstrationen zu den Ölsanden sind vor den kanadischen
Botschaften in London, Paris und Wien geplant.
Nicht nur, dass die Ölsandförderung einen unberührten Wald von der
Größe Großbritanniens zerstört, sie erfordert auch eine enorm große
Menge an Frischwasser – nämlich fast doppelt so viel wie alle Berliner
in einem Jahr verbrauchen. Der Abbauprozess verunreinigt kostbares
Wasser und hinterlässt wahre Seen aus toxischen Abwässern, die insgesamt
fünfmal größer sind als der Berliner Wannsee. Rund 1600 Flugenten
verendeten 2008 in einem dieser Abwasserseen, nachdem sie dort
irrtümlich landeten, weil sie die Abwasserbecken für richtige Seen
hielten. Bis 2020 wird erwartet, dass diese toxischen Abwasserseen eine
Fläche von 250km² bedecken werden, bei einem Inhalt von 1,1 Mrd. l.
Die Liste an Schäden, welche die Ölsandförderung hervorruft endet
damit aber nicht. Die Ölsande werden unter hohem Energieaufwand
gefördert, dabei wird auf ein ebenfalls endlichen Rohstoff
zurückgegriffen: klimaschädliches Erdgas. Darüber hinaus leidet die
lokale Bevölkerung unter der Umweltverschmutzung. Sehr seltene
Krebsarten wurden mittlerweile an den weiter flussabwärts lebenden
Ureinwohnern Kanadas festgestellt. An dem weltgrößten Industrieprojekt
mit einer Investitionssumme von 200 Mrd. USD sind zahlreiche europäische
– auch deutsche – Firmen und Banken beteiligt.
“Europäische Firmen und Banken profitieren von Kanadas Ölsanden. Denn
europäische Autos werden mit diesem dreckigen Öl betankt” sagt Derek
Leahy, der die Demonstration ins Leben gerufen hat. Derek ist ein in
Berlin lebender Kanadier. “Es ist wichtig, dass den Deutschen vor Augen
geführt wird, wie sie unwillentlich mit zu diesem Umweltdesaster
beitragen.”
Kanadas Ölsandförderung ähnelt dem Ölleck im Golf von Mexiko, „nur
das dieser Prozess wesentlich langsamer abläuft.” – berichtet die
RiskMetrics Group in ihrem Report vom Mai 2010 und warnt dabei
Investoren vor den ökologischen, finanziellen und gesell-schaftlichen
Risiken der Ölsandinvestments.
Das jeden Tag zwischen 35.000 bis 60.000 Barrel Öl in den Golf von
Mexiko strömen, ist ein unbeschreibliches Umweltdesaster. Das Ölleck im
Golf von Mexiko lenkt aber auch von der nicht weniger gefährlichen
Bedrohung durch die Ölsandförderung in Kanada ab.
“Das Ölleck im Golf von Mexiko stellt einen tragischen Unfall und
eine schlimme Umweltkatastrophe dar, die hoffentlich bald angehalten
wird,“ sagt Jendrik Terasa, welcher zu den Organisatoren der
Demonstration in Berlin gehört. “Mit weit weniger Aufmerksamkeit durch
die Medien werden jedoch weiterhin Milliarden Euros in die kanadischen
Ölsande gesteckt, damit die Produktion bald doppelt so hoch ist wie die
jetzigen 1,5 Millionen Barrel pro Tag. Dies stellt die bei weitem
größere Umweltkatastrophe dar.”
Wegen der Ölsandförderung sind Kanadas Treibhausgasemissionen seit
1990 stärker gestiegen als die jeder anderen G8-Nation. Dies ist dem
Rechenschaftsbericht von 2009 zu entnehmen, welcher den Vereinten
Nationen durch die kanadische Umweltbehörde übermit¬telt wurde.
“Die Ölgewinnung aus Ölsanden ist umweltverschmutzend, zerstörerisch,
teuer und energieintensiv. Diese Dinge sind Fakt.“ — John Podesta,
Präsident des Center for American Progress, 23.Juni 2010
Obwohl derzeit rund 85% dieses dreckigen Öls an die Vereinigten
Staaten geht, ist geplant zukünftig auch China zu beliefern. Dafür
sollen zwei 1.170km lange Pipelines durch die kanadischen Rockies zu
ebenfalls neu geplanten Terminals für Supertanker an der Nordküste von
British Columbia gebaut werden.
Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert enorme
Finanzierungssummen. Diese kommen aus dem In- wie auch aus dem Ausland.
So sind Banken aus der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Italien und
den Niederlanden genauso an der Finanzierung der Ölsandförderung
beteiligt wie nordamerikanische Banken. Man darf erwarten, dass noch
weit mehr Banken Kredite für die Ölsandförderung bereitgestellt haben.
Die Deutsche Bank hat sogar einen S-BOX Ölsand Index aufgelegt, welcher
bedeutende Ölsand-Aktien, die an der Toronto Stock Exchange gelistet
sind, enthält.
Die großen europäischen Ölfirmen wie Statoil aus Norwegen, Shell aus
den Niederlanden/ Großbritannien und Total aus Frankreich sind an der
Ölsandförderung beteiligt. Im April 2010 hat BP sein erstes
Ölsandprojekt in Alberta begonnen, nachdem es noch 2008 erklärt hatte,
dass es sich nicht an der Ölsandförderung in Kanada beteiligen würde
aufgrund der damit verbundenen hohen Umwelteingriffe.
