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Mahn- und Protestkundgebung vor der französichen Botschaft
Mahn- und Protestkundgebung vor der französichen Botschaft am 13.9.11
Atomausstieg sofort und zwar weltweit
Mehr
als 40 Anti-Atom-AktivistInnen versammelten sich gestern spontan vor
der französischen Botschaft am Brandenburger Tor, um gegen die starre
Anti-Atom-Politik der französischen Regierung zu protestieren.
Sie forderten vor vielen internationalen Passanten einen sofortigen
Atomausstieg und zwar weltweit. Uwe Hiksch von den NaturFreunden sagte:
“Die Verantwortlichen wollen nichts dazulernen: Harrisburg, Tschernobyl
und Fukushima sollten für die Regierenden eigentlich genug mahnende
Katastrophen sein,
um endlich einzusehen, dass die Atomenergie eine unverantwortliche, weil
todbringende Energieerzeugungsart ist. Die Explosion in der
südfranzösischen Atomanlage Marcoule hat erneut gezeigt, dass auch vom
gesamten Verarbeitungsprozess von Nuklearmaterial eine Gefahr für Mensch
und Umwelt ausgeht. Doch die Verantwortlichen versuchen alles wie
gewohnt herunterzuspielen.
Der Unfall macht aber deutlich: Die französische Regierung spielt seit
vielen Jahren leichtsinnig mit dem Leben und der Gesundheit der
Bürgerinnen und Bürger Europas.
Für die Profite weniger Menschen wird die Verseuchung ganzer Regionen
bewusst in Kauf genommen. Es gibt keine sichere Nutzung von Atomenergie.
Wer
den Einsatz von Atomenergie weiterhin als Teil der Energieversorgung
toleriert, nimmt in Kauf, dass sich auch mitten in Europa eine ähnliche
Katastrophe wie in Tschernobyl oder Fukushima ereignen kann.
Wir fordern die Regierungen Europas auf, jetzt aus der Atomenergie
auszusteigen. Auch Deutschland darf nicht erst zum Jahr 2022 aus der
Atomenergie aussteigen, sondern muss jetzt mit dieser unverantwortlichen
Art der Energieerzeugung Schluss machen.“
Die Aktion erweckte viel Aufmerksamkeit und ging gegen 17.45 Uhr zu Ende.
Artikel von Arslan
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NaturFreunde Berlin reden bei Beats against Racism
Gestern bei Beats against Rassim in Kreuzberg:


Der stellvertretende Landesvorsitzende der NaturFreunde Berlin, Uwe
Hiksch, forderte die Teilnehmer_innen auf, sich aktiv gegen Rassismus in
jeglicher Form zu wehren. Pro Deutschland und die Partei Die Freiheit
sind nur einige Schattierungen des Alltagsrassismus in der Gesellschaft.
Antiziganismus, Gewalt gegen Migrant_innen und eine rassistisch
motivierte Migrationspolitik ist Teil des gesellschaftlichen Diskurses
in der Mitte der Gesellschaft.
Er bat die Anwesenden sich aktiv gegen die Restriktiven Gesetze gegen
Migranten, die Abschiebung von Mitgliedern der Roma-Gemeinschaften nach
Kosovo und den Versuch von rechtspopulistischen Politiker_innen
verschiedener Parteien, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu
verschieben zu engagieren.
Ausdrücklich dankte er dem Bündnis “Zusammen Handeln” und dem Bündnis “Rechtspopulismus stoppen!” für ihre Arbeit.
Vielen Dank an ‘kappa photo’ für die Bilder.
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Kletterschein Sportklettern in Berlin – Sicher Klettern mit den NaturFreunden
Kletterschein Sportklettern in Berlin
- Sicher Klettern mit den NaturFreunden
Ihr
wollt selbstständig klettern? Aber euch fehlen die nötigen Kenntnisse
und auch das Klettermaterial habt ihr noch nicht? Geschweige denn die
richtigen Sicherungsgeräte.
Dann haben wir genau das richtige für euch: Wir bieten euch einen Kletteranfängerkurs an, der an drei
Tagen a 3 Stunden stattfindet.
