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NaturFreundejugend: Kindergipfel 2012 in Nürnberg

Kindergipfel 2012 in Nürnberg
07.06.2012 – 10.06.2012

Der Kindergipfel (KIGI) ist ein großes Treffen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, das alle zwei Jahre von der Naturfreundejugend Deutschlands organisiert wird. 2012 treffen wir uns vom 07. bis 10. Juni in Nürnberg

Auf dem KIGI wollen wir

eure eigenen Forderungen und Selbstverpflichtungen für eine bessere und gerechte Welt sammeln,
diese in einem Zukunftsvertrag zusammenfassen und mit prominenten PolitikerInnen diskutieren.

Was bietet euch der Kindergipfel?

Endlich Aufmerksamkeit bei Erwachsenen für das, was ihr zu sagen habt,
Austausch mit anderen Kindern über eure Ideen und Wünsche,
die Gelegenheit, mit bekannten PolitikerInnen zu diskutieren,
Tipps und Antworten von Fachleuten auf eure Fragen
und natürlich unendlich viel Spaß!

Auf dem KIGI soll soviel wie möglich von Kindern entschieden werden. Deswegen werden auch die Themen für die Arbeitsgruppen („Workshops“) nicht von Erwachsenen bestimmt – sondern vom Kinderrat. Das sind 16 Kinder aus ganz Deutschland, die dafür sorgen, dass der Kindergipfel so wird, wie ihn sich Kinder wünschen!

 

 

Worum geht es beim Kindergipfel 2012?

Einer für alle, alle gegen einen: Tatort DisKRIMInierung! So lautet das Motto des Kindergipfels 2012. Egal ob Diskriminierung von Flüchtlingen, Rechtsextremismus oder Ausgrenzung durch “Anderssein” – gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung in unserer Gesellschaft können wir nur gemeinsam angehen. Niemand möchte diskriminiert oder ausgegrenzt werden! Ihr habt Ideen, was ihr dagegen tun könnt? Dann seid ihr auf dem Kindergipfel 2012 genau richtig! Eure Ideen wollen wir auf dem Kindergipfel 2012 sammeln und den PolitikerInnen präsentieren.

Auf dem KiGi soll soviel wie möglich von Kindern und Jugendlichen entschieden werden. Deswegen werden auch die Themen für die Arbeitsgruppen („Workshops“) nicht von Erwachsenen bestimmt – sondern vom Kinderrat. Das sind 13 Kinder aus ganz Deutschland, die dafür sorgen, dass der Kindergipfel so wird, wie ihn sich die TeilnehmerInnen wünschen!

Kinderrat 2012

Der Kinderrat 2012

Auf dem KiGi wollen wir eure eigenen Forderungen und Selbstverpflichtungen für ein tolerantes und gerechtes Deutschland sammeln, diese in einem Zukunftsvertrag zusammenfassen und mit prominenten PolitikerInnen diskutieren.

Was bietet euch der Kindergipfel?

Endlich Aufmerksamkeit bei Erwachsenen für das, was ihr zu sagen habt,
Austausch mit anderen Kindern über eure Ideen und Wünsche,
die Gelegenheit, mit bekannten PolitikerInnen zu diskutieren,
Tipps und Antworten von Fachleuten auf eure Fragen
und natürlich unendlich viel Spaß!

 

Was ist der Kindergipfel?

Der Kindergipfel (KiGi) ist ein großes Treffen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, das alle zwei Jahre von der Naturfreundejugend Deutschlands organisiert wird. 2012 treffen wir uns vom 07. bis zum 10. Juni in Nürnberg (Bayern).

Der Kindergipfel 2012 wir gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).


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Samstag, 04.02.12: NPD-Landesparteitag in Berlin

https://www.antifa-berlin.info/auf-die-pelle-ruecken/images/npd_landesparteitag_banner1.jpg

Wie inzwischen bekannt wurde, plant die Berliner NPD für Samstag, den 4. Februar 2012, einen Landesparteitag in Berlin-Reinickendorf. Auf diesem haben die Berliner NPD-Delegierten die Möglichkeit, zu entscheiden, ob Uwe Meenen Vorsitzender bleibt, oder ob ihn Sebastian Schmidtke ablöst. Gegen diese Zusammenkunft der Berliner Neonazis sind Proteste angesagt.

 

Die Kandidaten
Vor einigen Tagen hatte der Berliner Neonazi Sebastian Schmidtke – Betreiber des Naziladens „Hexogen“ in Schöneweide und Aktivist des „Nationalen Widerstands Berlin (NW Berlin)“ – seine Kandidatur für den Berliner NPD-Landesvorsitz angekündigt. Schmidtke, der verantwortlich für die meisten Berliner Neonazi-Aufmärsche ist, kündigte in einem Interview an, den personell geschwächten und intern zerstrittenen Berliner Verband wieder zusammenführen zu wollen. Auch den Umgang mit Medien will er in Zukunft verbessern. Da Schmidtke aus den Reihen der „freien Kameradschaften“ stammt, wäre im Falle seines Sieges mit einer noch stärkeren Einflussnahme des Netzwerkes „NW Berlin“ auf die Berliner NPD zu rechnen. Expert_innen gehen davon aus, dass schon die letzten NPD-Aktionen ohne die „NW Berlin“-Aktivisten nicht zu meistern gewesen wären. Seine dahingestotterten Statements in verschiedenen Nachrichtensendungen der letzten Wochen lassen Schmidtke jedoch nicht als den charismatischen Anführer erscheinen, der er gerne wäre.

Dem Franken Uwe Meenen ist in den drei Jahren seiner Amtszeit keine Stärkung der Berliner NPD gelungen. Den zerstrittenen Neonazis gilt er als „Hinterzimmer-Intellektueller“. Auch die starken Stimmverluste bei der Berlin-Wahl im letzten Jahr werden seiner Strategie zugeschrieben, mit NS-Bezügen Skandale zu provozieren. Wahlplakate mit der Aufschrift „Gas geben“ und Kreuzworträtsel mit „Adolf“ als Lösungswort verschreckten Teile der potentiellen NPD-Wähler_innen, die nicht stramm neonazistisch und NS-nostalgisch denken. Ansonsten konnte Uwe Meenen nur Schlagzeilen damit produzieren, dass er von Unbekannten auf dem Weg zu einer NPD-Veranstaltung verprügelt wurde.

Der Landesparteitag
Neben der Wahl des Vorsitzenden werden die Delegierten am Samstag über weitere mehr oder weniger wichtige Beschlüsse abstimmen. Als Ort dafür haben sie eine Kneipe in der Residenzstraße in Reinickendorf ausgewählt. Dort ist der weitgehend inaktive NPD-Kreisverband Nord um die Neonazis Tibor Haraszti und Richard Miosga angesiedelt, dessen einzige Aktivität Kneipenabende ausmachen. Es werden mehrere dutzend Delegierte der acht Parteikreisverbände (Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Nord, Spandau und Pankow) sowie der Jugendorganisation JN erwartet.

NPD? No Way!
Wo Neonazis in Berlin auftreten, sind wir schon da. Keine Veranstaltungen von „NW Berlin“ oder der NPD bleiben ohne Protest. Wir rufen deshalb alle Nazi-Gegner_innen dazu auf, am Samstag, dem 4. Februar 2012 gegen Mittag zum U-Bahnhof Residenzstraße zu kommen, um dort zusammen mit uns gegen die Neonazis und ihr Gedankengut zu protestieren.

 

04.02.2012
11.00 Uhr
Kreuzung Residenzstraße/ Emmentaler Str. (U-Bhf. Residenzstraße

Achtet auf weitere Ankündigungen, hier und auf www.antifa-berlin.info

Kein Raum für Rassismus!
Neonazis entgegentreten!


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Kundgebung gegen Militärtagung: Krieg beginnt hier! Kriegsprofiteuren das Handwerk legen!

Krieg beginnt hier! Kriegsprofiteuren das Handwerk legen!

Vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2012 findet in Berlin ein Treffen von VertreterInnen der Rüstungsindustrie, der Bundeswehr und ThinkTanks statt. Ganz ungestört sollen im Hotel Maritim pro-Arte neue Methoden der Kriegsführung, neue Waffensysteme und militärische Ausrüstungsgegenstände angepriesen werden. Wir lassen den Kriegsstrategen und Kriegsprofiteuren keine Ruhe!

 

 

Kundgebung gegen Militärtagung
Mittwoch | 1. Februar 2012 | 18 Uhr
Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151

Organisiert wird die Konferenz von der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT), einer Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, das Verteidigungsministerium unterstützt die Konferenz.

Bei der International Urban Operations Conference werden Vorträge über neue Kriegstechniken und insbesondere über Kriegshandlungen in städtischen Gebieten gehalten. Die Liste der Sponsoren und Aussteller der Konferenz liest sich wie das Who’s Who der deutschen und europäischen Rüstungsunternehmen. Zu nennen sind beispielsweise das europäische Rüstungsunternehmen MBDA, das sich zum weltweit umsatzstärksten Lieferanten für Lenkflugkörpersysteme entwickelt hat. Weitere teilnehmende Rüstungsunternehmen sind unter anderem Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall und Dynamit Nobel Defence. Das Geschäft der Rüstungsindustrie boomt angesichts der zunehmenden Militäreinsätze weltweit. Angesichts »wachsender Urbanisierung in Entwicklungsländern « sehen die Veranstalter der Konferenz »eine sinkende Stabilität in großen städtischen Gebieten, die von Terroristen oder politischen Gegnern genutzt werden könnten, um Kontrolle über das jeweilige Land zu bekommen«. Dies zeigt, dass Kriegshandlungen in Großstädten für die Rüstungsunternehmen, Militärs und Politiker auf der Tagesordnung stehen.

Peter Makowski vom Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in Letzlingen bei Magdeburg wird bei der Konferenz die Vortragsreihe zu Training für Urban Operations leiten. Das GÜZ ist Europas modernstes Übungszentrum für Bodentruppen. Dort werden BundeswehrsoldatInnen unmittelbar auf laufende Militäreinsätze, darunter auch alle zukünftigen Interventionskriege, vorbereitet. Es ist für viele SoldatInnen die letzte Station vor dem Auslandseinsatz. Aktuell befindet sich die Bundeswehr mit über 7000 SoldatInnen in acht Einsätzen. Militärische Interventionen dienen in erster Linie der Sicherung von Energieressourcen, Handelswegen und Absatzmärkten.

Der Kapitalismus produziert mit seiner ausschließlich auf Profit ausgerichteten Wirtschaftsweise eine wachsende Menge an Ausgeschlossenen. Weltweit leben Menschen am Existenzminimum, sterben an Hunger oder heilbaren Krankheiten. Die soziale Spaltung der Gesellschaft kann weltweit in zunehmendem Maße nur noch militärisch gesichert werden. Dieses System, das auf Gewalt beruht und immer mehr Gewalt hervorbringt, hat keinerlei Lösungen für die dringenden Probleme der Menschheit. Eine Alternative zu Konkurrenz, Profitstreben und der Militarisierung der Gesellschaft kann nur in der Perspektive eines radikalen Gegenentwurfes zur bestehenden kapitalistischen Klassengesellschaft liegen. Für eine sozialistische Gesellschaft, in der die kollektiven menschlichen Bedürfnisse und nicht der Profit oberstes Ziel sind, organisieren wir uns. Der Kampf für diese Perspektive beginnt hier und jetzt. Überlassen wir nicht den KriegstreiberInnen, ProfiteurInnen und TechnokratInnen unsere Zukunft!

Kundgebung gegen Militärtagung
Mittwoch | 1. Februar 2012 | 18 Uhr
Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151
Berliner Bündnis gegen Krieg und Militarisierung


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Demonstration: Wir haben es satt!

Liebe Interessierte an einer Agrarwende,
liebe MitstreiterInnen für eine bäuerliche, faire und gesunde Landwirtschaft,

vielleicht habt ihr schon davon erfahren oder seid auch schon aktiv dabei:

am 21. Januar 2012 gehen wir – VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern – wieder gemeinsam auf die Straße. Denn am selben Tag lädt die Bundesregierung im Rahmen der Grünen Woche erneut zum Internationalen Agrarministergipfel. Hier treffen sich Agrarminister aus aller Welt mit Agrarkonzernen um die Industrialisierung der Landwirtschaft voranzutreiben.
Nach dem überwältigenden Erfolg der letzten Demo fordern wir unter dem Motto “Bauernhöfe statt Agrarindustrie” immer noch: es ist Zeit zum Umdenken!

Den Aufruf zur Demo findet ihr im Anhang. Weitere Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage.
Hier gibt außerdem:

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Ideen habt oder z.B. größere Mengen Material bestellen wollt, wendet euch bitte ans Orga-Büro unter info@wir-haben-es-satt.de oder 030-28482438. Wir sind täglich erreichbar – sollten wir gerade mal nicht im Büro sein, sprecht gerne auf unseren AB.
Bitte leitet diese e-Mail auch an andere Interessierte weiter!


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Aufruf


zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 15. Januar 2012

um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde


Aus dem Zuchthaus Luckau schrieb Karl Liebknecht am 18. März 1917 an seinen Sohn: “Der Krieg und die vielen Mängel der Welt plagen und bekümmern Dich – jawohl – sie müssen jedes Gemüt umdüstern; aber aus der Nacht gibt´s Rettung, nur eine Rettung freilich: den Entschluss, die Beseitigung dieser Übel sich zum Lebenszweck zu setzen. Nur das Leben ist unmöglich, das alles laufen lassen wollte, wie es läuft. Nur das ist möglich, das sich selbst zu opfern bereit ist, zu opfern für die Allgemeinheit.” Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg blieben da noch 21 Monate Lebenszeit.

Am 15. Januar 1919 wurden sie von der Reaktion ermordet. Ihrem selbstgewählten Anspruch blieben sie treu bis in den Tod. Für diese unbedingte Lauterkeit ihres Charakters, die Konsequenz ihres Handelns und die unbestechliche Klarheit ihres Denkens hatten sich Rosa und Karl den Hass des sich damals wie heute der Profitmaximierung verpflichteten Systems zugezogen.

So wie sie wollen auch wir nicht einfach alles laufen lassen, wie es läuft. Wir demonstrieren gegen imperialistische Kriege und alle aggressiven Bestrebungen der EU und der NATO. Wir demonstrieren gegen jegliche Auslandseinsätze der Bundeswehr ebenso, wie gegen jede Art indirekter deutscher Kriegsbeteiligung und gegen die horrenden Rüstungsausgaben und mörderischen Rüstungsexporte.

Unsere Sympathie gilt allen Bestrebungen, den US-amerikanischen Hegemonieanspruch einzudämmen. Mit Hoffnung blicken wir auf die revolutionären Bewegungen Lateinamerikas und das sozialistische Kuba. Unsere ausdrückliche Solidarität gehört dem palästinensischen Volk und der israelischen Friedensbewegung. Wir wenden uns gegen alle neokolonialistischen Machenschaften – exemplarisch die dreiste und blutige NATO-Aggression gegen Libyen. Wir sind solidarisch mit all jenen Kräften, die sich schon seit Jahrzehnten für eine tatsächliche Unabhängigkeit des afrikanischen Kontinents von neokolonialen und neoliberalen Ausbeutungsstrukturen einsetzen.

Wir demonstrieren gegen wachsende Arbeitslosigkeit, gegen die unerträgliche Ausweitung des Niedriglohnsektors und besonders gegen die moderne Sklaverei der Leiharbeit. Wir demonstrieren gegen den grassierenden Sozialabbau und die damit einhergehende Entwürdigung von Millionen Menschen. Wir stellen uns gegen die unverschämten Beschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte unter der Flagge der Terrorbekämpfung.

Wir wehren uns gegen die stetig aggressiver agierenden Nazis und dagegen, dass diese in völliger Legalität mit profaschistischen Slogans Wahlkampf führen dürfen. “GAS geben”, hieß es bei der NPD; zynisch die Erinnerung an die Shoa suggerierend. “Wählen gehen für Thilos Thesen” plakatierte die ´Bürgerbewegung´ “Pro Deutschland”. Dieser Slogan steht – ob der es will oder nicht – für Sarrazin und die ihn puschenden Medien und somit für millionenfach veröffentlichten Rassismus, Nationalismus und Sozialchauvinismus. Wir demonstrieren gegen jeglichen Rassismus, gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Nationalismus. Dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus fühlen wir uns unbedingt verpflichtet.

Wir – Linke unterschiedlicher Strömungen – werden am 15. Januar 2012 friedlich unsere Standpunkte und Forderungen bekunden. Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf.


sowie um 15.00 Uhr von der Joachimsthaler Straße/Ecke Kurfürstendamm zum Olof-Palme-Platz und zu den Gedenktafel/-stein im Tiergarten


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Berlin Mobitreffen: Wir haben es satt!

Liebe Interessierte an einer Agrarwende,
liebe MitstreiterInnen für eine bäuerliche, faire und gesunde Landwirtschaft,

wir möchten euch herzlich zum zweiten Berliner Mobilisierungs- und Helfertreffen von “Wir haben es satt!” einladen.
Nur mit euch wird die Demo ein Erfolg!

Wann: 15.12.2011, 19-21 Uhr (wir hören pünktlich auf)
Ort: Markthalle IX, Eingänge Pücklerstraße 34, Eisenbahnstraße 42/43

Diesmal wird es neben Organisatorischem einen Bildervortrag über die Bauernsternfahrt vom Allgäu vors Kanzleramt/ Juni 2011 geben.
Und damit wir nicht frieren, gibt es Glühwein und Wam Kat kocht uns eine leckere Suppe – als kleinen Vorgeschmack auf die Protestsuppe am 21.1.12.
Bitte schreibt uns bis zum 10.12. kurz, ob ihr kommt. Detaillierte Infos findet ihr im Anhang.

Außerdem möchten wir euch einladen, auf unserer Homepage www.wir-haben-es-satt.de vorbeizuschauen.
Hier gibt es

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Ideen habt oder z.B. größere Mengen Material bestellen wollt, wendet euch bitte ans Orga-Büro unter info@wir-haben-es-satt.de oder 030-28482438. Wir sind täglich erreichbar – sollten wir gerade mal nicht im Büro sein, sprecht gerne auf unseren AB.
Bitte leitet diese e-Mail auch an andere Interessierte weiter!


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AUFRUF ZUR DEMO: Bündnis gegen Rassismus, 10. Dezember 2011, Berlin

AUFRUF ZUR DEMO: Bündnis gegen Rassismus

•    Termin: Samstag, den 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)
•    Auftakt: 11 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz –  Marx-Engels Forum
•    Ende: 13:30 Uhr, Platz des 18. März

Jetzt auf die Straße gehen!

Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat wurden zwischen 2000 und 2006 von Neofaschisten kaltblütig ermordet.

Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!

Die Tatsache, dass hinter den Morden die „rechtsextremistische“ Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) stand, wird von Politiker_innen dazu genutzt, das Problem des Rassismus einmal mehr auf extremrechte Randgruppen zu verweisen.

Eine mörderische Verflechtung aus Neonazis und Sicherheitsorgane konnte ungestört ihr Unheil treiben, ohne dass es nach rechtsextremen und rassistischen Hintergründen ermittelt wurde.
Um Rassismus als Alltagsphänomen zu erkennen, muss sich mit den Strukturen auseinandergesetzt werden, die dieses ermöglichen und still schweigend auf Kosten von Anderen ausgelebt werden.

Während die Bundes- und Landesregierung anhand der Extremismusklausel, Maßnahmen gegen den vermeintlichen linken oder islamistischen Terror verabschiedet, werden Menschen in Deutschland aus rassistischen Gründen ermordet. Aus diesem Hintergrund dient die angemahnte Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegen „Extremisten“ dazu, Rassismus zu einem Problem von Einzeltätern abzustufen.

Wir wollen Gegenwehr gegen diese Politik!

Nicht nur die Politiker_innen haben versagt, sondern der Staat und sein ganzer Apparat. Der institutionelle Rassismus herrscht in den Fluren der Verwaltungen, der alltägliche Rassismus drückt sich in unserer Sprache und unseren Denkstrukturen aus. Rassismus hat nicht erst mit den Morden der NSU begonnen, seine Wurzeln sind tief in den Köpfen verankert.

Es besteht Handlungsbedarf!

Wir wehren uns gegen Entsolidarisierung und Spaltung, gemeinsam können wir uns organisieren!

NEIN zu RASSISMUS und  SOLIDARITÄT mit den Opfern!

Schluss mit dem institutionellen Rassismus! Schluss mit dem alltäglichen Rassismus!

Mischen Sie sich ein, denn Rassismus geht uns alle an!

Beteiligt euch auch an der Demo!

Wir werden als Symbol für Trauer und Widerstand eine weiße Armbinde tragen.

Ansprechpartnerin: Sanchita Basu

Andere Veranstaltungen am Internationalen Tag der Menschenrechte:

Internationale EU-Roma-Konferenz im Abgeordnetenhaus, 09:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Demonstration zum Abschiebeknast Berlin-Grünau, 15 Uhr, S-Bhf Spindlersfeld
Demonstration gegen die Menschenrechtsverletzungen in Iran, 15 Uhr am Brandenburger Tor


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Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! – Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember 2011

Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! – Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember 2011

Seit 1993 ist das Recht auf Asyl in Deutschland praktisch abgeschafft. Um 10.000 Abschiebungen pro Jahr sicherzustellen, wird massenhaft „polizeiliche Abschiebehaft“ angeordnet. Neben dem Abschiebeknast Berlin-Grünau, der 1994 eingerichtet wurde, soll nun im Transitbereich des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld eine weitere Haftanstalt gebaut werden. Unsere Demonstration am 10. Dezember richtet sich gegen das System der Abschiebehaft und gegen den Neubau auf dem BBI. Wir wollen uns mit einer großen Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis Grünau mit den Inhaftierten solidarisieren.

:: Das System Abschiebehaft ::
In der Abschiebehaft werden Menschen eingesperrt, die keine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland besitzen. Die Haftanträge der Ausländerbehörden werden von den Amtsgerichten routiniert bestätigt – ein Recht auf anwaltliche Unterstützung gibt es nicht. Die Haft kann auf bis zu 18 Monate verlängert werden, wenn die Häftlinge den Behörden nicht helfen ihre eigene Abschiebung zu befördern. Faktisch handelt es sich bei der Abschiebehaft um eine Inhaftierung ohne Strafverfahren – um Haft ohne Straftat.
Abschiebehaft ist die konsequente Fortführung des gesellschaftlichen Ausschlusses von Migrant_innen und Flüchtlingen. Durch rassistische Sondergesetze werden Beschränkungen in allen Lebensbereichen auferlegt: Ein undurchsichtiges Netz von Gesetzen und Länderverordnungen, die durch Willkür und Entrechtung Migrant_innen abschrecken und ihren Zuzug verhindern sollen. Nach den Pogromen gegen Flüchtlingsunterkünfte vor 20 Jahren wurde dem Standortnationalismus mit der Grundgesetzänderung 1993 (dem sog. Asylkompromiss) in Richtung „Bedarfsorientierte Zuwanderung“ Rechnung getragen. Nicht mehr das Recht auf Asyl, sondern die Verwertbarkeit für die deutsche Wirtschaft steht im Vordergrund. Durch die EU-Osterweiterung, eine damit einhergehende europäisierte Abschottungspolitik und die sog. „Drittstaatenregelung“ wird es für Flüchtlinge immer schwieriger, die Bundesrepublik zu erreichen. So konnten letztes Jahr mit 41.332 Asylanträgen gerade einmal ein Zehntel derer von 1992 gestellt werden.

:: Berlin und Brandenburg bauen einen neuen Abschiebeknast ::
Großbaustelle Flughafen BBI: Was für viele das neue Tor in den Urlaub ist, soll für andere zum exterritorialen Endpunkt ihrer Flucht werden. Denn wie erst im Oktober bekannt wurde, soll auf dem neuen Großflughafen ein Abschiebeknast mit 30 Haftplätzen gebaut werden. Dieser ist eine späte Folge des Gesetzespakets von 1993, das beschleunigte Asylverfahren für fünf internationale Flughäfen vorsah und nun von Berlin und Brandenburg umgesetzt wird. Im sog. Flughafenverfahren werden über die Asylanträge von ankommenden Flüchtlingen bereits im Transitbereich entschieden. Nach einem außergerichtlichen Schnellverfahren soll ein Großteil der Flüchtlinge wieder abgeschoben werden. Als „hastig, unfair, mangelhaft“ bezeichnet Pro Asyl die jährlich rund 300 Flughafenverfahren auf dem Flughafen Frankfurt am Main.
Hand in Hand mit der Bundesregierung forcieren Berlin und Brandenburg auf dem BBI nicht nur den Ausbau des rechtlich umstrittenen Flughafenverfahren, sondern außerdem auch die Teilprivatisierung von Knästen. Denn mit der Versorgung und Betreuung wurde die Sicherheitsfirma B.O.S.S. beauftragt, die schon für den Abschiebeknast und die Zentrale Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) in Eisenhüttenstadt zuständig ist.

:: Abschiebeknast Grünau ::
Wie das System Abschiebehaft in Berlin umgesetzt wird, kann man im Abschiebeknast Grünau beobachten: Enge Zellen, miserable Versorgung, kaum Beschäftigung, stattdessen verordnetes Nichtstun. Zwar dürfen Handys benutzt werden, doch es fehlt an Geld für Telefongespräche, für die notwendigen Anwält_innen oder für Bücher und Anderes, um die erdrückende Langweile zu überbrücken. Besonders perfide hieran ist, dass jeder Tag im Knast die Häftlinge 65,26 Euro kostet. Dieser Betrag – zusammen mit den Kosten für die Abschiebung – ist von den ehemaligen Häftlingen zu begleichen, sollten sie noch einmal in die BRD einreisen. Ist eine erneute legale Einreise ohnehin nahezu unmöglich, wird sie so auch noch unbezahlbar.
Skandalös ist auch die medizinische Versorgung in der Berliner Abschiebehaft: Schwerkranke werden erst nach langen Verzögerungen behandelt, Menschen mit gefährlichen Infektionskrankheiten teilen Zellen mit gesunden Häftlingen und Suizidgefährdete werden in Einzelzellen isoliert, was die Suizidgefahr deutlich erhöht. Was auf den ersten Blick nach bedauerlichen Mängeln aussieht, hat Methode: Im Knast gibt es kein unabhängiges medizinisches Personal, sondern lediglich den polizeiärztlichen Dienst, dessen Hauptaugenmerk nicht auf der Gesundheit der Häftlinge, sondern auf deren „Reise- und Verwahrfähigkeit“ liegt.
Viele der hier genannten Punkte bemängelte auch die Länderkommission zur Verhütung von Folter im Oktober 2011. Das Ziel kann jedoch nicht die graduelle „Verbesserung“ oder die „Humanisierung“ des menschenverachtenden Systems der Abschiebehaft sein, sondern nur dessen ersatzlose Abschaffung. Statt sich für die Abschaffung der Abschiebehaft im Bund einzusetzen und bis dahin zumindest auf Landesebene nach Regelungslücken zu suchen (wie es in Rheinland Pfalz von rot-grün zumindest diskutiert wird) lässt sich Berlin die Haft was kosten: In Grünau werden gerade 18 Personen festgehalten, bei einer Gesamtzahl von 214 Haftplätzen und 192 Mitarbeiter_innen.

:: Widerstand im Knast::
Immer wieder gibt es Widerstand von Inhaftierten in Grünau. Zuletzt in die Öffentlichkeit geriet der Fall von Victor Atoe. Wie er treten immer wieder Abschiebehäftlinge in Hungerstreik oder sehen sich dazu gezwungen, sich selbst zu verletzen, um eventuell aus der Haft entlassen zu werden. Im Sommer 2005 kam es zu kollektiven Widerstandsaktionen, zeitweise verweigerten mehr als 60 Insassen das Essen in der Haftanstalt. Die Antirassistische Initiative Berlin dokumentierte innerhalb dieses dreimonatigen Streiks 44 Selbstverletzungen, darunter Suizidversuche. Der Haftalltag ging regulär weiter, Häftlinge kamen in Isolierzellen und wurden abgeschoben.

:: Solidarität!::

Mit der Demonstration richten wir uns gegen Abschiebehaft und den Ausbau des Flughafenverfahrens. Solidarisch sein kann neben der Demo auch heißen, den Inhaftierten den Zugang zu Ressourcen zu verschaffen, die sie für ein schnelles Rauskommen benötigen: Geld für Anwält_innen, Handy und Gesprächsguthaben, aber auch Bücher und DVD’s, um die Langweile zu überbrücken und nicht an den Bedingungen kaputt zu gehen. Wir rufen deshalb auf, regelmäßig Geld oder Sachspenden (funktionsfähige Handys, Telefonkarten, Bücher, DVD’s in den Sprachen der Inhaftierten) bei der Initiative gegen Abschiebehaft abzugeben. Mit unserem Protest reihen wir uns auch in den gegen weitere migrations- und sicherheitspolitische Verschärfungen ein, wie sie am 8. und 9. Dezember in Wiesbaden auf der 193. Innenministerkonferenz in die Wege geleitet werden sollen. Auch Silvester wollen wir mit einer Kundgebung vor dem Abschiebeknast ziehen, um unserer Wut und Solidarität Ausdruck zu verleihen.

 

Infoveranstaltung: Freitag, 2. Dezember 2011, 18 Uhr, K9 (Kinzigstr. 9) Veranstaltung zur Abschiebehaft und dem neuen Abschiebeknast auf dem BBI

Demonstration zum Abschiebeknast Grünau: Samstag, 10. Dezember 2011, 15 Uhr S-Bhf Spindlersfeld:
Mit: Krach und Musik gegen den Abschiebeknast, Grüße nach Drinnen und Draußen, Wunschdisco und Polit-Projektionen, Vokü und Getränke, Aktionen und Infos, Live-Act.

Geldspenden können überwiesen werden werden an:
Name: Flüchtlingsrat Berlin
Verwendungszweck: „In den Knast“

Kto. Nr.: 311 68 03
BLZ: 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)


Anarchist Black Cross Berlin

Antifa Friedrichshain
Antirassistische Initiative Berlin >> DokumentationsStelle < <
Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost (ABSO)

Autonome Antifa Berlin (A2B)
Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal!
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg
Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG)
FelS
Initiative gegen Abschiebehaft
Initiative ausbrechen
Initiative gegen das Chipkartensystem
Kampagne Zusammen Handeln

Naturfreundejugend Berlin
Refugees Emancipation
die Sozialistische Jugend – die Falken LV Berlin
Wolf-Dieter Narr


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Voraktion: „Be Berlin – Be Schönefeld – Be Abschiebeknast!“

Zwei Tage vor der großen Demo gegen Abschiebehaft veranstalten wir eine kleine Kundgebung vor dem Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.

Donnerstag, 8.12.2011, 11 Uhr, Rotes Rathaus, Kundgebung
„Be Berlin – Be Schönefeld – Be Abschiebeknast!“
Gegen den Bau eines Abschiebegewahrsams auf dem Flughafen Schönefeld!
Das Flughafenasylverfahren ist hastig, unfair und mangelhaft!

Der regierenden Bürgermeister Wowereit sitzt zusammen mit dem Ministerpräsidenten von Brandenburg Platzeck im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft, die derzeit den neuen Flughafen Schönefeld BBI baut. In Zusammenarbeit mit dem Bund soll auf dem Gelände ein Gewahrsam mit 30 Haftplätzen für Asylsuchende errichtet werden. Baulich soll damit zementiert werden was in der Europäischen Union höchst umstritten ist: Asylsuchende, die auf dem Luftweg einreisen, werden pauschal im Transitbereich, also noch bevor sie Deutschland betreten können, inhaftiert und haben durch das beschleunigte Asylverfahren unter verminderten Rechten wenig Chancen auf Asyl. Die Abschiebung ist so gut wie sicher.

Die Erfahrungen von den Großflughäfen in Frankfurt und Düsseldorf, wo das sog. Flughafenverfahren schon lange angewandt wird, sind katastrophal. Sogar Kinder werden hier inhaftiert, während das Asylverfahren läuft. Das einzige Verbrechen, dass Flüchtlinge begehen ist in Deutschland um Asyl zu bitten. Das Verfahren verstößt gegen Menschenrechte und ist nur in Deutschland zulässig. Ein Verbot auf EU-Ebene wird von Deutschland seit 2005 boykottiert.

Die Länder Berlin und Brandenburg sollten sich im Bund für die Abschaffung des Flughafenverfahrens einsetzen und nicht durch den Bau eines Gewahrsams unterstützen! Die abschreckende Asylgesetzgebung Deutschlands braucht keine weitere Aushöhlung durch beschleunigte Verfahren – es ist schon inhuman genug!
Bis zur Einweihung des Flughafens wird es weitere Aktionen zu dem Thema geben (u.a. am 10.12. um 15 Uhr gegen den Abschiebeknast in Grünau). Achtet auf Ankündigung, informiert euch und andere.


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Das Volksbegehren Berliner Energietisch stellt sich vor

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” (Do., 08.12.,
19 Uhr, attac-treff)

In der Hauptstadt hat sich mit dem “Berliner Energietisch“ ein breites energiepolitisches Bündnis gegründet.

In Kürze startet der Energietisch ein Volksbegehren mit der Forderung nach einer Rekommunalisierung der Berliner Stromnetze und der Gründung eines kommunalen Energie-Stadtwerkes, das dezentral Strom aus Erneuerbaren Energien produziert. Statt Macht und Profit Vattenfall zu überlassen, brauchen wir eine demokratische, sozial und ökologisch gerechte Alternative. Die Konzessionsverträge für die Energienetze laufen aus, es ist Zeit zu handeln!

Die Initiative für dieses Volksbegehren geht auf die Arbeitsgruppe Energie von Attac Berlin zurück. Aktivisten der Arbeitsgruppe stellen den Energietisch vor und informieren über die Pläne für das Volksbegehren.

Weitere Informationen zum Energietisch unter www.berliner-energietisch.net

attac-treff
Grünberger Str. 24
10243 Berlin-Friedrichshain

attac-treff@attacberlin.de

www.attacberlin.de/mitmachen/attac-treff
www.facebook.de/attactreff

Der attac-treff befindet günstig zwischen dem S/U Bahnhof Warschauer Str. (U1) und dem U-Bahnhof Frankfurter Tor (U5). Entweder Ihr kommt von dort zu Fuß oder fahrt mit der Tram (10), die genau an der Grünberger Str. hält.


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Der Castor rollt am 23.11. durch Berlin – Wir sagen Nein!

Am Mittwoch, den 23. November macht der Castor-Transport von campact Station in Berlin.Gemeinsam mit den NaturFreunden Berlin, Anti Atom Berlin und der BI Lüchow-Dannenberg und der BUND-Jugend wollen wir den Castor aufhalten.

 

Vom Pariser Platz aus wird sich der Transport begleitet von „Strahlenschutzexperten“ und „Schutzpersonal“ auf den Weg nach Gorleben machen. Doch immer wieder wird er von vielen Aktionsteilnehmer/innen zum Abbiegen gezwungen. Enden wird die Aktion mit einer Kundgebung vor dem Bundesumweltministerium.

Alle sind herzlich zur Aktion eingeladen!

 

  • Beginn: 10:00 Uhr, Brandenburger Tor, Pariser Platz
  • Abschlusskundgebung: ca. 11:30 Uhr, vor dem Bundesumweltministerium, Stresemannstraße 128-130

Unsere Demo wird sich in zwei Gruppen teilen: die Blockierer/innen und die Begleiter/innen des Castors.

Haben Sie Lust an Schauspiel und Verkleidung? Dann werden Sie zum Strahlenschutzexperten: verkleiden Sie sich selbst oder bekommen Sie von uns vor Ort Strahlenschutzanzüge, Atomfässer zum Rollen, Geigerzähler zum Strahlenmessen, Absperrband etc. Die Blockierer/innen bekommen Strohsäcke zum Sitzen und Protest-Schilder. Kommen Sie auch gerne mit selbst gemalten Bannern und Schildern oder bringen Sie ihr Demomaterial mit. Sie laufen dem Castor-Treck voraus und blockieren ihn und bringen ihn an den Abzweigungen immer wieder zum Abbiegen.

Bei jedem Tourstopp werden wir Unterschriften gegen ein Endlager in Gorleben auf einem zehn Meter hohen, aufblasbaren X sammeln. Das X steht für den Jahrzehnte langen Widerstand gegen den Castor rund um Gorleben. In Berlin, der letzten Station unserer Tour, soll es vor dem Umweltministerium in die Höhe ragen, wenn wir Herrn Röttgen zu einem Gespräch zur Endlagerproblematik einladen.

Die Aktion wird von Anti-Atom Berlin, der BUNDjugend Berlin und den Naturfreunden Berlin unterstützt.


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BISS: Nein zur A 100 – Demo vor dem Landesparteitag der Berliner SPD!