Leahy: “Dies ist ein global wichtiges Thema. Kanada befriedigt die
Nachfrage der Welt nach Öl, während multinationale Konzerne und Banken
mit der Zukunft unseres Planeten spielen.”
Die EU könnte dabei ein Vorbild sein, wenn sie die Verwendung des
dreckigen Öls aus Kanada im Zuge der Richtlinie für Treibstoffqualität
zur Reduzierung von Treibhausgas-emissionen durch Autokraftstoff
verbieten würde. Die derzeitige Revision dieser EU-Richtlinie bedeutet
für die Ölsande aus Kanada jedoch bislang noch ein Freifahrtsschein
bezüglich des Absatzes in der EU – trotz der deutlich höheren
Treibhausgasemissionen verbunden mit dem Ölsandabbau verglichen mit dem
Abbau von konventionellem Öl. Eine Gruppe von EU-Ministern sagte am
05.Juli 2010, dass sie die Revision zurückweisen wird, wenn es keine
bessere Untersuchungen zum Lebenszyklus der Treibhausgasemissionen gebe,
welche durch die Ölsandförderung hervorgerufen werden.
Fakten zu den Ölsanden
* Ölsand (engl.: oil sands, tar sands) ist eine Mischung aus Ton, Sand,
Wasser und Kohlenwasserstoffe (bspw. Bitumen oder Rohöl). Ölsand wird
überwiegend im Tagebau gefördert und muss unter Einsatz von heißem
Wasserdampf von den restlichen Bestandteilen getrennt werden, bevor es
zu Rohöl weiterverarbeitet werden kann.
* Kanadas Ölsande stellen die weltweit zweitgrößten Ölreserven dar –
nur noch übertroffen von den Ölreserven in Saudi-Arabien.
* Nach Angaben von kanadischen Umweltgruppen verursacht der Abbau und
das “upgrading” von Ölsanden eine 3,2 bis 4,5 höhere Emission von
Treibhausgasen pro Barrel Öl als bei konventionell gewonnenem Öl.
* Kanadas Provinz Alberta, wo die Ölsandförderung angesiedelt ist,
hat den traurigen Rekord der weltweit höchsten Treibhausgasemission pro
Person: 70,2t CO2.
* Den Firmen ist durch die kanadische Regierung erlaubt, 652 Mio. m³
Wasser den umliegenden Flüssen zu entnehmen – allein für den
Ölsandabbau. Das ist mehr als dreimal so viel wie Berlins
Trinkwasserverbrauch (205 Mio. m³).
Für weitere Informationen und zur Unterstützung der International
“Stop the Tar Sands” Day-Kampagne, bitte der Facebook-Gruppe beitreten
oder Derek Leahy direkt kontaktieren unter: derek.ourdecade@gmail.com.
* James Hansens Artikel im Guardian 17 Februar 2009
**Al Gore in einem Interview mit dem Toronto Star 29 November 2009
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Kundgebung 26.06.10 vor dem Landesparteitag der SPD: Residenzpflicht
abschaffen! Bewegungsfreiheit – Für Alle!
Die Residenzpflicht für Flüchtlinge in der Bundesrepublik
stellt eine der weitreichendsten Schikanen im Rahmen des Aufenthalts-
und Asylverfahrensgesetzes dar. Sie besagt, dass sich Flüchtlinge nur in
ihren Landkreis aufhalten dürfen. Diese Verpflichtung wird mit der
angeblichen Notwendigkeit begründet, jederzeit für die involvierten
Behörden greifbar sein zu müssen. Defacto bedeutet sie für Flüchtlinge,
über Jahre an Bewegungsfreiheit gehindert zu werden und sich immer
wieder der demütigenden Prozedur der Beantragung eines sogenannten
„Urlaubsscheines“ unterwerfen zu müssen, wenn sie ihren Landkreis
verlassen wollen. Die Bewilligung ist völlig von der Willkür der
zuständigen Ausländerbehörde abhängig.
Wer sich das Recht auf spontane Ausflüge, auf unkontrollierte Besuche
bei AnwältInnen und Beratungsstellen, auf freie politische Betätigung
bundesweit und überhaupt auf Bewegung ohne Genehmigung nicht nehmen
lassen will, oder wer keine Verlassenserlaubnis bekommt, aber trotzdem
fährt, lebt in ständiger Angst vor Polizeikontrollen und der
anschließenden strafrechtlichen Verfolgung. Keine andere
Ordnungswidrigkeit wird bei Wiederholung eine Straftat – keine Straftat
könnte gesamtgesellschaftlich lächerlicher, individuell aber
verheerender sein. Flüchtlinge haben kein Bargeld für Geldbußen und
dürfen nicht „kriminell“ sein, wenn sie einen dauerhaften Aufenthalt
wollen. Durch die Residenzpflicht schafft sich der Staat seine
Abschiebegründe und rassistisch interpretierbare
Kriminalitätsstatistiken selbst!
Rot-Rot in die Hacken treten!
In Berlin und Brandenburg brüsteten sich SPD und Linkspartei 2009 in
ihren Koalitionsverträgen mit einer antirassistischen Ausrichtung
rot-roter Bündnisse: Die Residenzpflicht werde abgeschafft, zumindest
zwischen beiden Bundesländern, hieß es vollmundig. Ein halbes Jahr
später wird zurückgerudert. Brandenburg hat angekündigt, landesintern
die Residenzpflicht für asylsuchende Ausländer aufzuheben, die sich ab
Juli hoffentlich von Kunersdorf bis Potsdam frei bewegen können.