Hier lernt ihr alles, was ihr rund um das Thema Sichern und Klettern im Toprope in der Kletterhalle wissen
müsst. Am letzten Termin werden wir Outdoor Klettern und ggf. auch die Sicherungstechnik des Vorstiegs
kennenlernen.
Am Ende des Kurses bieten wir euch an, den Kletterschein „Basic- Toprope Indoor“ abzulegen.
Für den Kurs benötigt ihr ausschließlich bequeme Sportkleidung, Turnschuhe und Verpflegung.
Gurte, Seile und Sicherungsmaterial werden von uns gestellt. Kletterschuhe könnt ihr auch in der
Kletterhalle ausleihen.
Unsere Anfängerkurse (Mindestalter 14 Jahre) sind nahezu für Jeden geeignet. Wenn ihr Bedenken
bezüglich physischer oder psychischer Voraussetzungen (z.B. Gewicht, Behinderung, Höhenangst)
habt, sprecht uns gerne an.
TERMINE
Wann: immer Sonntags am 8.Mai; 15.Mai und 28.Mai. 2011
Wo: 2x T-Hall (Neukölln, Thiemannstr.1-Tor 4, 12059 Berlin), 1x Monte Balkon
(Hohenschönhausen, Hohenschönhausener Weg / Ecke Ribnitzer Strasse)
Preis: 3 Kurse a 3 Stunden: Mitglieder: 25 Euro, Nichtmitglieder: 50 Euro
Inklusive: Seile, Gurte, Sicherungsgeräte, 2 x Eintritt T-Hall

Anmeldung bis Ende April
Weitere Informationen und Anmeldung
Sandra Haubold
sanihau@aol.com
015784721234
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Umweltarbeitskreis der
NaturFreunde Berlin
Montag
14.06.2010
- Ort: Kinder- und Jugendhalle im
Märkischen Viertel, Königshorster Str. 1- 9, 13439
Berlin
- Uhrzeit: 18.30 bis 20.30
Uhr
- Verantwortlicher: FG
Umwelt
Wir informieren über die Umweltpolitik in Berlin
Themen sind:
* Informationen über Umweltprojekte in Berlin
*
Austausch über die Verkehrspolitik in Berlin
* Austausch über die
Energiepolitik in Berlin
* Umweltpolitik in den Bezirken
* Informationen
über konkrete Projekte in Berlin
Unsere Schwerpunkte sind:
*
NaturaTrails für Berlin
* Nein zum Ausbau der A 100
* Erarbeitung eines
Nutzungskonzeptes für die zukünftige Nutzung des Geländes
des Flughafens
Tegel
* Mitarbeit im Berliner Landesverband der Naturschutzverbände
* Ausstieg
aus der Atomenergie
Eingeladen sind alle
Interessierten.
15.06.2010 | 19.30
Uhr
Vernetzungstreffen
der Berliner Anti-Atom-Gruppen
- Ort: Bundesgeschäftsstelle der
NaturFreunde, Warschauer Str. 58 a
- Uhrzeit: 19.30
Uhr
Das Treffen findet als
Vernetzungs- und Planungstreffen der Parteien, Organisationen und Gruppen statt,
die sich aktiv in Berlin am Widerstand gegen die Atomenergie
beteiligen.
Entwurf für eine Tagesordnung:
1.
Anti-Atom-Aktivitäten im Herbst
2. Castor-Transporte
3. Bau von AKWs in
Polen
4. sonstiges
Für weitere Vorschläge für die TO wäre ich
dankbar.
Alle Interessierten sind
eingeladen.
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DenkMalTour: Antimilitaristische
und Antifaschistische Orte um den
Rosa-Luxemburg-Platz
Samstag
19.06.2010
- Ort: Berlin-Mitte,
Rosa-Luxemburg-Platz (vor der Volksbühne)
- Uhrzeit: 14.00 - 17.00
Uhr
- Verantwortlicher:
Adelante
Der heutige Rosa-Luxemburg-Platz hat viel erlebt.
Große Kundgebungen der KPD und der antifaschistischen Verbände, aber auch die
Stürmung durch Polizei und SA in den 30er Jahren. Mit dem Karl-Liebknecht-Haus,
der Torstraße, dem Scheunenviertel und den Prenzlauer Berg befinden sich um den
Rosa-Luxemburg-Platz viele historische Orte mit antifaschistischer und
antimilitaristischer Tradition.