Liebe A-100-GegnerInnen,

nun ist es wirklich amtlich: Die Berliner SPD will mit der CDU in den heute beschlossenen Koalitionsvereinbarungen die sozial-ökologische Modernisierung der Stadt unter Asphalt und Betonpisten beerdigen. Lesen Sie dazu unsere weiter unten folgende Pressemitteilung.

Dies nehmen wir nicht so einfach hin. Zeigen Sie am Montag ihren Protest:

Demo vor dem Landesparteitag der Berliner SPD!
am Montag, 21.11.2011 um 16:30 Uhr
vor dem Leonardo Royal Hotel, Otto-Braun-Str. 90, 10249 Berlin

Der Parteitag beginnt dort um 17:30 Uhr, Einlass ist ab 16:30 Uhr

Hier soll der Koalitionsvertrag mit der Berliner CDU abgesegnet werden.

Rot-Schwarz? 75% wollten es anders! Echte Demokratie jetzt!

Nach einer Wahl, die ein eindrucksvolles Signal zur Veränderung in Richtung zu mehr Transparenz, Stadtökologie und sozialer Gerechtigkeit war, soll nun das Gegenteil herauskommen: Eine Koalition der inneren Sicherheit, umweltschädlicher Großprojekte und des “Berliner Filzes”.

Wir appellieren an das Gewissen der SPD-Delegierten, im Koalitionsvertrag nur den Punkten zuzustimmen, die dem Wählerwillen entsprechen. Daher:

- kein Ausbau der A100 bis Treptow und Friedrichshain!
- Freiräume statt Betonierung, Spreeufer für alle!
- für eine menschengerechte, ökologische Stadtentwicklung und Verkehrspolitik!
- kein Fluglärm-Terror!
- für eine neue Liegenschafts- und Mietenpolitik!
- für transparente Planungen und Verträge!
- für umfassendere Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung!
- keine unsozialen Beschäftigungsverhältnisse!

Weitere Infos zur Demo auf http://www.a100stoppen.de/demo-vor-spd-parteitag/


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Bündnis Banken in die Schranken: Demonstration am 12.11.11 in Berlin

Pressemitteilung

Aufruf zur Umzingelung des Frankfurter Banken- und des Berliner Regierungsviertels Mehr als 20 Organisationen unterstützen mittlerweile die für Samstag geplanten Großaktionen in Berlin und Frankfurt am Main, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Naturschutzring (DNR), die Nichtregierungsorganisationen Fian, Weed und Urgewald und der Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland. Unter dem Motto “Banken in die Schranken!” rufen sie mit weiteren Unterstützern in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis dazu auf, am 12. November das Frankfurter Banken- und das Berliner Regierungsviertel mit Menschenketten zu umzingeln. Initiiert wurden die Aktionen von Attac, Campact und den Naturfreunden.

Die Forderungen des Bündnisses zielen auf eine Entmachtung der Banken, auf eine angemessene Beteiligung der Profiteure der bisherigen Rettungsschirme an den Kosten der der Krise, sowie auf die Wiedergewinnung demokratischer Gestaltungsmöglichkeiten, die durch die Regierungen unter dem Druck der Finanzlobby zunehmend außer Kraft gesetzt werden.

In Berlin beginnt die Aktion um 12.30 Uhr am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof. Die von dort startende Demonstration soll sich an der Ecke Kapelleufer/Konrad-Adenauer-Straße in zwei Züge aufspalten und an der Ecke Scheidemannstraße/Yitzhak-Rabin-Straße wieder vereinen, um die Menschenkette um das Regierungsviertel zu schließen.

Im Anschluss an die Aktion wird die Demonstration über die Straße des 17. Juni zum Brandenburger Tor führen. Auf der dortigen Abschlusskundgebung sprechen unter anderem:

 

  • Roland Tremper (Ver.di Berlin-Brandenburg)
  • Margarita Tsomou (Aktivistin aus Griechenland)
  • Michael Müller (Deutscher Naturschutzring)
  • und eine Vertreterin des Berliner Krisenbündnisses

Zum Abschluss der Kundgebung spielt die Berliner Band Irie Révoltés.

Bereits für Freitag rufen verschiedene Gruppen der Occupy- und Echte-Demokratie-Jetzt-Bewegung zu einem globalen Aktionstag unter dem Motto “11.11.11 Occupy The Streets. Occupy The World.” auf. Das Aktionsbündnis “Banken in die Schranken” versteht die Umzingelungen in Berlin und Frankfurt als Beitrag zu den Protesten der Bewegung.

Aufruf und aktuelle Informationen unter: www.banken-in-die-schranken.de

Berlin, 10.11.2011


Ansprechpartnerinnen und –partner:

Jutta Sundermann, attac: 0175 – 86 66 769
Uwe Hiksch, Naturfreunde: 0176 – 62015902
Christoph Bautz, Campact : 0163 – 59575

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Protestkundgebung: Für die Freilassung von Troy Davis

 

 

Kundgebung von NaturFreunden Berlin und Free-Mumia-Bündnis Berlin:

 

Für die Freilassugn von Troy Davis – Abschaffung der Todesstrafe weltweit!

 

Protest gegen den geplanten Justiz-Lynchmord an Troy Davis – kommt bitte!

 

Mittwoch, 21. September, 19 Uhr

Pariser Platz vor der US-Botschaft

Berlin

 

 

Trotz weltweiter Proteste und des Gnadengesuchs von Millionen Menschen, darunter weltbekannte Kulturschaffende und Stars aus der Showbranche, trotz der Unterstützung von Persönlichkeiten, wie dem Ex-US-Präsidenten Jimmy Carter, Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, Abgeordneten, ex-FBI Direktor William Sessions und selbst Papst Benedikt XVI;

 

trotz Fehlens jeglicher Beweise seiner Schuld und trotz der Tatsache, daß die Zeugen ihre Aussagen zurückgezogen haben, hat der Begnadigungsausschuss des US-Staates Georgia in einem der umstrittensten Justizfälle der US-Geschichte Troy Davis die Gnade verweigert!

 

Troy Davis ist unschuldig!

Save Troy Davis!

Abschaffung der Todesstrafe!


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X-tausendmal quer: E.ON hat ihre Revisionsarbeiten verschoben – wir unsere Blockade auch!

Hallo, ihr alle, die sich an der Blockade von X-tausendmal quer beteiligen wollt,

E.ON hat ihre Revisionsarbeiten verschoben – wir unsere Blockade auch!

Aktuelle Infos hier:

https://www.x-tausendmalquer.de/

In einer fast vierstündigen Telefonkonferenz haben wir vereinbart, unsere Termine zu verschieben.

Aktionscamp: ab Donnerstag, den 16.06.2011
Blockaden: ab Samstag, den 18.06.2011

Bitte korrigiert eure Webseiten!

Bitte verbreitet es in euren Strukturen über Sondernewsletter!

Unbedingt!!!!!!!!!!!!!!

Bitte helft mit, dass die spätere Blockade ein genauso kraftvolles Signal an die Politik wird, wie sie es zu Pfingsten geworden wäre!

Übermüdeter, aber immer noch widerständiger Gruß,

Matthias

 


X-tausendmal quer
Gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft http://www.x-tausendmalquer.de Newsletter abonnieren auf https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/x1000malquer


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Busfahrten zu den Aktionen nach Brokdorf – Aktuelle Änderungen


Änderungen:

-leider müssen wir den Bus für Mittwoch wegen Kapazitätsgrenzen der Busunternehmen rausnehmen!

- Haben für Samstag ein Sozialticket für 15 Euro neu eingeführt, bitten aber alle zu prüfen, ob sie Normalticket für 25 Euro bezahlen können -

Die Aktionen in Brokdorf wollen geplant sein. Aus diesem Grund bieten wir Euch einen Hin- und Rückfahrtservice an, der es Euch ermöglicht, eure individuelle Zeit so zu planen, damit ihr auf jeden Fall an Aktionen Teilnehmen könnt. Hierfür bieten wir ein abgestimmtes Hin- und Rückfahrtangebot für alle Anti-Atom-Aktiven an.

Kostenbeteiligung:

  • 25 Euro für Hinfahrt (15 Euro Sozialticket)
  • 10 Euro für die Rückfahrt
  • 30 Euro für die Hin- und Rückfahrt zur Demo (Solipreis)

Wir bieten an:

  • Fahrt zu den Camps am Samstag, den 11. Juni 2011, Abfahrt: 7:00 Uhr o2 world
  • Fahrt von Berlin zur Großdemonstration in Brokdorf und zu den Camps am 12. Juni 2011, Abfahrt: 6:30 Uhr o2 world, Rückfahrt: 17 Uhr nach der Abschlusskundgebung.
  • Fahrt von Berlin zu den Camps am Montag, den 13. Juni 2011, Abfahrt: 8:00 Uhr o2 world

Nach dem Montag, 13. Juni muss die Rückfahrt nach Berlin über den örtlichen Shuttle individuell geklärt werden.

Rückfahrt aus den Camps:

  • Montag, den 13. Juni 2011, Abfahrt: 15 Uhr am Infopoint beim Camp

Fahrkarten gibt es bei folgenden Adressen:

NaturFreunde Deutschlands

Warschauer Str. 58 a
10243 Berlin

Mo – Fr. 8.00 bis 17.00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse
im Mehringhof / Kreuzberg:

Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin

Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr

Schwarze Risse Prenzlauer Berg

Kastanienallee 85
10435 Berlin

Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa 11.30 – 15.00 Uhr


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25.04.2011: Demonstration gegen das Zwischenlager Nord unter dem Motto: „Sonne, Strand und See – Atomkraft nee!“

Im April jährt sich zum 25. Mal die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Hunderttausende sind an den Folgen der radioaktiven Wolke gestorben und noch heute leiden viele Menschen an den Spätfolgen. Ob Tschernobyl (1986), Fukushima, Majak (1957), Windscale (1957) oder Harrisburg (1979): schwere Katastrophen sind in jeder Atomanlage der Welt möglich. Gegen den breiten Widerstand der Bevölkerung hat die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland verlängert. Zugunsten der Profite der vier Atomkonzerne Vattenfall, E.on, RWE und EnBW. Wir ziehen Konsequenzen: Wir fordern jetzt an den Standorten die Stilllegung der Atomkraftwerke, weil kein Reaktor gegen Flugzeugabstürze oder Naturkatastrophen gesichert werden kann, weil es keine sichere Entsorgung für den Atommüll gibt. ASSE II und Morsleben zeigen, dass Atommüll nicht einmal für wenige Jahrzehnte sicher gelagert werden kann.

Erneuerbare Energien statt noch mehr Atomstrom!

Mehr Atomstrom bedeutet, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien auf Basis von Wind, Sonne und Wasser gebremst wird. Je mehr Atomstrom eingespeist wird, desto weniger rentieren sich Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Damit gefährdet die Bundesregierung auch viele hunderttausende neue Arbeitsplätze – denn gerade in Norddeutschland bieten die Erneuerbaren Energien eine wichtige Zukunftsperspektive für eine klimafreundliche Energiepolitik und für gute Arbeitsplätze. Deshalb muss der Atomausstieg kommen!

Energiewende muss gerecht sein!

Der Atomausstieg und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind nicht nur eine technische und wirtschaftliche Aufgabe, sondern auch eine soziale. Die Stilllegung vorhandener AKWs darf nicht auf dem Rücken der betroffenen Beschäftigten umgesetzt werden. Für die Beschäftigten in den Betrieben der erneuerbaren Energie müssen Tarifverträge auf Branchenniveau und Mitbestimmung abgesichert werden
AKWs abschalten – keine weiteren Transporte ins Zwischenlager Nord!

Die riskanten Castor-Transporte quer durch Deutschland müssen beendet werden. Wir wehren uns gegen den schleichenden Ausbau des Zwischenlagers Nord bei Lubmin. Die Einlagerung radioaktiven Mülls aus ganz Deutschland hat in der Region Vorpommern nichts zu suchen. Mit dem Motto „Sonne, Strand und See – Atomkraft Nee!“ machen wir deutlich: Wir wollen eine nachhaltige touristische Entwicklung des Seebades Lubmin und der Region. Deswegen muss jeglicher Versuch, Lubmin in ein Zwischenlager für radioaktiven Müll aus ganz Deutschland zu verwandeln sofort beendet werden.

Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke

Die Nutzung der Atomenergie gefährdet den Frieden in der Welt. Denn durch Atomkraftwerke und Urananreicherungsanlagen nimmt die Gefahr der Ausbreitung von Atomwaffen zu. Solange Atomwaffen existieren, bestehen die Gefahr und der Anreiz zu ihrer weiteren Verbreitung. Laut Schätzungen lagern derzeit 22 600 Kernwaffen in den weltweiten Arsenalen. Durch das neue NATO-Konzept wird weiterhin der Ersteinsatz von Atomwaffen angedroht. Vor allem die Atommächte müssen mit der Abrüstung beginnen. Gleichzeitig können atomwaffenfreie Zonen geeignete Schritte auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt sein. Als deutschen Beitrag zur atomaren Abrüstung fordern wir den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und die Beendigung der nuklearen Teilhabe im Rahmen der NATO.

Atomausstieg selber machen: Ökostromwechsel jetzt

Als Verbraucherinnen und Verbrauche können wir den Druck für den Atomausstieg weiter erhöhen, indem wir den Stromanbieter wechseln. Erkundigen Sie sich dafür bei den Ökostromanbietern.
Wir machen weiter Druck, unsere Kettenreaktion geht weiter!

Bundesweit werden am Ostermontag, dem 25. April 2011, zigtausend Menschen an vielen Atomanlagen in der Bundesrepublik für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren.

Wir organisieren von Berlin aus Busse nach Lubmin:
Bustickets gibt es bei:

Die Kostenbeteiligung für ein Ticket liegt bei 15 Euro.

Buchladen Schwarze Risse
im Mehringhof / Kreuzberg:

Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin

Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr
Buchladen Schwarze Risse
im Prenzlauer Berg

Kastanienallee 85
10435 Berlin

Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa 11.30 – 15.00 Uhr
NaturFreunde Deutschlands

Warschauer Str. 58 a
10243 Berlin

Mo – Fr. 9.00 bis 17.00 Uhr
GRÜNE LIGA

Grünes Haus
Prenzlauer Allee 8
10405 Berlin

Mo. – Do. 09.00 – 17.30 Uhr, Fr. 09.00 – 15.00 Uhr
DIE LINKE (im KIZ)

Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Mo. – Fr. 09.00 bis 17.00 Uhr
Die Busse fahren ab:

Montag, 25.04.2011, 9.00 Uhr, vor der 02-World (Ostbahnhof)
Rückfahrt: 18.30 Uhr von Lubmin nach Berlin


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Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke

Atomkraftwerke abschalten! - Atomwaffen abschaffen!


Berliner Ostermarsch am 23.04.2011 - ab 11.30 Uhr, Treffpunkt: Vattenfall-Zentrale

Gemeinsamer Aufruf Friedens- und Anti-Atom-Bewegung zum Ostermarsch 2011

Vor 25 Jahren hat die Katastrophe von Tschernobyl überdeutlich gezeigt: Eine sichere Nutzung von Atomkraft kann es nicht geben. Durch die Reaktorkatastrophe wurde ein Gebiet verseucht, das halb so groß ist wie die Bundesrepublik. Wie viele tausend Menschen als Folge dieser Katastrophe umgekommen sind, ist nach wie vor ungewiss. 375 000 Menschen mussten umgesiedelt werden.

Von Anfang an war die Nutzung der Atomtechnologie militärisch dominiert. Mit den Atombombenabwürfen auf Nagasaki und Hiroshima im Jahr 1945 wurden der Welt die Folgen des militärischen Einsatzes von Atomwaffen dramatisch vor Augen geführt. Hunderttausende starben qualvoll. Nachfolgende Generationen leiden noch immer an den Spätfolgen der radioaktiven Strahlung.


Die Nutzung der Atomenergie ist unverantwortlich. Die Folgen des Uranabbaus, der Urananreicherung und die Herstellung der Brennelemente verseuchen ganze Landstriche, machen krank und sind tödlich. Für jede Tonne verwertbares Uranerz fallen bis zu 2000 Tonnen strahlender, umweltbelastender Abraum an. Für die Lagerung des radioaktiven Abfalls gibt es weltweit noch keine sichere Lösung und wird es wohl in naher Zukunft auch nicht geben.


Wir, die Anti-Atom- und Friedensbewegung, möchten gemeinsam darauf hinweisen: Die Nutzung der Atomenergie gefährdet den Frieden in der Welt. Denn durch Atomkraftwerke und Urananreicherungsanlagen nimmt die Gefahr der Ausbreitung von Atomwaffen zu. Solange Atomwaffen existieren, bestehen die Gefahr und der Anreiz zu ihrer weiteren Verbreitung. Jede Nutzung von Atomkraft bietet die Grundlage, das hergestellte Material in waffenfähiges umzuwandeln. Deshalb ist die Exportförderung der deutschen Atomreaktoren ein Beitrag zum Bau von neuen Atomwaffen. Ausstieg aus der Atomkraft ist darum unser Ziel.


Laut Schätzungen lagern derzeit 22 600 Kernwaffen in den weltweiten Arsenalen. Durch das neue NATO-Konzept wird weiterhin der Ersteinsatz von Atomwaffen angedroht. Vor allem die Atommächte müssen mit der Abrüstung beginnen. Gleichzeitig können atomwaffenfreie Zonen, z.B. im Nahen und Mittleren Osten, geeignete Schritte auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt sein. Als deutschen Beitrag zur atomaren Abrüstung fordern wir den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und die Beendigung der nuklearen Teilhabe im Rahmen der NATO.


Durch solche Schritte gäbe es die Chance, die Welt friedlicher und menschlicher zu gestalten. Allein die USA geben jedes Jahr über 50 Milliarden Dollar für die Wartung ihrer Atomwaffen aus. Welch gigantische Summe könnte für den Kampf gegen Hunger, Trinkwassermangel, Armut und vermeidbare Krankheiten bereitgestellt werden!


Wir fordern, dass weltweit alle Atomkraftwerke abgeschaltet und alle  Atomwaffen abgeschafft werden.