Berlins Innensenator Körting hat eine Bundesratsinitiative zur
Residenzpflicht angekündigt. Für Asylsuchende soll eine rechtliche
Möglichkeit geschaffen werden, einen Residenzpflichtbezirk auch zwischen
zwei Bundesländern einzurichten. Im Grundsatz halten Berlin und
Brandenburg jedoch an der Residenzpflicht für Asylsuchende fest.
Kommt am 26. Juni um 8.30 Uhr zur Kundgebung vor dem
Landesparteitag der SPD im Berliner Kongresszentrum am Alexanderplatz
und fordert mit uns die
Beendigung der Kriminalisierung von Flüchtlingen!
Abschaffung der Residenzpflicht – nicht nur zwischen Berlin und
Brandenburg – sondern auch bundesweit – und für alle Betroffenen!
Initiative gegen das Chipkartensystem
UnterstützerInnen:
Antifa Friedrichshain
Bündnis gegen Lager
FelS (Für eine linke Strömung)
Flüchtlingsrat Brandenburg
Flüchtlingsrat Berlin
JUSO Hochschulgruppe Berlin
Flüchtlingsinitiative Berlin/Brandenburg
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Infos zu Wir zahlen nicht für Eure Krise

+++ BITTE WEITERLEITEN – ENTSCHULDIGT DOPPELSENDUNGEN +++
Liebe Freundinnen und Freunde,
Griechenland war erst der Anfang. In der gesamten EU wollen
Regierungen und Unternehmerverbände eine radikale Kürzungspolitik
durchsetzen, schon werden auch in Italien und Spanien verheerende
Kürzungspläne verabschiedet. Und bereits einen Tag nach der Wahl in NRW
hat die Bundesregierung einen drastischen Sparkurs angekündigt: Die
durch Krise und Bankenrettung gestiegene Staatsverschuldung soll auf
Kosten der Beschäftigten und Erwerbslosen, der Gesundheitsversorgung,
der Bildung und der Kommunen abgebaut werden! Aber in Griechenland,
Italien und an anderen Orten in der EU gehen Menschen auf die Straße,
protestieren gegen diese Umverteilung von unten nach oben, organisieren
Streiks und Demonstrationen. Ihr Widerstand kann uns ein Vorbild sein.
Die Politik zu Gunsten von Banken und Konzernen können wir nur durch
europaweiten Widerstand und Solidarität stoppen!
Deswegen heißt es auch hier: HERAUS AUF DIE STRASSE AM 12. JUNI IN
BERLIN UND STUTTGART – Von Athen bis Berlin – Banken und Konzerne sollen
für die Krise zahlen! Für soziale und ökologische Alternativen zum
Kapitalismus!
KOMMT ALLE AM 12. JUNI NACH STUTTGART UND BERLIN! Beteiligt euch am
Endspurt an der bundesweiten Mobilisierung, schließt euch den Bündnissen
in Stuttgart und Berlin an, bildet eigene regionalen Bündnisse,
organisiert Busse, macht Infoveranstaltungen, sammelt Spenden und sucht
nach weiteren Unterstützer/innen.
1. Ab jetzt gibt es neues Mobilisierungsmaterial für die
bundesweiten Demos unter: http://www.kapitalismuskrise.org/.
Dort findet ihr Druckvorlagen des aktuellen Aufrufs, den ihr kopieren,
drucken und verbreiten könnt!
2. Schon jetzt rufen über 100 Organisationen und Initiativen zu
den Demonstrationen auf, u.a. Attac, Verdi, NGG, DGB – Gliederungen, DIE
LINKE, lokale Krisenbündnisse, DIDF; Aktionsbündnis Sozialproteste,
Erwerbslosenforum,antikapitalistische Spektren (alle Unterstützer/innen
unter http://www.kapitalismuskrise.org).
Und es werden immer noch weitere Unterstützer/innen von Demo und Aufruf
gesucht. Bitte schreibt uns eine E-Mail an info@kapitalismuskrise.org
3. Verlinkt eure Homepages, tauscht Banner aus, macht auf den 12.
Juni an allen Orten, an die ihr denken könnt, aufmerksam. Es gibt
Banner in unterschiedlichen Größen, bitte helft mit, die Ankündigung im
Internet zu streuen: http://www.kapitalismuskrise.org/12-juni/material_12-06/#banner
4. Auf http://www.kapitalismuskrise.org/12-juni/busboerse/
finden sich die ersten Busse, dort gibt es auch einen Link zu einer
selbstorganisierten Mitfahrbörse. Wenn ihr von weiteren Bussen wisst,
die am 12.6. nach Berlin oder Stuttgart fahren, sendet uns die
Informationen bitte an busse@kapitalismuskrise.org (Abfahrtzeit &
-ort, zu welcher Demo?, Kontakt und Anmeldung, Kosten etc.)
5. Das Bündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise” braucht dringend
Spenden für die Demonstrationen am 12. Juni, bitte überweisen an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.; Konto-Nummer 200 081 390,
Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01); Stichwort: 12. Juni
Wir sehen uns am 12. Juni um 12:00 in Berlin zur Auftaktkundgebung am
Alexanderplatz oder in Stuttgart, wo um 11:00 Uhr am Hauptbahnhof die
Demo zum Schlossplatz beginnt und dort mit einer Abschlusskundgebung
endet
Eure “BuKO Krisenproteste”
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Demonstration “Atomkraft abpfeifen!”