Während der DenkMalTour werden wir uns
auf die historischen und aktuellen Spuren dieser Geschichte begeben und uns
diesen Teil von Berlin anschauen.
Treffpunkt: Rosa-Luxemburg-Platz (Vor
der Volksbühne)
Verantwortliche: OG Adelante in Zusammenarbeit mit der
Hellen Panke e.V.
Führung durch: Judith Demba Fernandez
Rios
Kostenbeitrag: 1,50
€
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Tour De Musée: Berliner
Arbeiterwiderstand 1942–1945
Sonntag
20.06.2010
- Ort: Bezirksmuseum
Friedrichshai-Kreuzberg, Adalbertstraße 95A, 10999
Berlin-Kreuzberg
- Uhrzeit: 14.00
Uhr
- Verantwortlicher:
Adelante
Ausstellung: Berliner Arbeiterwiderstand
1942–1945
„Weg mit Hitler – Schluß mit dem Krieg!“
Die
Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation war mit über 500 Mitstreitern eine der
größten Berliner Widerstandsgruppen gegen das Naziregime. Kommunisten,
Sozialdemokraten und Anhänger unterschiedlicher Weltanschauungen; Arbeiter,
Angestellte, Ärzte, Künstler, verfolgte Juden und Hitlergegner aus dem Bürgertum
schlossen sich ihr an.
23 Ausstellungstafeln dokumentieren, wie unter
schwierigsten Bedingungen die illegale Arbeit organisiert wurde. Einen
besonderen Schwerpunkt bildeten dabei Kontakte in über 70 Betriebe und die
Zusammenarbeit und Solidarität mit Zwangsarbeitern. Ebenso werden Verrat,
Verfolgung, Justizterror und Haft dargestellt und letzte Briefe
dokumentiert.
Führung: Bärbel
Schindler-Saefkow
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Wanderung: Im Grunewald, im
Grunewald ist Holzauktion ...
Sonntag
04.07.2010
- Ort: S-Bahnhof Heerstraße (Ausgang
Heerstr.Ecke Teufelsseestr.)
- Uhrzeit: 14.00
- Verantwortlicher:
Adelante
Eine gemütliche Wanderung wollen wir durch den
Grunewald durchführen.
Alle Interessierten treffen sich um 14.00 Uhr am
S-Bahnhof Heerstraße (Ausgang Heerstr.)
Wir werden eine gemütliche
Wanderung durch den Grunewald führen, bei der wir das Tempo nach der Möglichkeit
der Teilnehmenden ausrichten werden.
Vom S-Bahnhof werden wir uns über
die Teufelsseestr. zum Teufelsberg begeben und dann weiter zum Teufelssee
wandern. Von dort machen wir eine schöne Wanderung quer durch den Grunewald am
ehemaligen "Friedhof der Selbstmörder" zum Grunewaldturm.
Nach einer
kleinen Rast entscheiden wir, ob wir mit dem Bus zurückfahren oder noch ein
wenig weiterwandern oder mit dem Bus zurückfahren.
Verantwortliche: OG
Adelante
Führung durch: Uwe Hiksch
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DenkMalTour: Der jüdische
Friedhof in Berlin-Weißensee
Sonntag 11.07.2010
- Ort: Eingang Friedhof
(Herbert-Baum-Straße)
- Uhrzeit: 14.00
Uhr
- Verantwortlicher:
Adelante

Einer der größten und interessantesten
Friedhöfe in Europa ist der Friedhof in Berlin Weißensee. Die Anlage des
Friedhofs sowie die meisten Gebäude gehen auf den Entwurf des Architekten Hugo
Licht zurück. Die Gräber sind in 120 Grabfeldern angeordnet, die
unterschiedliche streng geometrische Formen wie Rechtecke, Dreiecke oder Trapeze
haben. Auf dem über 40 ha großen Friedhof befinden sich etwas 115.000
Gräber.