 

Ablauf:

 

ab 11.30 Uhr Treffen vor der Vattenfall-Zentrale (U-Bahn: Naturkundemuseum)

12.00 Uhr Auftaktkundgebung vor der Vattenfall-Zentrale

Ostermarsch von der Vattenfall-Zentrale zum Potsdamer Platz

ab ca. 14.00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Potsdamer Platz

 

Infos bei NaturFreunde Berlin, Uwe (0176-62015902) oder hiksch@naturfreunde.de

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Kongress 25 Jahre Tschernobyl: Zeitbombe Atomenergie – Atomausstieg jetzt

25 Jahre Tschernobyl: Zeitbombe Atomenergie – Atomausstieg jetzt

Kongressankündigung 8.-10. April 2011


Internationaler IPPNW-Kongress
25 Jahre nach Tschernobyl
Zeitbombe Atomenergie – Atomausstieg jetzt!
Berlin, 8. bis 10. April 2010

Tschernobyl: Der Gau
Es war der 26. April 1986. Um 1 Uhr 23 Min. 40 Sek. explodierte der Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Die Welt wurde Zeuge des ersten GAUs, des größten anzunehmenden Unfalls in einer Atomanlage. Dieser Unfall veränderte die Welt. Der GAU von Tschernobyl machte Millionen Menschen zu Opfern. 180.000 Kilogramm hochradioaktives Material befand sich im Inneren des Reaktors. Die radioaktive Wolke machte vor keiner Grenze halt, sie zog um die Welt. Nach wie vor werden die Folgen des Unfalls verdrängt, vertuscht, verharmlost.

Atomenergie tötet
Tschernobyl hat uns die Augen vor den Gefahren der Atomtechnologie geöffnet. Atomenergie tötet. Nicht nur bei einem GAU, sondern an jedem einzelnen Glied der atomaren Kette. Noch bevor 1 KWH Strom erzeugt wird, sterben Menschen, denn der Uranbergbau zerstört die Gesundheit und die Lebensgrundlagen ganzer Völker. Auch im „Normalbetrieb“ liegt ein erhöhtes Gefahrenpotential: Leukämien sind im Nahbereich von Atomkraftwerken deutlich häufiger. Sicherheitsdefizite werden ignoriert oder billigend in Kauf genommen. Einen Schutz vor Naturkatastrophen und terroristischen Anschlägen gibt es nicht. Der Atommüll verseucht unser Grundwasser. Wir überlassen künftigen Generationen eine hoch radioaktive Hinterlassenschaft für Millionen von Jahren.

Atomkraft gefährdet den Frieden
Die für die Atomenergie notwendige Technologie ist auch die Voraussetzung für die Entwicklung von Atomwaffen. Das Wiedererstarken der Atomenergie erhöht somit das Proliferationsrisiko und ist dafür verantwortlich, dass die Zahl der Atomwaffenstaaten steigt. Frieden bedingt den Ausstieg aus der Atomenergie und den Einstieg in dezentrale Versorgungsstrukturen mit Erneuerbarer Energie. Um Sonne und Wind kann man keinen Krieg führen.

25 Jahre nach Tschernobyl
werden in unserem Land gegen den erklärten Willen der Bevölkerung die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert. In Europa werden neue Atomkraftwerke geplant und gebaut. Die Atomindustrie macht sich die Politik untertan. Die Mär von der „sauberen“ Atomenergie als Klimaretter und „Brückentechnologie“ macht die Runde. Desinformation ersetzt verantwortliche Politik. Die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien droht ins Stocken zu geraten.

Der Kongress

- informiert über die Folgen von Tschernobyl
- analysiert das Gefahrenpotential der nuklearen Kette
- bietet Lösungen für eine Welt frei von atomarer Bedrohung
- eröffnet Handlungsmöglichkeiten

Sie sind herzlich eingeladen!

Programm
Freitag, 8. April 2011

20:00 Uhr
Öffentliche Veranstaltung

WAHNSINN ATOMKRAFT

Wort und Musikbeiträge (D/E)
Einführung: Angelika Claußen, IPPNW

Swetlana Alexijewitsch liest aus ihrem Buch „Tschernobyl“
Zeitzeugen berichten

Zwischentöne mit Vibratanghissimo
Oli Bott, Vibraphon – Juan Lucas Aisemberg, Bratsche – Arnulf Ballhorn, Kontrabass – Tuyêt Pham, Piano

Samstag, den 9. April 2011

9:00 bis 18:30 Uhr

Plena, Foren, Workshops
zu den KONGRESSTHEMEN

Tschernobylfolgen | Health Effects of Chernobyl
Krebserkrankungen in Belarus und der Ukraine. Genetische Deformationen. Erkrankungen bei Liquidatoren. Manipulationen und Unterdrückung von Forschungsergebnissen. Der ›Knebelvertrag‹ zwischen IAEO und WHO. Fehlende Kinder durch Tschernobyl.

Uranium Mining: A global Poison | Uranabbau: ein weltweites Gift
Die Auswirkungen des Uranabbaus. Gesundheitliche Folgen des Uranabbaus. Uranabbau ächten.

Atomanlagen: Risiken und Gefährdungen im Normalbetrieb
Emissionen aus Atomkraftwerken? Krebserkrankungen und weniger Geburten im Umkreis von Atomanlagen. Die gefährlichsten Sicherheitsdefizite der deutschen Atomkraftwerke. Machen Nachrüstungen die Atomkraftwerke sicher?

Bombenrisiko Atomkraft
Gemeinsamkeit von Atomkraft und Atomwaffen. Der Streit um die Urananreicherung. Plutoniumgewinnung. Wie versteckt man ein Atomwaffenprogramm und welche Staaten haben unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung Atomwaffen gebaut? Kontrollmechanismen. Atomwaffensperrvertrag und Artikel IV. Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen.

Ungelöst: Die Frage des Atommülls
»Entsorgung« von radioaktiven Abfällen am Beispiel von: Asse, Gorleben (Deutschland) und Majak (Russland)

Erneuerbare Energien
Umstellung unseres Energiesystem auf 100 % dezentrale Erneuerbare Energie. Durchsetzungsstrategien zur Beschleunigung der Energiewende.

Uranhaltige Munition (DU)
Erkenntnisse über die Folgen des Einsatzes von uranhaltiger Munition und die Bemühung um eine internationale Ächtung von Uranwaffen.

Atomausstieg jetzt !
Wie kommen wir zur zügigen Stilllegung von Atomkraftwerken?
Initiativen stellen ihre Arbeit vor.

Sonntag, 10. April 2011

11:00 Uhr

Feierliche Verleihung der Nuclear-Free Future Awards 2011

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Fukushima mahnt – Flashmob “Die In” am 12.04.2011 in Berlin

Dienstag, 12. April
18:30 – 18:33 Uhr
Alexanderplatz Berlin

Fukushima mahnt – Flashmob “Die In” am 12.04.2011

Deutschlandweiter Flashmob – 4 Wochen nach der Atom-Katastrophe in Fukushima. Alle MitmacherInnen legen sich von 18:30 Uhr bis 18:33 Uhr leblos auf den Boden und heften sich ein Radioaktiv-Zeichen auf die Brust…

am Alexanderplatz in Berlin (Nähe Weltzeituhr)

Teilt die Info weiter und organisiert Euch zu Gruppen – je mehr Leute mitmachen, desto grösser der Flash.

Informiert die Regionalpresse und macht Fotos & Videos von der Aktion.


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Kletterschein Sportklettern in Berlin – Sicher Klettern mit den NaturFreunden

Kletterschein Sportklettern in Berlin
- Sicher Klettern mit den NaturFreunden

Ihr wollt selbstständig klettern? Aber euch fehlen die nötigen Kenntnisse und auch das Klettermaterial habt ihr noch nicht? Geschweige denn die richtigen Sicherungsgeräte.

Dann haben wir genau das richtige für euch: Wir bieten euch einen Kletteranfängerkurs an, der an drei
Tagen a 3 Stunden stattfindet.

Hier lernt ihr alles, was ihr rund um das Thema Sichern und Klettern im Toprope in der Kletterhalle wissen
müsst. Am letzten Termin werden wir Outdoor Klettern und ggf. auch die Sicherungstechnik des Vorstiegs
kennenlernen.

Am Ende des Kurses bieten wir euch an, den Kletterschein „Basic- Toprope Indoor“ abzulegen.

Für den Kurs benötigt ihr ausschließlich bequeme Sportkleidung, Turnschuhe und Verpflegung.

Gurte, Seile und Sicherungsmaterial werden von uns gestellt. Kletterschuhe könnt ihr auch in der
Kletterhalle ausleihen.

Unsere Anfängerkurse (Mindestalter 14 Jahre) sind nahezu für Jeden geeignet. Wenn ihr Bedenken
bezüglich physischer oder psychischer Voraussetzungen (z.B. Gewicht, Behinderung, Höhenangst)
habt, sprecht uns gerne an.

TERMINE
Wann: immer Sonntags am 8.Mai; 15.Mai und 28.Mai. 2011
Wo: 2x T-Hall (Neukölln, Thiemannstr.1-Tor 4, 12059 Berlin), 1x Monte Balkon
(Hohenschönhausen, Hohenschönhausener Weg / Ecke Ribnitzer Strasse)

Preis: 3 Kurse a 3 Stunden: Mitglieder: 25 Euro, Nichtmitglieder: 50 Euro

Inklusive: Seile, Gurte, Sicherungsgeräte, 2 x Eintritt T-Hall


Anmeldung bis Ende April

Weitere Informationen und Anmeldung
Sandra Haubold
sanihau@aol.com
015784721234


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Mahnwache gegen Atomkraft, Montag, 04.04., 18.00 Uhr in Berlin vor dem Kanzleramt!

B E T E I L I G T E U C H ! M A C H T M I T ! G E H T H I N !

Am Montag werden mehr als 650 Mahnwachen in vielen Städten und Gemeinden stattfinden. Auch in Berlin werden wir uns mit einer großen Mahnwache vor dem Kanzleramt an den Aktionen beteiligen.

Im Namen der Berliner Anti-Atom-Koordination haben die NaturFreunde für heute eine große Mahnwache vor dem Kanzleramt angemeldet. Bei dieser Mahnwache werden dieses mal Vertreterinnen und Vertreter der Anti-Atom-Bewegung reden.

Atomausstieg jetzt – Fukushima ist überall!

Montag,04.04.2011

18.00 Uhr

Vor dem Kanzleramt in Berlin

- Es wird Reden und klare Forderungen geben –

Zugesagt haben bisher

Redner_in NaturFreunde
Redner_in von IPPNW
Redner_in von GRÜNE LIGA

Beste Grüße

Uwe Hiksch (NaturFreunde)

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Mahnwache gegen Atomkraft, Montag, 28.03., 18.00 Uhr in Berlin vor dem Kanzleramt!

- bitte weiterverbreiten –

Mahnwache gegen Atomkraft, Montag, 28.03., 18.00 Uhr in Berlin vor dem Kanzleramt!

B E T E I L I G T E U C H ! M A C H T M I T ! G E H T H I N !

Am Montag werden mehr als 650 Mahnwachen in vielen Städten und Gemeinden stattfinden. Auch in Berlin werden wir uns mit einer großen Mahnwache vor dem Kanzleramt an den Aktionen beteiligen.

Im Namen der Berliner Anti-Atom-Koordination haben die NaturFreunde für heute eine große Mahnwache vor dem Kanzleramt angemeldet. Bei dieser Mahnwache werden dieses mal Vertreterinnen und Vertreter der Anti-Atom-Bewegung reden.

Atomausstieg jetzt – Fukushima ist überall!

Montag, 28.03.2011

18.00 Uhr

Vor dem Kanzleramt in Berlin

- Es wird Reden und klare Forderungen geben –

Beste Grüße

Uwe Hiksch (NaturFreunde)

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Mahnwache gegen Atomkraft, Montag, 21.03., 18.00 Uhr in Berlin vor dem Kanzleramt!

Mahnwache gegen Atomkraft, Montag, 21.03., 18.00 Uhr in Berlin vor dem Kanzleramt!

B E T E I L I G T E U C H ! M A C H T M I T ! G E H T H I N !

Am Montag werden mehr als 650 Mahnwachen in vielen Städten und Gemeinden stattfinden. Auch in Berlin werden wir uns mit einer großen Mahnwache vor dem Kanzleramt an den Aktionen beteiligen.

Im Namen der Berliner Anti-Atom-Koordination haben die NaturFreunde für heute eine große Mahnwache vor dem Kanzleramt angemeldet. Bei dieser Mahnwache werden dieses mal Vertreterinnen und Vertreter der Anti-Atom-Bewegung reden.

Atomausstieg jetzt – Fukushima ist überall!

Montag, 21.03.2011

18.00 Uhr

Vor dem Kanzleramt in Berlin

- Es wird Reden und klare Forderungen geben –


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Mahnwache gegen Atomkraft, Montag, 14.03., 17.00 Uhr in Berlin vor dem Kanzleramt!

B E T E I L I G T E U C H ! M A C H T M I T ! G E H T H I N !

Aufruf zur Beteiligung an den Mahnwachen gegen Atomkraft. Im Namen der Berliner Anti-Atom-Koordination haben die NaturFreunde für morgen eine große Mahnwache vor dem Kanzleramt angemeldet.

Atomausstieg jetzt – Fukushima ist überall!

Montag, 14.03.2011

17.00 Uhr

Vor dem Kanzleramt in Berlin

- Es wird Reden und klare Forderungen geben –


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Stuttgart 21: Kundgebung am 5. März 2011 vor dem DB-Tower in Berlin

Was den Stuttgartern ihr Kopfbahnhof – ist den Berliner ihre S-Bahn. Seit Monaten treffen sich die Berlinerinnen und Berliner zum Schwabenstreich. Jeden Mittwoch erklären sie ihre Solidarität mit den Gegnern von Stuttgart 21 vor dem DB-Tower am Potsdamer Platz. Im Oktober hießen sie die gut 600 Reisenden des Stuttgarter Sonderzuges in der Bundeshauptstadt willkommen, fuhren sie selbst im Dezember zur Großdemo nach Stuttgart. Nun erweitern die Berliner Schwabenstreichler ihr Anliegen, binden Fragen und Aktionen rund um die Berliner S-Bahn in ihren Protest ein.

Protestieren um des Protests willen?

Wohl kaum. Grundlagen des Aufbegehrens ist die Fehlentwicklung in der Bahnpolitik insgesamt: Gewinnmaximierung vor Bürgerinteressen, Planungswillkür statt Mitbestimmung, Klüngelwirtschaft, fehlende Transparenz,…

Es reicht! Wir sind hier doch keine Zuschauer-Demokratie!

Aus diesem Grund planen die Berliner Schwabenstreichler für Samstag, den 5. März 2011 eine Kundgebung ab 15 Uhr vor dem DB-Tower am Potsdamer Platz.

Ein Kultur- und Protestprogramm ist in Vorbereitung. Musiker, Vertreter des Aktionsbündnis „Bahn für alle“ und des Verkehrsverbundes Deutschland haben ihr Kommen bereits zugesagt. Zudem ist im Vorfeld ein Informationsabend in Sachen S-Bahn und Bahnpolitik geplant. Gezeigt werden wird der Film „Bahn unterm Hammer“. Klaus Ihlau von „Bahn für alle“ wird den Anwesenden Rede und Antwort stehen. Ein Termin hierfür wird noch bekanntgegeben.

„Die Bahn ist ein Gemeingut. Wir finanzieren sie mit unseren Steuergeldern. Sie zählt zu den zukunftsfähigen, umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Viele Menschen sind auf die Bahn angewiesen. In Berlin eben besonders auf die S-Bahn. Zurzeit sind wir ja quasi Zwangskunden“, kommentiert Ralf Schlotter. „Wir zahlen unsere Tickets, dafür können wir einen stimmigen Service verlangen. Doch um uns geht es schon lange nicht mehr. Statt Zuverlässigkeit und Sicherheit für die Kunden – geht es nur noch um Profit. Das kann aber nicht die Aufgabe der Bahn sein.“

Die Frage der Demokratie wird gestellt. Olaf Praetorius: „Gut, dass das in unserem Land immer mehr Menschen verstehen und sich für Transparenz, Dialog und Mitbestimmung in vielen Bereichen einsetzen.“

Zur Zeit treffen sich die Aktivisten regelmäßig nach dem Schwabenstreich in der Regenbogenfabrik. Lena Golomb: „Dort bereiten wir das Aktions- und Kulturprogramm vor. Interessenten und Kreative sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und künstlerischen Fähigkeiten einzubringen.“

Das nächste Netzwerktreffen ist am kommenden Mittwoch, 2. März, um 20 Uhr, Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22. Zuvor findet um 18.45 Uhr der Schwabenstreich am Potsdamer Platz statt.

Mehr Infos findet Ihr hier


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Für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus.

bunt und respektvoll:

Für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus.

Am Freitag, den 4. März 2011 will der Berliner Landesverband der Partei „Pro Deutschland“ den Kreisverband Steglitz-Zehlendorf im Rathaus Zehlendorf gründen. Laut Terminankündigung sollen auch die Kandidaten der Partei für die Wahlen im September 2011 bestimmt werden. Der Unternehmer Patrik Brinkmann, der in Zehlendorf wohnt und durch zahlreiche Spenden an NPD, DVU und die rechtspopulistische Szene sowie durch seine Parole „das Kernproblem sind nicht die Juden, sondern die Muslime“, bekannt wurde, soll den Wahlkampf koordinieren. Zudem soll die Versammlung einen neuen Berliner Landesvorstand wählen, wobei Brinkmann für das Amt des Landesvorsitzenden vorgeschlagen ist.

Als Gast wird auch der Vorsitzende von „Pro Köln“ erwartet. Im Verfassungsschutzbericht von NRW wird diese Gruppierung als „rechtsextrem“ eingestuft, da sie mit „pauschalisierenden Äußerungen Ausländer sowie Zuwanderer wegen ihrer Abstammung und/oder Religionszugehörigkeit ausgrenzt und als kriminell oder nicht integrierbar dargestellt hat.“

Die Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ reduzieren gesellschaftliche Auseinandersetzung auf Ressentiments, Islamfeindlichkeit und Rassismus. Wir nehmen ihre Propaganda als das was sie ist: einen gezielten Angriff auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und Herkunft. Solche Angriffe werden wir nicht dulden. Wo Bürgerinnen und Bürger ausgegrenzt werden, können wir nicht weg sehen. Wir müssen präsent sein und den Ausgrenzern ein breites Bündnis der Vielfalt entgegen stellen.

Deshalb wollen wir ein Zeichen für ein tolerantes Steglitz-Zehlendorf und eine weltoffenes Berlin setzen, eine Stadt, die die Menschenwürde schützt und die Religionsfreiheit achtet, weil sie aus ihrer Vergangenheit gelernt hat. Wir rufen dazu auf, die Veranstaltung von Pro Deutschland aktiv, friedlich und präsent zu begleiten.