Demonstration gegen die Tagung des Deutschen Atomforums
Montag, 3. Mai 2010, 17.00 Uhr
Wilhelmstr. 43 (vor dem ewerk), Berlin

Atomkraft abpfeifen!
Am Montag, 3. Mai beginnt im ewerk in der Wilhelmstraße 43 die
Jahrestagung Kerntechnik des „Deutschen Atomforum e.V.“ und der
„Kerntechnischen Gesellschaft e.V.“. Hier planen und besprechen die
Atomkraftbetreiber und die Atomlobby den Ausbau der Atom¬kraft in
Deutschland. Dem wollen wir unseren Protest hörbar ent-gegensetzen. Aus
diesem Grund werden wir uns unter dem Motto „Atomkraft abpfeifen“
lautstark der Veranstaltung entgegenstellen. Bringt bitte viele
Gegenstände (Trillerpfeifen, Töpfe, Trommeln) mit, um den
Atomkraftlobbyisten unsere Meinung deutlich hörbar zu machen.
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Berliner Vorverkaufsstellen für die Busse zur Anti-Atom-Kette am 24.04.10
Berliner Vorverkaufsstellen für die Busse zur Anti-Atom-Kette am 24.04.10
NaturFreunde
Warschauer Str. 85a
10245 Berlin
Mo. bis Fr. 10.00 bis 17.00 Uhr
BUND Berlin
Crellestraße 35
D-10827 Berlin
Mo. bis Do.: 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr Fr. 10 bis 13 Uhr
BUND Jugend Berlin
Erich-Weinert-Straße 82
D-10439 Berlin
BUND Bundesgeschäftsstelle
Am Köllnischen Park 1
D-10179 Berlin
Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof / Kreuzberg:
Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin
Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr
Buchladen Schwarze Risse im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 85
10435 Berlin
Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa 11.30 – 15.00 Uhr
Kurt Schumacher Haus
Müllerstraße 163
13353
Grüne Landesgeschäftsstelle
Kommandantenstraße 80
10117 Berlin
Café Coop
Rochsgtr. 3
10178
NABU Berlin
Wollankstr. 4
13178
Mo-Do 9-17h; Fr 9-15h
Die zentrale Anti-Atom-Ketten-Hotline für Berlin ist: 0151-22752721
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Aktions- und Menschenkette gegen längere AKW-Laufzeiten demonstriert in Berlin
BUND Pressetermin: Aktions- und Menschenkette gegen längere AKW-Laufzeiten demonstriert in Berlin
Mit einer Aktions- und Menschenkette zwischen den Konzernzentralen
der Energieunternehmen Vattenfall und RWE in Berlin demonstriert am 10.
April ein Bündnis von Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteien
gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. Die Demonstration ist
eine der Auftaktveranstaltungen zur großen “KettenreAktion” – einer 120
Kilometer langen Aktions- und Menschenkette von Atomkraftgegnern, die
am 24. April das AKW Krümmel, Hamburg und das AKW Brunsbüttel verbinden
soll.
Für die Organisatoren sind die Anti-Atom-Aktionen in diesem Jahr
eine klare Aufforderung an die schwarz-gelbe Regierungskoalition, keine
verlängerten AKW-Laufzeiten zu beschließen und die Atomkraftwerke in
Deutschland abzuschalten
| Zeit: |
Samstag, 10. April 2010, 11 bis 12.15 Uhr |
| Start: |
Vattenfall-Zentrale, Chausseestr. 23, 10115 Berlin, entlang der Friedrichstraße |
| Ziel: |
RWE-Zentrale, Friedrichtraße 95, 10117 Berlin |
Ablauf:
11.00 Uhr: Start an der Vattenfall-Zentrale
11.15 Uhr: Menschenkette bildet sich, Demonstranten laufen die Friedrichstraße hinunter
11.40 Uhr: Schlange erreicht RWE, die Menschenkette steht
11.50 Uhr: Kette löst sich auf, Abschluss
12.15 Uhr: Ende
Vertreter des Trägerkreises vor Ort:
- Ulrike Mehl und Klaus Brunsmeier, stellv. BUND-Vorsitzende
- Christoph Bautz, Geschäftsführer campact
- Jochen Stay, .ausgestrahlt
- Rainer Baake, Geschäftsführer Deutsche Umwelthilfe
- Frank Teichmüller, IG Metall Küste
- Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen
- Jens-Martin Rode, attac
- Andrea Nahles, SPD-Generalsekretärin und Astrid Klug, SPD-Bundesgeschäftsführerin
- Ludwig Wasmus, Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.
- Franziska Drohsel, Juso Bundesvorsitzende
- Dorothée Menzner (MdB, Die Linke)
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Samstag, 10. April: Auftakt-Menschenkette in Berlin
Atomkonzerne an die Kette legen!
Aktions- und Menschenkette
Am Samstag, den 10. April werden wir in Berlin-Mitte eine
Menschenkette zwischen den Niederlassungen der Atomkraftwerksbetreiber
Vattenfall und RWE entstehen lassen.
Mit der Aktion wollen wir möglichst viele Berliner/innen motivieren,
zur großen Aktions- und Menschenkette anzureisen, die zwei Wochen
später am 24. April zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel und quer
durch Hamburg stattfindet. Gleichzeitig setzen wir ein kraftvolles
Signal für den Atomausstieg und geben der bundesweiten Presse Anlass
zur Berichterstattung.