Das Gebäudeensemble am Haupteingang des Friedhofs wie auch die
Friedhofsmauer an dieser Stelle sind im Stil der italienischen Neorenaissance
aus gelben Ziegeln erbaut. Die Bauwerke im Eingangsbereich werden flankiert von
zweigeschossigen Flachbauten. Im rechten ist die Friedhofsverwaltung mit dem
bedeutenden Archiv untergebracht und links das Taharahaus. Beide Gebäude sind
durch Arkadengänge miteinander und mit der Trauerhalle verbunden. Diese liegt
vom Eingang aus gesehen hinter den Arkadengängen und überragt die anderen
Gebäude. Sie ist ein quadratischer Zentralbau mit drei rechteckigen Anbauten und
einer halbrunden Apsis, die von einem achteckigen Tambour überwölbt wird. Die
genannten Gebäude umschließen einen quadratischen Hof.
Eine 1910 erbaute
zweite Trauerhalle mit Nebengebäuden im hinteren Teil des Friedhofs sowie die
große Friedhofsgärtnerei wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Ruinen wurden
um 1980 abgetragen, ein hügeliges Feld lässt noch den früheren Standort
erkennen.
Direkt am Eingangsbereich, hinter dem prächtigen
schmiedeeisernen Portal, befindet sich eine Anlage zum Gedenken an die sechs
Millionen Opfer des Holocaust. In der Mitte des Rondells steht ein zentraler
Gedenkstein der Jüdischen Gemeinde zu Berlin mit folgender
Inschrift:
„Gedenke Ewiger was uns geschehen. Gewidmet dem Gedächtnis
unserer ermordeten Brüder und Schwestern 1933 – 1945 und den Lebenden die das
Vermächtnis der Toten erfüllen sollen.“
– Die Jüdische Gemeinde zu
Berlin
Der Gedenkstein ist kreisförmig von weiteren liegenden Steinen mit
den Namen von Konzentrationslagern umgeben.
Rechts neben den Gebäuden des
Eingangsbereiches beginnt die Ehrenreihe, die Gräber von besonderen
Persönlichkeiten enthält. Hier steht auch der Grabstein des Widerstandskämpfers
gegen den Nationalsozialismus Herbert Baum. Die Leiche Baums wurde 1949, nachdem
sein Grab gefunden und die Leiche exhumiert worden war, hier bestattet. Auf der
Rückseite des Grabsteins sind die Namen von 27 weiteren Mitgliedern der
Herbert-Baum-Gruppe aufgeführt, die 1942/43 hingerichtet worden sind. Die Straße
zum Eingang des Friedhofs trägt seit 1951 den Namen von Baum.
Auf dem
Friedhof befinden sich auch 1650 Gräber von Jüdinnen und Juden, die während des
Naziregimes das Leben nahmen. In der Abteilung VII besteht ein Urnenfeld mit der
Asche von in Konzentrationslagern ermordeten Juden. Viele Grabsteine zeugen von
Verstorbenen, deren Andenken durch Angehörige hier nur noch symbolisch bewahrt
werden kann, da ihre wahre Begräbnisstätte unbekannt blieb. In der Nähe des
später eröffneten zweiten Eingangs gibt es ein Ehrenmal für die jüdischen
Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Das Grabfeld mit den schlichten Gräbern wurde
bereits 1914 angelegt, der monumentale Gedenkstein jedoch erst 1927
eingeweiht.
Referent: Alfred Etzold
Leitung: Michael Popp/Janeta
Mileva
Eintritt: 1,50
Euro
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DenkMalTour: Kunstführung durch
den Reichstag
Samstag
09.10.2010
- Ort: Reichstagsgebäude, Eingang
Nord
- Uhrzeit: 14.00
Uhr
- Verantwortlicher:
Adelante
Exkursion: Kunstführung durch den
Reichstag
* Ort: Treffpunkt: 13.45 Uhr, Eingang Nord Reichstag
*
Uhrzeit: 14:00 - 17:00
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Annette
Groth werden wir den Reichstag besuchen.
Neben einer Führung durch das
Haus das Architektur und Kunst im Haus zeigen wird, wird eine Diskussion über
Parlamentarismus stattfinden.
Veranstalter: NF Berlin, Gruppe
Adelante
Führung: Uwe Hiksch
Eintritt frei, über eine Spende
freuen sich die NaturFreunde, Anmeldung ist erforderlich:
naturfreunde-adelante@bundestag.de