Kein Platz für Pro Deutschland in Steglitz – Zehlendorf

Wir rufen alle auf:
Kommen Sie zur Kundgebung am 4. März 2011, um 18:00, vor dem Rathaus Zehlendorf.

Erstunterzeichner/ -innen:
Helgard Gammert, BALI-Kino
Ingrid Alberding, Geschäftsführerin Stadtteilzentrum Mittelhof e.V
Thomas Mampel, Geschäftsführer Stadtteilzentrum Steglitz e.V.
Johannes Haerkötter, Fielmann
Caforio Leo, Trattoria Sotto Sopra
Iris Hoffmann, Tea Room
Jens Schmahljohann, Tam Tam Spielwaren
Ronald Böhmer, Wohltat’sche Buchhandlung, Filiale Teltower Damm
Harald Sommer, Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf
Lukas Müller, Schulsprecher Droste-Hülshoff-Schule (Gymnasium)
Stephan Thies und Lukas Barker, Schulsprecher Schadow-Gymnasium
Rainer Brandt, Schauspieler
Ursula Heyer Schauspielerin
Johnny Strange, Culcha Candela
Klaus Abel, Zweiter Bevollmächtigter IG Metall Verwaltungsstelle Berlin,
Tobias Baur, Humanistische Union, LV Berlin-Brandenburg
Edith Pfeiffer, VVN-BdA
Dirk Stegemann, Rechtspopulismus Stoppen
Claus Kittsteiner, Sprecher Berliner Wassertisch
Norbert Kopp (CDU), Bürgermeister Steglitz-Zehlendorf

Autoren:

Benedikt Lux, MdA (GRÜNE), Ruppert Stüwe (SPD)

Unterzeichner / -innen:

Barabara Loth (SPD). Stadträtin für Wirtschaft und Gesundheit
Christa Markl-Vieto, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen
Eberhard Speckmann, LINKE Steglitz-Zehlendorf
Thomas Rudek u. Sabine Finkenthai Volksbegehren „Berliner Wasser“
Günther Schultze, Netzwerk Integration Südwest
Claus Gerwald, Piratenpartei Steglitz-Zehlendorf

Die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf hat einstimmig zum Protest aufgerufen.


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Wahlkampf von “Pro Deutschland” zum Wahlkrampf machen! Vom Anfang bis zum Ende!

Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“

Aufruf

Berlin, 27. 02. 2011

Wahlkampf von “Pro Deutschland” zum Wahlkrampf machen!
Vom Anfang bis zum Ende!
04. März ab 17.30 Uhr rund um das Rathaus Zehlendorf!

Am Freitag, den 04. März 2011 will der “Pro Deutschland Landesverband Berlin” ab 19.00 Uhr eine Mitgliederversammlung im Rathaus Zehlendorf durchführen. Als Anlass sollen die anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen im September 2011 in Berlin fungieren.

Das Bündnis “Rechtspopulismus stoppen” unterstützt die Proteste lokaler Parteien, Jugendorganisationen, Vereine, Organisationen und Initiativen aus Steglitz-Zehlendorf und ruft mit dazu auf, am 04. März ab 17.30 Uhr Gesicht gegen Nazis, Rassist_innen und Rechtspopulist_innen zu zeigen. Mit unseren bisher nicht genehmigten Anmeldungen vor dem Rathauseingang Kirchstraße und Zehlendorfer Damm/ Ecke Kirchstraße wollen wir solidarisch mit den anderen Anmelder_innen und Unterstützer_innen rund um das Rathaus agieren. Gleichzeitig soll so den teilweise unterschiedlichen politischen, inhaltlichen und aktionsorientierten Ausrichtungen der Akteur_innen Rechnung getragen werden. Dabei gilt für uns der Aktionskonsens vom 13. und 19. Februar in Dresden, der auch die friedliche Protestform des zivilen Ungehorsams nicht ausschließt.

Laut Ankündigung von “Pro Deutschland” wird der schwedische Neonazi, angebliche Millionär und Begründer der extrem rechten “Kontinent Europa Stiftung” Patrik Brinkmann als zukünftiger Berliner Landesvorsitzender in Stellung gebracht werden. Auch seine Kandidatur für die Wahlen zur BVV Steglitz-Zehlendorf wurde neben der
Kreisverbandsgründung angekündet.

Die selbsternannte Bürgerbewegung “Pro Deutschland” hetzt u.a. gemeinsam mit rassistischen oder teils faschistischen Parteien wie Vlaams Beelang, Lega Nord, Front National, FPÖ, SVP, den Schwedendemokraten und der Dänischen Volkspartei sowie in einer Reihe mit Pax Europa, anderen Pro-Bewegungen und Freien Wählervereinigungen gegen Migrant_innen insbesondere Muslim_innen. Dabei fantasieren sie den Untergang des „christlich-jüdischen Abendlandes“ durch eine „schleichende Islamisierung“ Europas herbei.

Ihr Konstrukt eines exklusiv „christlich-jüdischen Abendlandes“ zielt mit rassistischen Argumenten darauf ab, über das Feindbild “Islam” Migrant_innen auszugrenzen.

Sozioökonomische und politische Aspekte werden als kaum zu überwindende kulturelle Modelle verschleiert und der Islam als eine Art Vehikel benutzt, um soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Sicherheitswahn mit dem Grundrechteabbau zu legitimieren.

Brinkmann selbst konstruiert Bedrohungsszenarien wie „Der Islam verhüllt seine Frauen und treibt europäische Frauen in die Prostitution.“ und schloss dieses mit den Worten: „Der in spätrömische Dekadenz verfallende Klaus Wowereit tut nichts dafür, um diesen unhaltbaren Zustand zu beenden. Klar, er macht ja selbst mit. Er gehört genau aus dem Roten Rathaus verbannt, wie die Schwulenparaden aus der Stadt. Berlin darf nicht Sodom und Gomorrha werden.“ Schon Ende 2009 noch als Mitglied der DVU äußerte Brinkmann sich homophob in einem Interview zu einer Klage beim Verfassungsgericht gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften. Zuletzt fielen Patrick Brinkmann und /oder Manfred Rouhs mit “Pro Deutschland” durch das abstruse Wahlkampfthema, der Bildung eines “Bundeslandes Preußen mit Kerngebiet Berlin-Brandenburg” oder durch Flyeraktionen gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Berlin sowie antiziganistische Sympathiebekundungen für Sarkozy´s Massenabschiebungen von Sinti und Roma und Nachahmungsempfehlungen für Berlin auf.

Derzeitiger Noch-Landesvorsitzender ist Manfred Rouhs, Mitglied im Kölner Stadtrat für die extrem rechte “Bürgerbewegung Pro Köln” sowie Mitglied der extrem rechten Vereinigung “Pro NRW”. Über die Jungen Nationaldemokraten (JN), die Republikaner und die Deutsche Liga für Volk und Heimat führte sein Weg zu “Pro Köln”, bevor er “Pro Deutschland” gründete und seine Aktivitäten nach Berlin verlegte.

Wir stellen uns diesen Rassist_innen und Rechtspopulist_innen entgegen und treten für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes, friedliches und diskriminierungsfreies Zusammenleben aller Menschen ein.

Deshalb:

Keinen Fußbreit den Nazis und Rassist_innen! Weder in Berlin noch sonst irgendwo!

Bisherige Anmeldungen:

1. Rathauseingang Kirchstraße oder Zehlendorfer Damm/ nördlich der Kirchstraße (Bündnis
„Rechtspopulismus stoppen)
2. Zehlendorfer Damm/ südlich der Kirchstraße (lokales Bündnis Steglitz –Zehlendorf)
http://www.buntundrespektvoll.de/
3. Demo ab S-Bhf. Zehlendorf über Martin-Buber Str. bis Ecke Kirchstraße (Jusos)
Achtet auf aktuelle Ankündigungen! http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/)


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Rechtspopulismus stoppen: „´Pro Deutschland´ Tugenden lehren!“

Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“

Unter diesem Motto wird das Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ am kommenden Freitag um
18.00 Uhr der sogenannten Mahnwache für Preußen durch „Pro Deutschland“ ein passendes
Spektakel entgegensetzen und erklärt:

Es ist kein Witz. Brinkmann und die rassistische Organisation „Pro Deutschland“ fordern tatsächlich
die Gründung eines Bundeslandes Preußen mit Kerngebiet Berlin-Brandenburg.
Wir finden dagegen, es gab mehr als genug gute Gründe Preußen mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 46
vom 25. Februar 1947 abzuschaffen. Fast 250 Jahre “Staat Preußen, der seit jeher Träger des
Militarismus und der Reaktion in Deutschland gewesen ist” (Kontrollratsgesetz Nr. 46), waren
ausreichend. Nicht von ungefähr sahen sich die Alliierten “Geleitet von dem Interesse an der
Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit der Völker und erfüllt von dem Wunsche, die
weitere Wiederherstellung des politischen Lebens in Deutschland auf demokratischer Grundlage zu
sichern” (ebenda) veranlasst, Preußen aufzulösen.

Mit ihrem geschichtsrevisionistischen Blick auf Preußen bringen Brinkmann & Co nun lediglich ihr
Verständnis zu Intoleranz, Militarismus, Untertanengeist und Kadavergehorsam zum Ausdruck. Auch,
dass mit keinem Wort die Verfolgung von u.a. Katholiken oder die antisemitischen Gesetze in
Preußen Erwähnung finden, verwundert nicht. Dies würde nicht nur ihr vermitteltes Trugbild der
Toleranz und Aufklärung zerstören, mit dem sie sich jetzt zu schmücken suchen, um dem
Rassismusvorwurf zu entgehen.

Das wird ihnen jedoch nicht gelingen. Wir vergessen weder Preußens Geschichte, noch den
Rassismus und Sozialdarwinismus von “Pro Deutschland” und werden parallel zu deren
“Mahnwache” die Auflösung von Preußen feiern.

Wir laden Euch deshalb zu einem zwangsfreien Spektakel gegen die Mahnwache von Pro
Deutschland am 25. Februar 2011 ab 18.00 Uhr vor der HU Berlin ein. Lasst uns lustig sein! Kostüme
und buntes Allerlei sind ausdrücklich erwünscht.


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Für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus

Bunt und respektvoll

Für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus.

Am Freitag, den 4. März 2011 will der Berliner Landesverband der Partei „Pro Deutschland“ den Kreisverband Steglitz-Zehlendorf im Rathaus Zehlendorf gründen. Laut Terminankündigung sollen auch die Kandidaten der Partei für die Wahlen im September 2011 bestimmt werden. Der Unternehmer Patrik Brinkmann, der in Zehlendorf wohnt und durch zahlreiche Spenden an NPD, DVU und die rechtspopulistische Szene sowie durch seine Parole „das Kernproblem sind nicht die Juden, sondern die Muslime“, bekannt wurde, soll den Wahlkampf koordinieren. Zudem soll die Versammlung einen neuen Berliner Landesvorstand wählen, wobei Brinkmann für das Amt des Landesvorsitzenden vorgeschlagen ist.

Als Gast wird auch der Vorsitzende von “Pro Köln” erwartet. Im Verfassungsschutzbericht von NRW wird diese Gruppierung als „rechtsextrem“ eingestuft, da sie mit „pauschalisierenden Äußerungen Ausländer sowie Zuwanderer wegen ihrer Abstammung und/oder Religionszugehörigkeit ausgrenzt und als kriminell oder nicht integrierbar dargestellt hat.“

Die Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ reduzieren gesellschaftliche Auseinandersetzung auf Ressentiments, Islamfeindlichkeit und Rassismus. Wir nehmen ihre Propaganda als das was sie ist: einen gezielten Angriff auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und Herkunft. Solche Angriffe werden wir nicht dulden. Wo Bürgerinnen und Bürger ausgegrenzt werden, können wir nicht weg sehen. Wir müssen präsent sein und den Ausgrenzern ein breites Bündnis der Vielfalt entgegen stellen.

Deshalb wollen wir ein Zeichen für ein tolerantes Steglitz-Zehlendorf und eine weltoffenes Berlin setzen, eine Stadt, die die Menschenwürde schützt und die Religionsfreiheit achtet, weil sie aus ihrer Vergangenheit gelernt hat. Wir rufen dazu auf, die Veranstaltung von Pro Deutschland aktiv, friedlich und präsent zu begleiten.

Kein Platz für Pro Deutschland in Steglitz – Zehlendorf

Die Kundgebung beginnt um 18:00 vor dem Rathaus Zehlendorf. Auch die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf hat einstimmig zum Protest aufgerufen


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Demo gegen den Thor Steinar Laden in Friedrichshain

Demo gegen den Thor Steinar Laden in Friedrichshain
Zwei Jahre “Tromsö” sind zwei Jahre zuviel

“Tromsö” – der Laden der Bekleidungsmarke Thor Steinar, öffnete Ende Februar 2009 seine Türen nahe dem Frankfurter Tor in Friedrichshain. Thor Steinar bedruckt Pullover, Jacken und Outdoor-Klamotten mit Symboliken und Bildern, die sich positiv zum deutschen Nationalismus und Militarismus, sowie zur Kolonialgeschichte positionieren. Die Marke ist fester Bestandteil der rechten Szene und ihrem Lifestyle.
Den Laden ausgerechnet in Friedrichshain zu eröffnen, stellte eine Provokation des Herstellers dar. Seither sind zwei Jahre vergangen. Mehrere Demos, Aktionen, Veranstaltungen richteten sich im Friedrichshain gegen den Tromsö. Offensichtlich haben die Mitarbeiter im Tromsö verstanden, dass sie im Friedrichshain nicht willkommen sind. Man ist deshalb dazu übergegangen sich zu verschanzen. Aufgeben will der Betreiber den Laden aber nicht, obwohl dieser ein Verlustgeschäft ist. Die Shops an prominenten Orten sollen provozieren und signalisieren, dass sich Thor Steinar nicht einschüchtern lässt. Auch in der juristischen Auseinandersetzung mit dem Vermieter zeigt sich Thor Steinar renitent. Dieser sprach bereits im März 2009 die Kündigung aus. Im Dezember 2010 bestätigte das Landgericht Berlin die Kündigung. Doch die Rechtsmittel sind noch nicht ausgeschöpft. Ein Spiel auf Zeit. Solange der Rechtsstreit andauert, darf der Tromsö – juristisch betrachtet – bleiben.

Deshalb:

Demonstration am 26. Februar 2011 ab 14.00 Uhr

Treffpunkt: Boxhagener Platz


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Gedenkprogramm Rosenstraße – „Fabrikaktion“

Zum 68. Mal jährt sich am 27./28. Februar, was als „Fabrikaktion“ und mutiger Frauenprotest in der Geschichtsschreibung der Stadt Berlin verankert ist. Am 27. und 28. Februar 1943 verhaftete die Gestapo über 8.000 der durch „Mischehen“ und andere bürokratische Wendungen in Berlin verbliebenen Jüdinnen und Juden, meist Zwangsarbeitende in der Rüstungsindustrie. Sie wurden von Arbeitsplätzen, aDas Bild wurde vom Absender entfernt.us Wohnungen, von der Straße weg in sechs Berliner „Sammelstellen“ verbracht, 6.000 von ihnen in Auschwitz ermordet, 2.000 kamen in das Verwaltungsgebäude der Berliner Jüdischen Gemeinde Rosenstraße 2 – 4. Hier forderte eine Menschenmenge, vorwiegend Frauen und Angehörige der Verhafteten, tagelang die später erfolgende Freilassung ihrer Männer und Väter.

Die Frauen der Rosenstraße bewiesen, dass Widerstand möglich und sinnvoll war. Wir gedenken der Verfolgten, Entrechteten, Deportierten und Ermordeten. Wir gedenken der jüdischen Männer, Frauen und Kinder, wir ehren den mutigen Frauenprotest, den Widerstand.

Sonnabend, 26. Februar, 20 Uhr
»Dance! For the 1943 Women’s Protest of Rosenstraße«
An Ensemble Contemporary Dance piece commemorating the courageous women of the Rosenstraße.
Choreography and Direction by Meredith Nadler.
Gedenken? Gedenken! Sergey Lagodinsky (AK Jüdische SozialdemokratInnen)
Uferstudios. Uferstraße 8 – 11 /23, Wedding. www.uferstudios.com (9 Euro/ermäßigt 5 Euro)

Sonntag, 27. Februar, 11 Uhr
Film »Rosenstraße« (Regie Margarete von Trotta, D 2003)
Anschließend Gespräch mit Dr. Hans Coppi (VdA/VdN)/Dr. Irene Runge (ex JKV)
Filmtheater Babylon. Rosa-Luxemburg-Platz. Eintritt frei. Spende erbeten

Sonntag, 27. Februar, 18 Uhr

»Frauen im Widerstand. Gestern und heute. Die Rosenstraße als Beispiel«
Diskussion mit Claudia von Gélieu (Frauenforschung) und Andrée Fischer-Marum (ex JKV)
Paula Panke e. V. , Schulstraße 25 (Pankow)

Gedenken am Ort
Montag, 28. Februar 2011, 16 Uhr, Rosenstraße Berlin-Mitte,

an der Skulptur der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger
»Frauenprotest in der Rosenstraße«
Worte des Gedenkens
Rabbiner Prof. Andreas Nachama (Synagoge Hüttenweg/Direktor Topographie des Terrors),
Dr. Mario Offenberg (Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel zu Berlin),
Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister Mitte)
Kel Male Rachamim, Kaddisch

Montag, 28. Februar, 17 Uhr
»Nichts wird vergessen. Gedenken ohne Zeitzeugen. Die Rosenstraße 1943«.
Gespräch mit Vera Friedländer (Zeitzeugin/Schriftstellerin),
Rabbiner Prof. Andreas Nachama (Synagoge Hüttenweg/Direktor Topographie des Terrors),
Dr. Mario Offenberg (Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel zu Berlin)
Das Anne Frank Zentrum Berlin lädt in die Rosenthaler Straße 39 (Mitte) ein.

Initiativkreis: Dr. Hans Coppi (VVN-BdA e.V.), Lara Dämmig (Bet Debora e.V.), Andrée Fischer-Marum (ex Jüdischer Kulturverein Berlin), Timothy Grossman (Kino Babylon), Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Thomas Heppener (Anne Frank Zentrum Berlin), Astrid Landero (Paula Panke e.V.), Rabbiner Prof. Andreas Nachama (Synagoge Hüttenweg/Topographie des Terrors), Sergey Lagodinsky (AK Jüdische SozialdemokratInnen), Dr. Mario Offenberg (Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel zu Berlin), Dr. Irene Runge (ex Jüdischer Kulturverein Berlin) Risto Aharon Tahtinen (Synagoge Oranienburger Straße, Repräsentant Jüdische Gemeinde zu Berlin)


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Aktionstag 24. Februar Arbeit – sicher und fair!