Aktions- und Menschenkette
Haben Sie am Samstag, den 10. April zwischen 11:00 und 12:15 Uhr
Zeit, an der Auftakt-Menschenkette in Berlin-Mitte teilzunehmen? Dann
geben Sie uns bitte Rückmeldung, damit wir planen können:
aktion[at]campact.de
Treffpunkt:Vor der Vattenfall-Zentrale in Berlin-Mitte,
Chausseestraße Ecke Zinnowitzer Straße (U6 – Haltestelle: Zinnowitzer
Straße – Neue BVG-Bezeichnung für die Haltestelle: “Naturkundemuseum”)
Ablauf
11:00 Uhr: Auftakt am Sammelpunkt vor der Vattenfall-Zentrale (Zinnowitzer Straße, Ecke Chausseestraße).
11:15 Uhr: Start Kettenbildung. Eine Schlange von Menschen, die sich
an den Händen halten, bewegt sich die Chaussee- bzw. Friedrichstraße
hinunter.
11:40 Uhr: Unterer Teil der Menschenkette erreicht RWE in der Friedrichstraße: Kette steht.
11:50 Uhr: Abschlussdemonstration: Die Kette wird vom oberen
Treffpunkt, der Vattenfall-Zentrale, ausgehend von hinten her
aufgerollt. Ein Demozug bewegt sich Richtung RWE-Zentrale.
12:10 Uhr: Abschluss nahe der RWE-Zentrale. Infostand zur großen
Aktions- und Menschenkette am 24. April und Verkauf von Bus- und
Zugtickets.
Ca. 12:15 Uhr: Ende
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Berliner Ostermarsch 2010 am Ostermontag, dem 5. April 2010
Auftaktkundgebung:
11:00 Uhr Potsdamer Platz
Abschlusskundgebung:
Unter den Linden 1
50 Jahre Ostermarsch in Deutschland
Vor 50 Jahren wurde in Deutschland der erste Ostermarsch der
Atomwaffengegner organisiert. Seitdem demonstrieren wir Ostern für eine
Welt ohne Atomwaffen, Armeen und Kriege.
Wir wehren uns gegen jegliche Militarisierung der Außen- und Innenpolitik.
Wir gehen auf die Straße, um Widerstand gegen die aggressive US-amerikanische, europäische und deutsche Außenpolitik zu leisten.
Sozial- und Bildungsabbau, Hartz IV, schlechte
Gesundheitsversorgung, zunehmende Armut und Einschränkung
demokratischer Rechte gehen einher mit wachsender Aufrüstung. Die
Ausgaben für Rüstung und Krieg würden mehrfach ausreichen, um Hunger
und Armut in der Welt zu beseitigen.
Wir rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen Militarismus, Sozialabbau und Krieg.
Wir stellen uns gegen Faschismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in jeglicher Form.
Wir unterstützen Kriegsdienstverweigerung und Widerstand von Soldatinnen und Soldaten.
Keine Familie sollte ihre Kinder für die Schlachtfelder der Welt zur
Verfügung stellen! Wir protestieren gegen die Werbung der Bundeswehr an
Schulen und Hochschulen. Wir erwarten von den Landesregierungen in
Berlin und Brandenburg, dass sie solche Auftritte der Bundeswehr in den
Bildungseinrichtungen untersagen
Rederinnen und Redner:
Victor Grossman, Deserteur aus dem Koreakrieg
Levent Gülfirat, DIDF Förderation türkischer Arbeitervereine
Gotthard Krupp, Initiative von Sozialdemokratinnen und Gewerkschafterinnen gegen den Krieg
Sarah Wahl, FU, Mitorganisatorin des Bildungsstreiks
Peter Kranz, Pfarrer, Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Frieden- und Eine-Welt-Arbeit
Unterstützerliste des Ostermarsches 2010
Achse des Friedens
Attac Berlin
Berliner Frauenfrühling
Freundschaftsgesellschaft Berlin – Kuba
BIGEDE – Verein zur Solidarität von ArbeiterInnen und Jugendlichen e.V.
Clof – CreativeLobby of Future e.V.
Deutscher Friedensrat e.V.
DGB-Jugend Berlin
DKP Landesverband Berlin
DIDF – Förderation der demokratischen Arbeitervereine
DIE LINKE Landesverband Berlin
DIE LINKE Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf
DIE LINKE Bezirksverband Neukölln
DIE LINKE Bezirksverband Tempelhof Schöneberg
DIE LINKE Basisorganisation Rote Panke
Europäisches Friedensforum
Deutsche Freidenker Landesverband Berlin
Friedensinitiative Wilmersdorf
Friedensinitiative Zehlendorf
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.
Großmütter gegen den Krieg
Hendrik-Kraemer-Haus e.V.
Initiative GewerkschafterInnen und SozialdemokratInnen sagen Nein zum Krieg
ISL (Internationale Sozialistische Linke)
Kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE
LAG FIP Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und internationale Sicherheit
AK Marginalisierte – gestern und heute
Marxistisches Forum
Naturfreunde e.V. Landesverband Berlin
Naturfreunde e.V. Bundesvorstand
Ökumenisches Friedensforum Europäischer Katholiken
Okumenisches Friedenszentrum für Umwelt- Friedens- und Eine-Welt-Arbeit
SDS – Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband
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AUFRUF ZUM BERLINER OSTERMARSCH 2010
Vor 50 Jahren wurde in Deutschland der erste Ostermarsch der Atomwaffengegner organisiert. Seitdem demonstrieren wir Ostern für eine Welt ohne Atomwaffen, Armeen und Kriege.