Der DGB und seine Gewerkschaften rufen zu einem bundesweiten Aktionstag in Betrieben und Verwaltungen am 24. Februar 2011 auf:

Gegen Lohndumping – für sichere und faire Arbeit. Der Gesetzgeber muss endlich handeln!

Die wirtschaftliche Erholung nach der Finanzkrise schafft kaum sichere Arbeitsplätze – Leiharbeit, befristete Beschäftigung und unsichere Arbeit nehmen zu. Die Arbeitgeber missbrauchen die Leiharbeit. Lohndumping ist die Folge.

Befristete Beschäftigung wächst in einem unerträglichen Maße an. Fast 10 Prozent der Beschäftigten arbeiten inzwischen nur noch befristet. Jede zweite Neueinstellung erfolgt mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Vor allem junge Menschen bezahlen hierfür den Preis – sie finden nach der Ausbildung oder nach dem Studium nur unsichere Arbeit. Und Viele – vor allem Frauen – werden in schlecht bezahlte und befristete Arbeit oder unfreiwillige Teilzeit gedrängt.

Scheinselbstständigkeit durch Werkverträge und Dienstleistungen werden verstärkt genutzt, um neue Formen unsicherer Beschäftigung zu schaffen.

Wir wollen für alle Menschen Gute Arbeit – sicher und fair!

Leiharbeit ist längst keine Ausnahme mehr, die nur zum Auffangen von Auftragsspitzen eingesetzt wird. Die Zahl der Leiharbeitnehmer hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Fast 1 Million Menschen sind inzwischen in der Leiharbeit beschäftigt. Ohne Eingreifen des Gesetzgebers wird Leiharbeit ab dem 1. Mai 2011 noch stärker zu Lohndumping missbraucht, denn sie ist dann ohne Einschränkung grenzüberschreitend möglich.

Leiharbeit ist für immer mehr Menschen tagtägliche Arbeitsrealität. Sie verdrängt reguläre und abgesicherte Beschäftigung. Inzwischen werden Leiharbeiter auch als Streikbrecher eingesetzt!

Für diesen Missbrauch der Leiharbeit durch die Arbeitgeber zahlen die Leiharbeiternehmerinnen und Leiharbeitnehmer den Preis: Sie leben in ständiger Unsicherheit, weil „hire and fire“ gang und gäbe ist. Und für diese Unsicherheit und ständige Flexibilität verdienen sie in der Regel 30 Prozent weniger als fest angestellte Kolleginnen und Kollegen, die die gleiche Arbeit machen.

Wir wollen für alle Menschen Gute Arbeit – sicher und fair!

Wir fordern:

* Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in der Leiharbeit ab dem ersten Tag der Beschäftigung

* Einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro

* Verhinderung von Lohndumping bei grenzüberschreitende Leiharbeit

* Ein Verbot zum Einsatz von Leiharbeitnehmern in Betrieben, die bestreikt werden

* Kein Dauereinsatz von Leiharbeitnehmern in Betrieben und Verwaltungen

* Mehr Mitbestimmungsrechte der Personal- und Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit

* Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen

* Wirksame Bekämpfung der Scheinselbstständigkeit

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DGB: Aktionstag Arbeit – sicher und fair!


+++ Mitmachen am 23. Februar vor dem Bundeskanzleramt +++

DGB Aktion mit Michael Sommer am 23. Februar, 9.00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt. Ab 9.30 Uhr findet die Kabinettsitzung statt.

Kolleginnen und Kollegen, unterstützt die Forderungen des DGB und der Gewerkschaften und beteiligt euch an unserer gemeinsamen Aktion!

Wir wollen für alle Menschen Gute Arbeit – sicher und fair!

Leiharbeit ist längst keine Ausnahme mehr, die nur zum Auffangen von Auftragsspitzen eingesetzt wird. Die Zahl der Leiharbeitnehmer hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Fast 1 Millionen Menschen sind inzwischen in der Leiharbeit beschäftigt. Ohne Eingreifen des Gesetzgebers wird Leiharbeit ab 1. Mai 2011 noch stärker zu Lohndumping missbraucht, denn sie ist dann ohne Einschränkung grenzüberschreitend möglich.
Leiharbeit ist für immer mehr Menschen tagtägliche Arbeitsrealität. Sie verdrängt reguläre und abgesicherte
Beschäftigung. Inzwischen werden Leiharbeiter auch als Streikbrecher eingesetzt!

Für diesen Missbrauch der Leiharbeit durch die Arbeitgeber zahlen die Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter den Preis: sie
leben in ständiger Unsicherheit, weil „hire and fire“ gang und gäbe ist. Und für diese Unsicherheit und ständige
Flexibilität verdienen sie in der Regel 30 Prozent weniger, als fest angestellte Kolleginnen und Kollegen, die die gleiche Arbeit machen.

Wir fordern:

• Gleichen Lohn für gleiche Arbeit in der Leiharbeit ab dem ersten Tag der Beschäftigung
• Einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro
• Verhinderung von Lohndumping bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit
• Ein Verbot zum Einsatz von Leiharbeitern in Betrieben ,die bestreikt werden
• Kein Dauereinsatz von Leiharbeitern in Betrieben und Verwaltungen
• Mehr Mitbestimmungsrechte der Personal- und Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit
• Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen
• Wirksame Bekämpfung der Scheinselbstständigkeit

Gegen Lohndumping – für sichere und faire Arbeit. Der Gesetzgeber muss endlich handeln!


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Was bringt uns der Wasser-Volksentscheid am 13.2.?

“Was bringt uns der Wasser-Volksentscheid am 13.2.? Wie geht es weiter? Fragen beantwortet Thomas Rudek


Sonntag, 6.2. 10.00 Uhr

GRÜNE LIGA Berlin
Prenzlauer Allee 8
Berlin Prenzelberg / Mitte (Tram 2 Metzer Str.)

Dienstag 8.2. 15.30 Uhr
MITEINANDER WOHNEN e.V.
Volkradstraße 8
10319 Berlin-Friedrichsfelde (Nähe Tierpark)

Donnerstag, 10.2.,19.30 Uhr

Salvador-Allende-Club
Jonasstr. 29
Berlin-Neukölln


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Dresden nazifrei: Blockadetermin steht fest!


Wir halten an unserem erklärten Ziel fest, Europas größten Naziaufmarsch endgültig Geschichte werden zu lassen, und rufen für den 19.02 bundesweit zur Verhinderung des Naziaufmarschs mittels Massenblockaden auf. Es hat sich abgezeichnet, dass die Nazis an diesem Tag ihr zentrales Event veranstalten wollen, was es für uns auf jeden Fall zu verhindern gilt! Tragt diesen Termin in Eure regionalen Vorbereitungskreise und Strukturen.

Für den 13. Februar mobilisieren die Nazis regional zu einem Fackelmarsch nach Dresden. Dieses Ereignis können und werden wir nicht unkommentiert lassen. Wir rufen vor allem die Dresdnerinnen und Dresdner und alle Menschen in der Region dazu auf, sich mit öffentlichkeitswirksamen und vielfältigen Aktionen diesem entgegenzustellen. Auch am 13. Februar werden wir es nicht bei einem symbolischen Protest belassen.

Genaueres ist in Planung und wird auf der Website unseres Bündnisses regelmäßig aktualisiert.


Spendenaufruf

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wer euch die heiße Suppe am Blockadetag in die Hand zaubert? Oder wer die schicken Plakate malt? Warum diese Website nicht mit Werbung zugemüllt ist?

Wahrscheinlich habt ihr es schon vermutet: Das ganze kostet Geld. Und das brauchen wir, damit die Blockaden ein voller Erfolg werden. Für die Mobilisierung und den Tag selber.

Also: Spendet für das Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“

Empfänger: Bund der Antifaschisten e.V.
Konto: 7431721010
BLZ: 85095004
Volksbank-Raiffeisenbank Meißen
Kennwort: Dresden Nazifrei



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Solidaritätskundgebung mit den hungerstreikenden MigrantInnen in Griechenland

Kundgebung

Dienstag, 08.02.2011
16.30 Uhr
Griechische Botschaft (Jägerstr. 55):

Das Bündnis gegen Lager ruft zu einer Solidaritätskundgebung mit den hungerstreikenden MigrantInnen in Griechenland auf. Seit dem 24.1. befinden sich ca 300 Migrant_innen in Athen im Hungerstreik. Sie hatten die juristische Fakultät besetzt um für Bleiberecht und menschliche Bedingungen zu kämpfen.

“Kommt alle! Legalisierung jetzt!”

Ort: Griechische Botschaft, Jägerstr. 55 (Mitte, nahe U-Bhf. Hausvogteiplatz).


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A.M.O.K. – Satirisch zieht die Friedensbewegung gegen den Krieg


Codewort: Roter Mohn

Satirisch zieht die Friedensbewegung gegen den Krieg

Am 27. Januar um 17 Uhr vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor

Die AMOK Parade ist ein Teil der verschiedenen Aktivitäten, die die Friedensbewegung anlässlich der diesjährigen Abstimmung im Bundestag über die Mandatsverlängerung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan organisiert.

AMOK ist eine Satire-Demonstration. Aussagen und Handlungen der Politiker und Politikerinnen werden überspitzt bis zu absurden Gruppenbildern und Einzeldarstellungen. Überzeichnung und Ironie verdeutlicht die Verlogenheit und den Wahnsinn der Kriegspolitik.

Entsprechend der Abstimmung im Parlament zur Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes, lautet das Code-Wort der diesjährigen AMOK-Parade am Abend davor „Roter Mohn“.

In Anwesenheit des Kriegsministers von und zu Guttenberg und seiner Frau Gemahlin, die der Bevölkerung das Kriegshandwerk als krisensicheren Job näher bringen möchten, zieht eine Jubelparade vom Alexanderplatz, über die Linden zum Brandenburger Tor. Im Zuge laufen Rekrutierungstrupps, Jugendoffiziere, Opfer des Krieges, stolze Witwen mit. Seine Exzellenz der Verteidigungsminister erklärt dem Volk den Afghanistan Krieg und verleiht Orden an Lebende und Tote. Johannes B. Kerner begleitet ihn auch hier und wird während der Parade Interviews führen: mit einem Soldaten, einer Mutter, einem Jugendoffizier und natürlich auch mit einem Schaf.

Das Anti-Militaristische-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E

Kontakt: Laura von Wimmersperg, Hauptstraße 37, 10827 Berlin – (030) 7 82 33 82
Mail: Laurawimmersperg@t-online.de

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Bundesweiter Lubmin-Castor-Streckenaktionstag 12.2.2011

Im Dezember hat der Protest gegen den Castortransport in das Zwischenlager Nord/ Lubmin bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Dieses war der erste Streich, wir vom Anti-Atom Bündnis Nordost planen bereits den zweiten:

In Greifswald organisieren wir erneut eine Auftaktdemo, zu der wir wieder mehrere Tausend Teilnehmende erwarten.

Wir möchten uns jedoch nicht so sehr an der Anzahl der Teilnehmenden in Greifswald festbeissen, sondern hoffen auf viele kleine Aktionen an unzähligen Orten!

Deshalb rufen wir Euch auf, gleichzeitig mit uns am 12.2.2011 entlang der möglichen Transportstrecken (ähnlich wie beim Castor-Streckenaktionstag) des Castors mit vielen Demos ein klares Zeichen zu setzen: breiter Widerstand quer durchs Land gegen diesen Castortransport, denn Atommüll geht uns alle an!

Damit werdem wir ein weiteres Mal zu zeigen, dass Atomkraft keine Zukunft hat und nicht nur für die, vor deren Haustür der Müll gelagert wird, sondern für uns alle ein Problem darstellt. Beteiligt euch am Protest, organisiert bei Euch an der Strecke Widerstand und stoppt den Castor am Tag X (16./17.2.2011).

Natürlich seid ihr auch alle herzlich eingeladen in den NordOsten zu kommen und mit uns zu demonstrieren und am Tag X den Zug zu stoppen.
Es wird wieder eine Buskoordination von ausgestrahlt geben, damit ihr alle zu den Demonstrationen gelangen könnt.

Werdet aktiv und solidarisiert Euch mit allen Betroffenen!
Im Anhang dieser Mail findet ihr eine Streckenkarte, die ihr auch mit diesem Aufruf weiter verschicken könnt oder auf euren Webseiten benutzen könnt!

Eure lokale Widerstandsgruppe
/ Anti-Atom Bündnis NordOst


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Termine von Courage Elser

Freitag, den 11. 2. 2011 um 19.00 Uhr:

“Georg Elser, mehr als ein Denkmal?”

Veranstaltung von Courage-Elser in Berlin im “Ökumenischen Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit” (Wilmersdorfer Str.163, 10585 Berlin-Charlottenburg).
Es spricht: Prof. Dr. Johannes Tuchel, seit 1991 Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, Prof. am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft) der FU Berlin.

Freitag, den 11. 2. 2011 ab 19.00 Uhr – Freitag, den 11. 3. 2011:

“Ich habe den Krieg verhindern wollen”

Courage-Elser stellt aus: die Dokumentation “Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939″ der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Samstag, den 9. 4. 2011:

“Auf den Einzelnen kommt es an!”

Am Elser-Tag für Zivilcourage wollen wir gemeinsam mit anderen zivilcouragierten Gruppen der Region über Formen von Zivilcourage informieren, uns austauschen und es uns mit Musik gemütlich machen. Unterstützt wird diese Veranstaltung vom “Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt” und ist eingebettet in die Oranienburger Antirassismuswoche.

Ort: Bürgerzentrum Oranienburg, Albert-Buchmann-Str. 16515 Oranienburg. Zeit: früher Nachmittag bis abends.

Courage Elser findet Ihr hier

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Rassismus in (der) Mitte ? Was tun im Wedding!

Rassismus in (der) Mitte ?
Was tun im Wedding!

Diskussionsveranstaltung mit
● Sevim Dagdelen MdB (die LINKE) Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik
● Daniel Gollasch (Bündnis 90/Die Grünen) Sprecher der AG „Aktiv gegen Rechts”
● Dr. Christian Hanke (SPD) Bezirksbürgermeister, Berlin-Mitte
● Nina Mühe Herausgeberin der OSI Studie „Muslime in Berlin“

Montag, 24. Januar, 19.00 Uhr
Beuth Hochschule, Raum B501, Haus Gauß
Luxemburger Straße 10 (U9, Amrumerstraße)

Wedding ist Bunt Kein Ort für Nazis

Eine Veranstaltung des Bündnis Mitte Gegen Rechstextremismus


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FRIKO Berlin: Termine der Berliner Friedensbewegung


Mahnwache vor dem Brandenburger Tor

Unsere Aktivitäten im Januar sind bestimmt von der jährlichen Bundestagsabstimmung zur Verlängerung des Mandats der Bundeswehreinsätze in Afghanistan, in diesem Jahr am 28. Januar 2011.

O9. 1. 2011, 10 Uhr, Frankfurter Tor
Im Zentrum des Gedenkens an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht steht für die Friedensbewegung ihr Kampf gegen Krieg und Militarismus und ist daher mehr als eine historische Würdigung. Wir haben auf dem November-Plenum beschlossen, daß wir im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Demo nach Friedrichsfelde einen Afghanistan-Block machen wollen. Wir hoffen, wir werden von vielen Menschen unterstützt.

Am 15.1. 2011, 12 Uhr, Kurfürstendamm / Ecke Joachimsthaler Straße
Wir gehen von dort zum Olof-Palme-Platz / Elefanten Tor zu einer kurzen Kundgebung, um danach an den beiden Denkmälern im Tiergarten Blumen niederzulegen.

Am 22. 1. 2011, 15 Uhr, Rathaus Neukölln
Demonstration unter dem Motto „Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan.“

Am 27. 1. 2011, 17 Uhr, Alexanderplatz

8. AMOK-Parade am Vorabend der Bundestagsabstimmung Code-Wort „Roter Mohn“.
In Anwesenheit des Kriegsministers von und zu Guttenberg und der Kanzlerin Angela Merkel, die der Bevölkerung dass Kriegshandwerk als krisensicheren Job näher bringen wollen, zieht eine hoffentlich bitterböse Jubelparade über die Linden zum Brandenburger Tor. Im Zug laufen Rekrutierungstrupps, Opfer des Krieges, stolze Krieger Witwen u.a. mit. Guttenberg erklärt dem Volk den Afghanistan-Krieg und verleiht Orden an Lebende und Tote.
Wir würden uns freuen, wenn uns viele Mitstreiterinnen und –streiter unterstützen, entweder indem Ihr eine vorgegebene Rolle übernehmt (z.B. Witwe, Schaf in der Schafherde der entmündigten Bundesbürger) oder mit einer eigenen Idee zu einem Bild mitmacht.
Um dem Zug einen dramaturgischen Aufbau zu geben und das Organisatorische zu besprechen, treffen wir uns am Di. 11. 1. 2011, 19 Uhr im PallasT. Wir brauchen dringend noch Akteure!!!

Am 28. 1. 2011, 8 Uhr 30, Bundestag Dorotheen-/Ecke Ebertstraße

Mahnwache zum Empfang der Abgeordneten auf ihrem Weg zur Bundestagssitzung. Unterstützt von Vertretern verschiedener demokratischer Bewegungen aus Afghanistan, Gäste der Partei DIE LINKE auf dem nachstehend beschriebenen Kongress.

Am 28. und 29.1. 2011 im Bundestag
Kongress „Das andere Afghanistan“, organisiert von der Partei DIE LINKE. Anmeldungen dafür per Email bei der Bundestagsfraktion. (veranstaltung@linksfraktion.de)

So, nun hoffe ich, daß Euch dieses volle Programm nicht in die Flucht schlägt, sondern wir gemeinsam mit einem sehr widerständigen ersten Monat in das neue Jahr starten.

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Aufruf zur Afghanistan-Demo in Berlin: Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan!