Wir wehren uns gegen jegliche Militarisierung der Außen- und Innenpolitik.
Wir gehen auf die Straße, um Widerstand gegen die aggressive US-amerikanische, europäische und deutsche Außenpolitik zu leisten.
Sozial- und Bildungsabbau, Hartz IV, schlechte Gesundheitsversorgung, zunehmende Armut und Einschränkung demokratischer Rechte gehen einher mit wachsender Aufrüstung. Die Ausgaben für Rüstung und Krieg würden mehrfach ausreichen, um Hunger und Armut in der Welt zu beseitigen.
Wir rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen Militarismus, Sozialabbau und Krieg.
Wir stellen uns gegen Faschismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in jeglicher Form.
Wir unterstützen Kriegsdienstverweigerung und Widerstand von Soldatinnen und Soldaten.
Keine Familie sollte ihre Kinder für die Schlachtfelder der Welt zur Verfügung stellen!
Wir protestieren gegen die Werbung der Bundeswehr an Schulen und Hochschulen. Wir erwarten von den Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, dass sie solche Auftritte der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen untersagen.
Wir verlangen
· den sofortigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland
· die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen als völkerrechtswidriges Verbrechen zu ahnden
· die Abschaffung aller Atomwaffen
Wir fordern
· den sofortigen Abzug aller Truppen aus Afghanistan und die Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr
· das Verbot aller Rüstungsexporte
· die Schließung aller US-Basen und -Kommandostrukturen in Deutschland
· die Auflösung der NATO und Schluss mit der Militarisierung der EU
Wir sagen
· Nein zu Sozialabbau und Hartz IV
· Nein zu jeder Form von Rassismus, zu Antiislamismus, Antisemitismus und Antiziganismus
· Nein zum Überwachungsstaat
Ganz im Sinne des Berliner radikalen Antimilitaristen Ernst Friedrich sagen wir:
„Krieg dem Kriege!“
Wir rufen auf zum
OSTERMARSCH 2010
Ostermontag, 5.April 11.00 Uhr
Potsdamer Platz
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20. Februar 2010 - Berlin Bundesweite demonstrative Aktion
Aufruf:
Kein Soldat mehr!
Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!
Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform. Die Bundeswehr tötet am Hindukusch. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle.
Heute sind über 100.000 ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Die Menschen in Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Das nährt den bewaffneten Widerstand.
Jetzt sollen noch 40.000 weitere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Krieg führen. Davon wahrscheinlich 2.000 aus Deutschland Die Bundesregierung will im Bundestag beantragen: Truppenaufstockung für Afghanistan.
Mit der Mehrheit der Bevölkerung sagen wir dazu Nein. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten auf: Stimmen Sie mit Nein! Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie diese ab! Nur dann hat der Frieden eine Chance, können die humanitären Hilfsorganisationen ungefährdet arbeiten.
Wir rufen auf: Protestiert am 20. Februar gemeinsam gegen den Krieg. Macht den Abgeordneten klar: Gegen unseren Willen schickt die Bundesregierung weitere Truppen an den Hindukusch. Gegen unseren Willen werden weitere Milliarden für den Krieg ausgegeben. Gegen unseren Willen werden neue Waffen eingesetzt. Afghanistan braucht zivilen Aufbau, der verstärkt werden muss. Afghanistan braucht kein Geld für den Krieg.
Deutschland steht erneut vor der Entscheidung. Mehr Soldatinnen und Soldaten und mehr Waffen, damit mehr Tote und mehr Verletzte. Oder: Waffenstillstand, Truppenabzug und zivile Hilfe. Dafür demonstrieren wir. Dafür brauchen wir Unterstützung. Am 20. Februar und darüber hinaus.
Keine Erhöhung der Truppen -
Frieden und Aufbau statt Unterstützung für den Krieg!
Am 20. Februar gemeinsam gegen den Afghanistan-Krieg!
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FRIKO Berlin: Protest- und Infoveranstaltung, 28.01.10, 17 – 19.00 Uhr
Presseinformation
Berliner Vorbereitungsgruppe der Friedensbewegung für die Kampagne
„Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!“
26.01.2010
Die Berliner Vorbereitungsgruppe der Friedensbewegung für die Kampagne „Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!“ ruft anlässlich der internationalen Afghanistan-Konferenz in London am 28. Januar zu einer Protest- und Informationsveranstaltung auf.
Die Aktion wird mit Informationsständen und einem „offenem Mikrofon“ am Donnerstag, dem 28. Januar 2010, von 17 bis 19 Uhr auf dem Hermannplatz in Neukölln stattfinden.
Bei der zeitgleich stattfindenden internationalen Afghanistan-Konferenz in London wird insbesondere über die Truppenaufstockung beraten. Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform. Die Bundeswehr tötet am Hindukusch. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle. Heute sind über 100.000 ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Die Menschen in Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Das nährt den bewaffneten Widerstand. Jetzt sollen noch 40.000 weitere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Krieg führen, auch aus Deutschland. Die Bundesregierung will im Bundestag beantragen:Truppenaufstockung für Afghanistan.
Deutschland steht erneut vor der Entscheidung. Mehr Soldatinnen und Soldaten und mehr Waffen, damit mehr Tote und mehr Verletzte. Oder: Waffenstillstand, Truppenabzug und zivile Hilfe. Dafür tritt die Friedensbewegung ein. Keine Erhöhung der Truppen – Frieden und Aufbau statt Unterstützung für den Krieg!
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Mit der Bitte um weitere Verbreitung!
Mit besten Grüßen
Peter Strutynski, Kassel
Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch wenn sich die Bundesregierung noch ziert, ihre Pläne für die Fortsetzung des Afghanistan-Krieges offen zu legen, so pfeifen es mittlerweile die Spatzen von den Dächern: Es wird nach der Londoner Konferenz eine Erhöhung der Bundeswehrtruppe geben. Sie wird aller Voraussicht nach mit einem Paket "ziviler" Hilfsmaßnahmen garniert, wozu neben einer Aufstockung der Entwicklungshilfe auch die Erhöhung der Zahl der Polizeiausbilder gehören wird. All das wird verpackt und als "neue Strategie" für Afghanistan ausgegeben. Es muss damit gerechnet werden, dass der Bundestag über das neue Mandat Ende Februar abstimmen wird (in der SZ vom 16. Jan. wurde als wahrscheinlicher Termin für die BT-Sitzung der 26. Februar genannt).
Die Friedensbewegung hat daher auf einer Aktionsberatung am 16. Januar beschlossen, diesen Fahrplan der Bundesregierung mit bundesweiten Aktionen zu konterkarieren. Diese Aktionen münden in eine zentrale demonstrative Aktion (deren Einzelheiten weiter besprochen werden) in Berlin am Samstag vor der voraussichtlichen BT-Entscheidung, nämlich am 20. Februar 2010. (Siehe hierzu die Pressemitteilung unten im Anhang!)
Dabei waren sich die Teilnehmer/innen der Aktionsberatung darüber einig, dass es - wie immer - nicht leicht ist, zu einer größeren Aktion in Berlin zu mobilisieren. Zwei Wochen vorher findet eine Großdemo in München gegen die "Sicherheitskonferenz" statt (6. Feb.), eine Woche vorher eine Großaktion gegen die Nazis in Dresden (13. Feb.). Die Friedensbewegung hat aber keine andere Wahl, als auf die Provokation der Regierungskoalition rechtzeitig mit einer sichtbaren Aktion in Berlin zu reagieren. 71 Prozent der Bevölkerung sind für den Abzug der Truppen aus Afghanistan, lieber heute als morgen, sogar mehr als 80 Prozent lehnen die Aufstockung der Truppen ab. Dies muss der Öffentlichkeit, dies muss dem Bundestag deutlich gemacht werden.
Die Kampagne "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan" hat folgenden Fahrplan zur Mobilisierung auf den 20. Februar:
- Eine Redaktionsgruppe erarbeitet bis zum 22. Jan. einen bundesweiten Aufruf;
- Der Arbeitsausschuss der Kampagne beschließt in einer Telefonkonferenz den endgültigen Aufruf;
- der Aufruf wird den Friedensgruppen und -organisationen zur Unterzeichnung vorgelegt; Rückmeldung bis zum 26. Jan.;
- die Friedensinitiativen und -bündnisse werden gebeten, nach Möglichkeit die Londoner Konferenz am 28. Januar sowie die Regierungserklärung der Kanzlerin (am 27. Jan.) zu dezentralen Aktivitäten zu nutzen;
- Zugleich bereitet der Arbeitsausschuss ein Konzept für die bundesweite Aktion am 20. Februar vor;
- eine Flugblatt-Vorlage und ein Plakatentwurf könnten demnach bis zum 31. Januar fertig sein und dann abgerufen werden;
- am 4. Februar findet ein Gespräch zwischen Friedensorganisationen und Entwicklungshilfe-NGOs in Frankfurt a.M. statt, um eine längerfristige Verbreiterung der Afghanistan-Aktivitäten zu erreichen.
Über alles weitere informiert der Arbeitsausschuss der Kampagne bzw.informieren die ihm angehörenden Friedensorganisationen laufend.
Ich hoffe, mit diesem Rundmail euer/Ihr Interesse geweckt zu haben, die so notwendige Kampagne zur Beendigung des Afghanistan-Krieges nach Kräften zu unterstützen. Worauf es jetzt ankommt, ist das beherzte Zupacken der Friedensinitiativen und anderer sozialer Bewegungen.
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Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 10. Januar 2010
um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde
Über den vor 95 Jahren vom deutschen Imperialismus entfesselten I. Weltkrieg, den zu kreditieren Karl Liebknecht sich am 02. Dezember 1914 als einziger Reichstagsabgeordneter verweigerte, schrieb Rosa Luxemburg 1916 in der "Juniusbroschüre": "Der Krieg ist ein methodisches, organisiertes, riesenhaftes Morden. Zum systematischen Morden muss aber bei normal veranlagten Menschen erst der entsprechende Rausch erzeugt werden. Dies ist seit jeher die wohlbegründete Methode der Kriegsführenden. Der Bestialität der Praxis muss die Bestialität der Gedanken und der Gesinnung entsprechen, diese muss jene vorbereiten und begleiten". Luxemburg sprach von Hetzblättern, "die Berg und Tal zusammenbringen, Krieg mit ´Humanität´, Morden mit Bruderliebe, Bewilligung von Mitteln zum Kriege mit sozialistischer Völkerverbrüderung vermählen wollen."