Afghanistan-Demo in Berlin
am 22.01.2011 um 15 Uhr
ab Rathaus Neukölln


Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan!
Gemeinsam gegen Krieg, Besatzung und Rassismus

Wir rufen dazu auf, sich am 22. Januar 2011 an der Demonstration gegen die Verlängerung des Mandats für den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu beteiligen!
Ende Januar 2011 wird der Bundestag wieder über die Verlängerung des Mandats für den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan abstimmen. Obwohl sich ein großer Teil der Bevölkerung in Umfragen gegen den Einsatz ausspricht, wird die Mehrheit der Abgeordneten wie in den vergangenen Jahren, für die Verlängerung des Krieges und der Besatzung Afghanistans stimmen. Neun Jahre dauert diese imperialistische Aggression durch die Nato-Staaten mittlerweile an. Neun Jahre, die für die afghanische Bevölkerung Leid, Tod und Zerstörung bedeuten. Tag für Tag sterben Menschen durch die Folgen des Krieges, an Unterernährung, mangelnder Krankenvorsorge, Bombardements und Anschlägen. Die Nato hat öffentlich einen Abzug im Jahre 2014 vorgesehen. Ob dieser Plan umgesetzt wird, ist jedoch stark zu bezweifeln. Der ISAF-Kommandant Petraeus hat bereits geäußert, dass er nicht an einen baldigen Abzug glaubt. Wir fordern den sofortigen und bedingungslosen Abzug aller ausländischen Truppen aus Afghanistan! Jedes weitere Jahr Besatzung verlängert das Leid der afghanischen Bevölkerung.

Die Besatzerarmeen sind mit den Warlords der Nordallianz verbündet und stützen sich somit auf reaktionäre Kräfte. Linke und fortschrittliche Gruppen und Initiativen, wie die Frauenorganisation RAWA (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan), kämpfen in Afghanistan unter schwierigsten Bedingungen für Unabhängigkeit, Gerechtigkeit und die Befreiung der Frauen. Sie kämpfen für ein sofortiges Ende der Besatzung, da nur ohne die Besatzung und den permanenten Kriegszustand eine Perspektive jenseits von Abhängigkeit, Unterdrückung und Fundamentalismus zu erreichen ist. Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften in Afghanistan! Hoch die internationale Solidarität!
Der Widerstand gegen die Nato-Truppen hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Es finden wiederholt Angriffe der Aufständischen auf Laster mit militärischem Material in Pakistan und Afghanistan statt. Die Nato hat mittlerweile den Krieg auch auf Teile von Pakistan ausgeweitet. Sie hat ihre Truppenstärke im Laufe der Jahre massiv erhöht. Trotzdem schafft sie es nicht, Afghanistan unter ihre Kontrolle zu bekommen. Eine weitere Strategie der Nato besteht nun in der Ausbildung und Aufrüstung afghanischer Truppen. Zusätzlich zu den staatlichen Armeen sind auch zunehmend Söldner von privaten Militärunternehmen in Afghanistan. Die Nato-Staaten wollen mit allen Mitteln ihre Herrschaft über das Land sichern. Afghanistan ist für sie von zentraler Bedeutung, weil das Land in der Nähe von großen Öl- und Gasvorkommen liegt, es über eigene Rohstoffe verfügt und als Einflussgebiet für die westlichen Staaten von geostrategischem Interesse ist. Die Nato-Staaten konkurrieren, insbesondere mit Russland und China, um die rohstoffreiche Region. In den verteidigungspolitischen Richtlinien der Bundeswehr wird deutlich gesagt, dass die Sicherung von Märkten, Handelswegen und Rohstofflieferungen die Gründe für Kriege sind. Für die Profitinteressen von Konzernen wird gemordet, bombardiert, gefoltert, vertrieben und unterdrückt. Gegen Krise, Krieg und Kapitalismus! Für eine solidarische Gesellschaft!

Wir bekämpfen die deutsche Kriegspolitik und demonstrieren deshalb gegen die Verlängerung des Mandats für die Bundeswehr. Gegen Krieg und Besatzung zu kämpfen, heißt auch die Propaganda der Bundeswehr zu stören. Die Bundeswehr versucht sich an Schulen als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Im Zuge des Umbaus der Bundeswehr und der geplanten Aussetzung der Wehrpflicht ab Juli 2011 wird die Bundeswehr noch intensiver versuchen, in Schulen Rekruten zu werben. Auch an Universitäten ist sie präsent. In zunehmendem Maße wird an deutschen Hochschulen Forschung für den Krieg betrieben. Es gibt zum Beispiel an der Universität Potsdam den, in Kooperation mit der Bundeswehr durchgeführten, Masterstudiengang Military Studies. Der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft und den weltweiten Kriegseinsätze von Bundeswehr und Nato, muss unser entschlossener Widerstand entgegengesetzt werden. Genauso bekämpfen wir die rassistische Propaganda und Hetze gegen den Islam. Bundeswehr raus aus Schulen, Arbeitsämtern und Unis! Gegen Rassismus und Islamophobie!

Afghanistan-Demo
am 22.01.2011 um 15 Uhr ab Rathaus Neukölln

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Castor-Soliparty: Her mit dem Schotter!

1st Floor Techno:

* Tanith
* Hypnorex (Sportbrigade Sparwasser)
* David Dorad (Bachstelzen / Bar 25)
* Elliver Twist (Topsy Turve Rec.)
* Herr Mine (Hangar / Atomkraft wegbassen)


Visuals:

* Vantage Point (gprax)
* Aceton (gprax)

2nd Floor Beats&Pieces:

* B.D.P. (funkybigs’n'raggabreaks)
* Lindas Tante (bouncy beats & shaking disco)
* Grizz the Wizz (soul jazz)
* El Nadro (funky beats)

Freitag 14. Januar im Festsaal Kreuzberg (Skalitzerstr. 130)
Party zur Finanzierung der Castor-Proteste.


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Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schenkendöbern (Brandenburg), die Ortsbürgermeister von Atterwasch, Grabko und Kerkwitz laden alle Mitmenschen aus Nah und Fern zum 3. Sternmarsch gegen die Devastierung weiterer Dörfer in der Lausitz ein.

Treffpunkte:

Atterwasch 13.15 Uhr an der Feuerwehr
Grabko 13.00 Uhr an der Gaststätte
Kerkwitz 13.30 Uhr am Dreieck

Bei Interesse an einem Shuttleservice von Eberswalde mit Zustiegsmöglichkeiten nach Bedarf in Bernau, Strausberg, Fürstenwalde, Beeskow und Cottbus bitte unter mail@sabine-niels.de

weitere Infos gibt es bei Facebook unter “Stoppt Tagebaue”

Seit September 2007 kämpfen mitten in Deutschland Menschen wieder um ihre Heimat. Sie wurden von der Politik im Stich gelassen. Politiker versprachen, dass Sie zu uns stehen. Leider ist das Wort nicht immer mit der Tat gleichbedeutend. Milliardengewinne in der Stromindustrie sind beeindruckender als die Sorgen und Nöte der Beraubten. Die Zerstörung von Natur, Mensch, sozialer Gemeinschaft und Klima soll unter dem Deckmantel von Arbeitsplätzen, CO² – Abscheidung und Verpressung fortgeführt werden.

Schützen Sie eine einzigartige Landschaft mit einmaligen Menschen. Auch Sie in Nah und Fern werden die Folgen weiterer Tagebaue in der Lausitz spüren. Ein Tagebau hinterlässt auf viele Jahre irreparable Schäden. Saure Gewässer, Erdrutsche noch nach Jahrzehnten und die Beeinflussung des Makroklimas sind nur einige Argumente. Denken Sie darüber nach! Wollen wir das alles unseren Kindern und Enkeln hinterlassen?


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Dresden Nazifrei: Aktionskonferenz am 8./9. Oktober 2010

Am 13. Februar 2010 ist uns gemeinsam gelungen, was viele nicht für möglich gehalten haben: Auf der Aktionsgrundlage von Massenblockaden sind über 10.000 Menschen nach Dresden gekommen und haben gemeinsam mit tausenden Dresdner_innen den europaweit größten Naziaufmarsch blockiert!

Für 2011 mobilisieren die Nazis bereits jetzt nach Dresden. Wir sind entschlossen, uns den Nazis wieder in den Weg zu stellen und an den diesjährigen Erfolg anzuknüpfen. Mit unserer Aktionskonferenz wollen wir gemeinsam mit allen, die bereits 2010 mit ihrem Engagement zu dem Erfolg der Blockaden beigetragen haben und allen neuen Interessierten den Startschuss für die Vorbereitung für 2011 geben.In verschiedenen Workshops wollen wir uns mit inhaltlichen und praktischen Aspekten unserer Bündnisarbeit beschäftigen und die Grundlagen für unsere weitere Vorbereitung legen.

Vom 8. bis 9. Oktober 2010 in Dresden in der Dreikönigskirche (Freitag)
und im DGB-Volkshaus (Samstag).

Ziviler Ungehorsam und Widerstand, Gedenken und Opfermythos, Extremismusdoktrin, Bedeutung der Aufmärsche für die Naziszene, Nazis in Sachsen, Polizeitaktiken, juristische Aspekte der Blockaden, lokale und überregionale Bündnisse, Blockadetraining, Pressearbeit, Busorganisation
Anmeldungen bitte direkt an: kontakt@dresden-nazifrei.com

Nach eurer Anmeldung erhaltet ihr Infos zum genauen zeitlichen Ablauf. Bitte teilt uns bei eurer Anmeldung auch mit, ob ihr einen Schlafplatz benötigt und ob ihr vegan/ vegetarisches Essen wollt.


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Großdemo gegen Atomkraft: 18.09.10 in Berlin

Großdemo mit Umzingelung des Regierungsviertels

18.09.2010
12.00 Uhr
Washington-Platz, Berlin

Aufruf zur Demo

Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern – und den Bundestag möglicherweise noch im September darüber entscheiden lassen.
Wir sagen: Schluss jetzt!

Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik! Wir dulden es nicht, weiter den Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt zu sein. Dass die Atommüllberge weiter in die Höhe wachsen, für deren Lagerung es weltweit keine Lösung gibt. Dass der Weiterbetrieb der Atomreaktoren den Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren Energien verbaut. Wir haben es satt, mit dem Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet zu werden. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!
Gorleben stoppen!

Wir widersetzen uns auch einer unverantwortlichen Entsorgungspolitik für den tödlichen Strahlenmüll. Gorleben wurde aus politischen Gründen und nicht auf Grund geologischer Eignung als Endlagerstandort gewählt. Das Vorbild für Gorleben – das absaufende und vom Einsturz bedrohte Atommülllager Asse II – zeigt, dass von den Sicherheitsbeteuerungen nichts zu halten ist. Gorleben kommt als Atommülllager nicht in Frage!
Jetzt müssen wir dran bleiben!

Unser Widerstand zeigt Wirkung: Die Bundesregierung ist mit ihren Atomplänen in der Defensive und uneins. Sie spürt den Druck, der von einer neu erstarkten Anti-Atom-Bewegung ausgeht und von einer breiten Mehrheit in der Gesellschaft getragen wird. Jetzt kommt es auf unseren gemeinsamen Protest an!
Komm zur Großdemonstration! Werde aktiv!

Am 18. September wollen wir mit zehntausenden Menschen in Berlin auf die Straße gehen und das Regierungsviertel umzingeln! Damit läuten wir einen heißen Herbst ein, der im November in den vielfältigen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben gipfelt.

Hier die Facebook-Seite zum Eintragen:

http://www.facebook.com/event.php?eid=143124112366637


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FRIKO Berlin: Im Gedenken an die Opfer von Kundus fordern wir: Bundeswehr raus aus Afghanistan

Im Gedenken an die Opfer von Kundus fordern wir:
Bundeswehr raus aus Afghanistan

Samstag, 04. September 2010
14.00 bis 16.00 Uhr
Pariser Platz (vor dem Brandenburger Tor)

Am 04. September 2009 wurden mehr als 140 Menschen bei einem von der Bundeswehr veranlassten Bombenangriff ermordet.

Während die Propagandamaschinerie der Bundesregierungen seit Kriegsbeginn im Herbst 2001 mit allen Mitteln versucht, die Zerstörung des Landes und die Verbrechen an der afghanischen Bevölkerung der Öffentlichkeit zu verschweigen oder umzulügen, konnte dieses Massaker in Kundus nicht verheimlicht werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste die Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen, dass Deutschland im Krieg ist und „Kundus“ ein grausamer Teil des Kriegsalltags gegen die Zivilbevölkerung in Afghanistan ist.

Bis heute weigern sich jene Parteien im Deutschen Bundestag, die den Krieg in Afghanistan zu verantworten haben, sich bei den Angehörigen der Opfer zu entschuldigen oder sie zu entschädigen. Schließlich sehen die bundesdeutsche Regierungen und mit ihr das Kapital es als ihr Recht an, Afghanistan zu erobern und zu besetzen. „Die Deutschen Interessen werden am Hindukusch verteidigt“, wurde von ihnen verkündet und danach wird gehandelt.

Anlässlich des 1. Jahrestages des Massakers von Kundus gedenkt die Friedensbewegung allen Opfern des Krieges und fordert:

  • sofortiger Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan
  • Reparationszahlungen an die afghanische Bevölkerung

Veranstalter: Gruppen der Berliner Friedenskoordination


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Protest: Keine Fashion ohne Fashion Victims! am 06.07.10

Presseankündigung: Protestaktion zur 7. Berliner Fashion Week

Keine Fashion ohne Fashion Victims!

(Berlin, 01.07.10) Zur Eröffnung der 7. Berliner Fashion Week am Dienstagabend (06.07.10) rücken die Aktivisten der Kampagne für Saubere Kleidung mit einer Jubeldemo am Bebelplatz die hässlichen Seiten der Modewelt ins Rampenlicht. Als ‚Fashion Victims‘ machen sie auf die Opfer der Bekleidungsindustrie aufmerksam. In dramatischer Überspitzung und mit provokanten Plakaten schreien sie: „We die for fashion! Wir sind die wahren Fashion Victims!“

„Zur Fashion Week präsentiert sich die Modeindustrie in vollem Glanz und Glamour. An den Arbeits- und Herstellungsbedingungen in den Produktionsländern hat sich aber trotz Ökoprodukten und Social Marketing nichts geändert“, sagt Julia Thimm von INKOTA.

Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen sind in der Branche immer noch an der Tagesordnung:

Die Arbeiter in der Modeindustrie schuften zu Hungerlöhnen wochenlang ohne Pausen; in der Türkei sterben Angestellte, weil sie Jeans sandgestrahlt haben; chemische Behandlung vergiftet die Umwelt. „Wir fordern schon seit Jahren: Die Modeindustrie muss grundsätzlich ihre Einkaufspolitik ändern, damit Arbeiter nicht weiter ausgebeutet werden“, sagt Julia Thimm.

Termin: Die Protestaktion findet am Dienstagabend (06.07.10) um 17.45 Uhr zur Eröffnung der
Berliner Fashion Week am Bebelplatz statt.

Mehr Informationen und Bildmaterial:
Julia Thimm
Kampagne für Saubere Kleidung
c/o INKOTA-netzwerk
Chrysanthemenstraße 1-3
10407 Berlin
Mobil: 0179 90 93 684
thimm@inkota.de
www.inkota.de


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Bundeswehr raus aus der Schule!

Am 24. Juni soll ein Wehrdienstberater der Bundeswehr am Melanchthon-Gymnasium die zukünftigen Abiturienten im Rahmen der Tage der Studien- und Berufsberatung über die „Karriere- und Studienmöglichkeiten in Uniform“ informieren.

Dazu sagen wir „Nein!“ Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie andere. Töten und Getötet-Werden, andere Menschen zu verletzen oder selbst verletzt zu werden ist nicht Bestandteil vieler anderer Berufsbilder.

Gerade für eine Schule, die sich mit ihrem Namen auf den großen Humanisten Melanchthon beruft, dessen reformatorisches Wirken immer auch vom Bemühen um eine gewaltlose Lösung des Glaubenskonflikts geprägt war, ist es unverständlich, warum sie ihren Absolventinnen und Absolventen Gewalt als mögliches Berufsfeld präsentieren will.

Deshalb rufen wir auf,


am 24. Juni 2010, ab 12 Uhr vor der Melanchthon-Schule,
Adele-Sandrock-Straße 75, 12627 Berlin


gegen die Rekrutierung an Schulen zu demonstrieren.



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Proteste gegen Rekrutierungsversuche der Bundeswehr an der Alfred-Wegener-Oberschule in Berlin am 28. Juni

Kick militarism out of the classroom!
Das Militär ist kein normaler Arbeitgeber!

Proteste gegen Rekrutierungsversuche der Bundeswehr an der Alfred-Wegener-Oberschule in Berlin am 28ten Juni

Fährt der Panzer die neuen Rekrut_innen demnächst direkt vom Schulhof in die Kaserne? Dies bleibt in unmittelbarer Zukunft zumindest unwahrscheinlich, jedoch ist in letzter Zeit eine massive Militarisierung der Bildungseinrichtungen sichtbar geworden. Ein wichtiger Vorstoß derjenigen, die die Präsenz der Bundeswehr an Schulen befürworten, stammt von der CDU-Fraktion der Steglitz-Zehlendorfer Bezirksverordnetenversammlung (BVV):
Ihrer Meinung nach solle das Bezirksamt den Schulen empfehlen, Informationsveranstaltungen mit Jugendoffizieren der Bundeswehr regelmäßig durchzuführen (dem stimmten die Grünen in der BVV zu). Schon der Name des Antrags vom 6ten Dezember lässt aufhorchen: “Bundeswehr an die Schulen” ! Explizit ist die Rede von “Rekrutierung” des zukünftigen “Führungspersonals” .

Am 28ten Juni sollen Schüler_innen der Alfred-Wegener-Oberschule durch Jugendoffiziere über Berufsperspektiven informiert werden (so wie insgesamt ca. 400.000 ihrer Mitschüler_innen in Deutschland im Jahr 2009) . Die Veranstaltung findet jährlich statt, über Details schweigt sich die Schulleitung aus. In der Regel besteht bei derartigen Veranstaltungen Anwesenheitspflicht!

Wir wollen beidem widersprechen, denn die alleinige Aufgabe von Militärapparaten ist Vorbereitung auf, Bereitschaft zum und Durchführung von Krieg, also der gewaltsamen Durchsetzung “nationaler” (z.B. Ökonomischer) Interessen. Die Aufgabe von Jugendoffizieren wiederum ist die Herstellung von Akzeptanz und Befürwortung von Bundeswehr und Wehrpflicht (im Militärsprech: “Erhaltung und Festigung des Grundkonsens über die Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands”) . Ein solcher “Grundkonsens” existiert jedoch weder in den Ländern, in denen Deutschland Krieg führt, noch an der “Heimatfront”!