Für die Konsequenz ihres Handelns und die unbestechliche Klarheit ihres Denkens wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 91 Jahren von der Reaktion ermordet. So wie sie wehren wir uns heute gegen jene, die uns weismachen wollen, Krieg und Menschenrechte, Morden und Brüderlichkeit, Kriegsetats und "internationale Staatengemeinschaft" gehörten zusammen. Luxemburg und Liebknecht ehrend demonstrieren wir gegen imperialistische Kriege. Wir fordern den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Wir demonstrieren gegen jegliche direkte und indirekte Kriegsbeteiligung Deutschlands, gegen alle aggressiven Bestrebungen der EU und der NATO, gegen horrende Rüstungsausgaben und mörderische Rüstungsexporte. Unsere Sympathie gilt allen Bestrebungen, den US-amerikanischen Hegemonieanspruch einzudämmen. Voller Hoffnung blicken wir auf die revolutionären Bewegungen Lateinamerikas und wir verabscheuen die honduranischen Putschisten. Der MAS-Regierung Evo Morales gilt unsere Solidarität ebenso wie den Fortschrittskräften Venezuelas und dem sozialistischen Kuba. Unsere ausdrückliche Solidarität gehört dem palästinensischen Volk und der israelischen Friedensbewegung. Wir wenden uns gegen alle neokolonialistischen Machenschaften, gegen die hemmungslose Ausbeutung insbesondere des afrikanischen Kontinents.
Gerade in Anbetracht der seit 1945 größten Weltwirtschafts- und Finanzkrise demonstrieren wir gegen rapide wachsende Arbeitslosigkeit, den grassierenden Sozialabbau und die damit einhergehende Entwürdigung von Millionen Menschen. Wir stellen uns gegen die unverschämten Beschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte unter der Flagge der Terrorbekämpfung. Wir wehren uns gegen die stetig aggressiver agierenden Nazis und demonstrieren gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Nationalismus. Dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus fühlen wir uns unbedingt verpflichtet.
Wir - Linke unterschiedlicher Strömungen - werden am 10. Januar 2010 friedlich unsere Standpunkte und Forderungen bekunden. Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf.
Die NaturFreunde Berlin, OG Adelante rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf.
Mehr Infos unter: Uwe Hiksch
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Aufruf zur Demonstration
zur Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
15.01.2010
17.30 Uhr Treffpunkt Wittenbergplatz
18.00 Uhr Zwischenkundgebung am Elefantentor (Olaf-Plame-Platz)
19.00 Uhr Abschlusskundgebung
Veranstalter: FRIKO Berlin
Aufruf:
Deutsche Soldaten fallen wieder!
Die Börsenkurse aber, sagt man uns,
beginnen sich zu erholen!
Ein paar Opfer aber müssten wir schon bringen, lässt man uns mitteilen; hier ein paar 1000 Arbeitsplätze weniger, dort einige Millionen Zuzahlungen zu Krankenkassen, hier etwas weniger Lohn, dort etwas mehr Abbau bürokratischer und demokratischer
Hindernisse für das Wachstum der Wirtschaft.
Nein es ist nicht wir früher! Die Krise schlägt nicht zu! Heute ist alles anders! Heute erwürgt sie uns langsam! Und wenn möglich jeden für sich allein! Der gewöhnliche Faschismus setzt sich in den Poren dieser Gesellschaft fest, wie ein Mehltau. Noch
zieht er nicht mit klingendem Spiel durch das Brandenburger Tor. Schlimmer; er wird alltäglich; hier ein wenig deutsche Überheblichkeit und Forderung nach kultureller Integration, dort ein wenig Fremdenfeindlichkeit und Stigmatisierung nicht-deutscher religiöser und ethnischer Randgruppen – und vor allem: die formulierten Lebensinteressen der Werktätigen werden zum Haupthindernis für den Weg aus der Krise erklärt. Ihre Organisationen werden nicht, wie 1933, auf einmal zerschlagen und gleichgeschaltet. Nein, heute werden sie schrittweise demontiert und aufgesogen.
Wenn wir nicht alle einzeln in einem deutschen Harz IV Paradies ankommen wollen, dann müssen wir uns gemeinsam und organisiert gegen diese Entwicklungen wehren. Luxemburg und Liebknecht: Sie haben vor einer solchen Entwicklung gewarnt. Sie haben gegen eine solche Entwicklung gekämpft. Sie haben den Kampf gegen eine solche Entwicklung organisiert.
Deshalb wurden sie ermordet!
Es ist unser Kampf. Es sind unsere Interessen. Es ist unser Widerstand, der organisiert werden muss.
· Für die Verteidigung demokratischer Grundrechte und gegen faschistoide Tendenzen in dieser Gesellschaft.
· Für den Erhalt sozialer Errungenschaften und gewerkschaftlicher Rechte.
· Für Antifaschismus, internationale Solidarität und Humanismus
· Für eine Welt der sozialen, kulturellen wirtschaftlichen und ökologischen Menschenrechte und gegen die Abhängigkeit von Profitlogik und Konkurrenz.
· Keine Auslandseinsätze deutscher Soldaten!
· Für eine ernsthafte Politik wirksamer Unterstützung der
Zivilgesellschaft in Afghanistan! Beendigung des Krieges! Sofortiger Rückzug der Bundeswehr!
· Spart endlich an der Rüstung!
Mehr Infos unter: Uwe Hiksch
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