Doch der Widerstand wächst und zeigt Wirkung: Am 26ten März folgten über 100 Schüler_innen und Antimilitarist_innen unserem Aufruf und demonstrierten vor dem Schadow-Gymnasium in Zehlendorf gegen eine Werbeversuche eines Ex-Offiziers.

Eine für den 27ten Mai geplante Werbeveranstaltung am Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium wurde von der Schulleitung aufgrund des Drucks militärkritischer Schüler_innen abgesagt.

Die “Grünen” im Abgeordnetenhaus lehnen seit Neuestem die Wehrdienstberatungen an berliner Schulen ab und der Haupvorstand der Lehrer_innen-Gewerkschaft GEW wendet sich “entschieden gegen den zunehmenden Einfluss der Bundeswehr auf die inhaltliche Gesatltung des Unterrichts” .

Wir wollen der Bundeswehr am 28ten Juni erneut nicht das “Feld” überlassen und rufen alle Schüler_innen, Bildungsaktivist_innen, Lehrer_innen, Eltern, Friedensbewegte und Antimilitarist_innen zur Teilnahme an einer Kundgebung vor der Schule und kreativen Störaktionen auf. Beteiligt euch beim neu gegründeten berliner Bündnis gegen Militärpräsenz an Bildungseinrichtungen!

gez.: unabhängige Schüler_innen-Initiative Klassen-Kampf Süd-West (KKSW)

Helm ab, Hirn rein und dann raus aus Schule und Uni!

Montag, 28ter Juni, vorerst 10.00 Uhr (achtet auf Ankündigungen)
Alfred-Wegener-Oberschule,

Im Gehege 6, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)



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Kein Platz für Nazis in Neukölln !

Erstmalig für den 08.05.2010 hatte die NPD für eine Saalveranstaltung einen Mietvertrag für Räume des Bezirksamtes Neukölln im Natur- und Grünflächenamt erhalten. Gemeinsam wurde den Teilnehmer-innen aus der rechten Szene von Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft ver.di und anderen antifaschistischen Kräften am Hochspannungsweg in Buckow deutlich gezeigt, was wir von braunen Veranstaltungen im Bezirk Neukölln halten. Nämlich NICHTS!

Für den 17.06.2010 musste nun erneut auf der Grundlage des „Parteiengesetzes“ (die NPD ist bisher nicht verboten) dem Antrag zur Anmietung der Räume statt gegeben werden.

Unter dem Motto bunt statt braun

werden wir erneut gemeinsam mit anderen Antifaschisten deutlich machen, dass wir gegen Naziaktivitäten in Bezirksamtsräumen und auch anderswo sind !

Wir rufen deshalb alle Kolleginnen und Kollegen auf, Zeichen zu setzen gegen die Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut !

Kommen Sie deshalb

am 17. Juni 2010, ab 17.00 Uhr

zum Buckower Damm 170 / Hochspannungsweg

in 12349 Berlin (Buckow) .

Die Aktion ist polizeilich angemeldet und wird unterstützt durch die Gewerkschaft ver.di Berlin. Wir freuen uns über die Teilnahme aller gleichgesinnten GewerkschafterInnen und Bürger.

Also, weitersagen, die Familie und Freunde mitbringen !

ver.di Betriebsgruppe im Bezirksamt Neukölln von Berlin


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NaturFreunde-Jugend: Born To Be Wild vom 10 bis 18 August 2010 in Nachod, Czech Republic

Vom 10. bis 18. August 2010 veranstaltet die Naturfreundejugend International ein internationales Sommercamp in Tschechien für 18 bis 30jährige aus ganz Europa. Ganz nah an und in der Natur gibt es ein buntes, bzw. „grünes“ Programm wie Kochen auf dem Solarkocher, Survival-Techniken, Musikinstrument
basteln, Land-Art und vieles mehr. Es sind noch Plätze frei!

Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2010.

Hier die Ausschreibung:

International youth exchange on exploring people’s sustainable lifestyle and relation to nature, based on outdoor activities for all young Naturefriends.

One week surrounded by wonderful green…
One week far away from the city…
One week of exploring what beautiful nature can offer you!

What is it about?

Have you ever thought about trying out a more natural and greener lifestyle? The ability to make something useful, creative and cool out of the things you find in the woods?

This summer, International Young Naturefriends launch a brand new project, a new style of summer camp and youth exchange, where we would like to explore ways to live in closer connection to the nature. We will do eco-cooking, baking cakes with solar energy, learning and trying out basic survival techniques in a middle of a forest. And we wont forget about art either! We will create musical instruments and play them, have a fairy-tale night with campfire, creating land art in the beautiful surroundings and much more.

Simply, well have fun and good times, explore, share and discover together, because that’s what a youth exchange is about!

The name? Born To Be Wild!

Whom is it for?

The activity is designed for young naturefriends from our network, who are ready to discover nature together, and are open to new adventures and learning by exploring and experiencing.

If you are between 18 and 30, coming from either Czech Republic, Hungary, Poland, Germany or Belgium, able to communicate in English and willing to go through this green adventure with us, dont hesitate and register!

Where is it taking place?

Born To Be Wild will have its base camp in a beautiful countryside of Eastern Bohemia, Czech Republic, far from civilisation, in the middle of meadows, fields and forests. We will stay at a camp site, so be ready for rather natural conditions.

Want to come?

First thing you should do in order to come to this activity is to register yourselve below. When registering, please pay attention to questions, which are focused on your motivation to come to the project. They will serve as one of the factors according to which we will be deciding upon the composition of the participants.

The registration deadline is Thursday 10th June and the selection of participants will be ready by Monday 14th June.

All participants will be informed about the decision (accepted/rejected/waiting list) as soon as they are made by email to the address you provide in the application form (please make sure it is a correct one). Accepted applicants will receive an admission sheet with instructions for further action. In case you did not receive any email from us in the expected time, please contact us by email or phone.

What do we cover?

IYNF will provide travel reimbursement to all participants covering 70 % of total travel costs. The maximum reimbursed costs (70%) are:

* 290 EUR for travels over 1000 km,
* 250 EUR for travels not exceeding 1000 km,
* 120 EUR for travels not exceeding 500 km and
* 50 EUR for travels less than 300 km.

Please note that IYNF wants you to choose the most ecological travel means. To stimulate this we give the highest discount if you travel bus and a lower discount if you travel by train. In case you need to take a plane you have to consult us to get permission for it. You can read more about this in our travel regulations.

Besides that we cover food, accommodation and all material needed during the activity.

What is your contribution?

You are expected to cover 30% of your travel costs and pay the participation fee (according to the chart below). We offer this activity to you at a very affordable price, and ask for a small contribution to our costs in the form of a participation fee.
IYNF follows a policy of fair prices, dividing Europe into regions according to the different income levels. You pay the fee in the country of residence. In addition, Students and Naturefriends (members of IYNF member or partner organisation) have a combinable discount and there is a special reduction rate for Registered IYNF Volunteers. You can find the price valid for you at the intersection of your region and your status in the tables below.

Participation fees (in EURO)

Fees are between 8 and 63 euro, depending on your country of residence, being a student or naturefriend, registered IYNF volunteer or Group leader. The table is in the call that can be found under practical information and downloaded from there.

For being a student and / or a member of IYNF we would need a proof by sending a copy of your student or membership card by fax, post or a scan per mail. If you would like to know if you are a registered IYNF volunteer or not, please send an email to iynf [at] iynf.org.

Besides contributions mentioned above, we expect you to come with interest, passion and open mind towards exploration of how things are when you are Born To Be Wild!

We would also like to ask you to offer some small workshops connected to nature, ecological way of life or any other “green” issues. Please share your ideas with us while answering the questions which are part of the registration.

And if you would like to come but cannot pay the fee?
We dont want money to be an obstacle for anyone to participate to our activities; on the other hand we want committed and motivated participants, who value the opportunity. Therefore, we employ the principle pay what you can, and a little bit more. So do contact us if money is an issue, but you do want to come.

Need more information?

If you have any question or if you want to know what it means to be a group leader, dont hesitate to contact Marie at marie [at] iynf.org in English, Czech, French and Polish, or Biba at biba [at]iynf.org in English or Hungarian.

We are looking forward to your registration and to spending one week in the pure nature with you!


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Sommerakademie des Friedensratschlags

Vom 23. bis 25. Juli findet die 4. Sommerakademie der Friedensbewegung statt. Dabei kommt es zu einer wichtigen Neuerung: Sie wird in Kooperation mit der IG-Metall-Bildungsstätte Werner-Bock-Schule in Beverungen.

“Eure Krise ist nicht unsere Krise – Eure Kriege sind nicht unsere Kriege”
Friedens-Sommerakademie 2010
23. bis 25. Juli 2010

Die Themen:
- “Rüstung schafft Arbeitsplätze” — Eine Rechnung, die (nicht) aufgeht?
- Gewerkschaftliche und friedenspolitische Alternativen zur Rüstung
- “Aktiv gegen rechts” — Gegen Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass, Rassismus und Neonazismus
- Neoliberale Globalisierung, Kampf um Ressourcen und Krieg — Die neue Welt(UN)ordnung
- Sozialer Dialog” – Gewerkschaftliche Gegenstrategien in der Krise/zur Krise und Massenarbeitslosigkeit
- Mit der UNO und dem Völkerrecht gegen Rüstung und Krieg
- Kriege beenden: Beispiel Afghanistan
- Konfliktbearbeitung ohne Krieg: Beispiel Naher Osten
- Konfliktbearbeitung ohne Krieg: Beispiel Iran

120 EUR / 60 EUR ermäßigt.

Veranstalter: Bundesausschuss Friedensratschlag, IG Metall Bildungsstätte Werner-Bock-Schule Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung


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Tour De Musée: Berliner Arbeiterwiderstand 1942–1945

Sonntag 20.06.2010

  • Ort: Bezirksmuseum Friedrichshai-Kreuzberg, Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin-Kreuzberg
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante
Ausstellung: Berliner Arbeiterwiderstand 1942–1945


„Weg mit Hitler – Schluß mit dem Krieg!“

Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation war mit über 500 Mitstreitern eine der größten Berliner Widerstandsgruppen gegen das Naziregime. Kommunisten, Sozialdemokraten und Anhänger unterschiedlicher Weltanschauungen; Arbeiter, Angestellte, Ärzte, Künstler, verfolgte Juden und Hitlergegner aus dem Bürgertum schlossen sich ihr an.

23 Ausstellungstafeln dokumentieren, wie unter schwierigsten Bedingungen die illegale Arbeit organisiert wurde. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei Kontakte in über 70 Betriebe und die Zusammenarbeit und Solidarität mit Zwangsarbeitern. Ebenso werden Verrat, Verfolgung, Justizterror und Haft dargestellt und letzte Briefe dokumentiert.

Führung: Bärbel Schindler-Saefkow
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DenkMalTour: Antimilitaristische und Antifaschistische Orte um den Rosa-Luxemburg-Platz

Samstag 19.06.2010

  • Ort: Berlin-Mitte, Rosa-Luxemburg-Platz (vor der Volksbühne)
  • Uhrzeit: 14.00 - 17.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante
Der heutige Rosa-Luxemburg-Platz hat viel erlebt. Große Kundgebungen der KPD und der antifaschistischen Verbände, aber auch die Stürmung durch Polizei und SA in den 30er Jahren. Mit dem Karl-Liebknecht-Haus, der Torstraße, dem Scheunenviertel und den Prenzlauer Berg befinden sich um den Rosa-Luxemburg-Platz viele historische Orte mit antifaschistischer und antimilitaristischer Tradition.

Während der DenkMalTour werden wir uns auf die historischen und aktuellen Spuren dieser Geschichte begeben und uns diesen Teil von Berlin anschauen.

Treffpunkt: Rosa-Luxemburg-Platz (Vor der Volksbühne)

Verantwortliche: OG Adelante in Zusammenarbeit mit der Hellen Panke e.V.

Führung durch: Judith Demba Fernandez Rios

Kostenbeitrag: 1,50 €
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Vernetzungstreffen der Berliner Anti-Atom-Gruppen

  • Ort: Bundesgeschäftsstelle der NaturFreunde, Warschauer Str. 58 a
  • Uhrzeit: 19.30 Uhr

Das Treffen findet als Vernetzungs- und Planungstreffen der Parteien, Organisationen und Gruppen statt, die sich aktiv in Berlin am Widerstand gegen die Atomenergie beteiligen.

Entwurf für eine Tagesordnung:

1. Anti-Atom-Aktivitäten im Herbst
2. Castor-Transporte
3. Bau von AKWs in Polen
4. sonstiges


Für weitere Vorschläge für die TO wäre ich dankbar.

Alle Interessierten sind eingeladen.


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Umweltarbeitskreis der NaturFreunde Berlin

Montag 14.06.2010

  • Ort: Kinder- und Jugendhalle im Märkischen Viertel, Königshorster Str. 1- 9, 13439 Berlin
  • Uhrzeit: 18.30 bis 20.30 Uhr
  • Verantwortlicher: FG Umwelt

Wir informieren über die Umweltpolitik in Berlin

Themen sind:
* Informationen über Umweltprojekte in Berlin
* Austausch über die Verkehrspolitik in Berlin
* Austausch über die Energiepolitik in Berlin
* Umweltpolitik in den Bezirken
* Informationen über konkrete Projekte in Berlin

Unsere Schwerpunkte sind:
* NaturaTrails für Berlin
* Nein zum Ausbau der A 100
* Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für die zukünftige Nutzung des Geländes
des Flughafens Tegel
* Mitarbeit im Berliner Landesverband der Naturschutzverbände
* Ausstieg aus der Atomenergie

Eingeladen sind alle Interessierten.


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Leben ist Vielfalt! 15. Umweltfestival am Brandenburger Tor

Samstag 05.06.2010

  • Ort: Berlin, Straße des 17. Juni, vor dem Brandenburger Tor
  • Uhrzeit: 10.00 - 18.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Bereits zum 15. Mal veranstaltet die GRÜNE LIGA am 5. und 6. Juni 2010 das UMWELTFESTIVAL in Berlin am Brandenburger Tor.

Und die Berliner NaturFreunde sind mit einem interessanten Info-Stand dabei.

Erstmalig findet das Umweltfestival an 2 Tagen – Samstag von 16 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr – statt. Erwartet werden in diesem Jahr über 200 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet. Darunter Firmen und Verbände, Ökobauern und Biocaterer.

Anlässlich des diesjährigen „Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt“ widmet sich die GRÜNE LIGA unter dem Motto „Leben ist Vielfalt!“ besonders dem Naturschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. In diesem Rahmen informieren Aussteller über den Wert und die Bedrohung der Arten und die Ursachen und Folgen des Klimawandels.

Ein weiterer Schwerpunkt ist in diesem Jahr die ganze Vielfalt klimafreundlicher Mobilität – vom grünen Wanderweg durch die Stadt bis zum Fahrrad und vom alternativen Fahrzeugantrieb bis zum umweltfreundlichen Nah- und Fernverkehr.

Europas größte ökologische Erlebnismeile lockt alljährlich 100.000 Besucher/-innen und ist inzwischen fester Termin im vielfältigen Eventkalender Berlins. Besucherinnen und Besucher erwartet Leckeres aus ökologischem Landbau und artgerechter Tierhaltung, Informationsangebote zu sanftem Tourismus und nachhaltigem Konsum, Straßentheater, Livemusik und Spiel- und Mitmachangebote für Jung und Alt.

Parallel findet am Sonntag auch wieder die FAHRRADSTERNFAHRT des ADFC statt. Dieser erwartet ebenfalls über 100.000 Radler, die auf 18 Routen aus dem ganzen Stadtgebiet und Brandenburg in Richtung Großer Stern und Brandenburger Tor radeln. Traditionell endet die Fahrradsternfahrt wieder auf dem Umweltfestival.


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*CCC- Aktionsworkshop: “Jeans unter Beschuss”*

04. bis 05. Juni, Seddiner See bei Potsdam

Einige unserer schicken Jeans im Used-Look werden unter extrem gesundheitsgefährdenden Bedingungen veredelt. Das sogenannte Sandblasting schädigt vor allem die Lungen der ArbeiterInnen, die nicht ausreichend gegen den gefährlichen Staub geschützt sind. INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung laden zu einem Aktionsworkshop ein, auf dem wir uns über verschiedene Aktionsformen austauschen, mehr über das Thema Sandblasting erfahren und eine kreative Aktion gegen das Verfahren des Sandblastings planen wollen.

Mehr Infos unter www.inkota.de
Anmeldung bis 17. Mai bei INKOTA, Julia Thimm, thimm@inkota.de, Tel.: 030/ 42 08 202 52.



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EINLADUNG zu einer bundesweiten Konferenz der Friedensbewegung

Während der Afghanistan-Krieg eskaliert und die Ablehnungsquote des Krieges in der Bevölkerung anhaltend hoch ist, tut sich die Friedensbewegung nach wie vor schwer, den Protest wirkungsvoll auf die Straße zu bringen. Uns scheint sowohl eine Verbreiterung des Protestes (z.B. unter Einbeziehung weiterer sozialer Bewegungen) als auch eine Zuspitzung unserer Forderungen (einschließlich der Festigung der
Ablehnungsgründe) notwendig zu sein.

Hierzu soll eine von der gemeinsamen Initiative der Friedensbewegung (”Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan”) vorbereitete bundesweite Konferenz beitragen, zu wir herzlich einladen.

Konferenz der Friedensbewegung
Am Sonntag, den 30. Mai 2010, 12.30 Uhr bis 17 Uhr In Kassel, Café Buch-Oase (Germaniastr. 14)*

Vorgesehene Tagesordnung mit Zeitplan:

1. Politische Situation und Perspektiven am Hindukusch.
Referent: Dr. Matin Baraki (Universitäten Marburg/Gießen) Anschl.
Diskussion (12:30 bis 13:30 Uhr)

2. Die gegenwärtige Afghanistan-Diskussion und Schlussfolgerungen für die Friedensbewegung (13:30 Uhr bis 14:15 Uhr)

Pause (14:15 bis 14:30 Uhr)

3. Bisherige Aktivitäten der Friedensbewegung zu Afghanistan, Rückblick und Ausblick auf die zukünftige Zusammenarbeit (14:30 bis 15:15 Uhr)

4. Aktivitäten gegen den Krieg (Kurzvorstellungen) (15:15 bis 16:45 Uhr)
a) Unterschriftensammlung
b) Konferenz mit VENRO (voraussichtlich 8./9. Okt.)
c) Aktionstage 1. bis 4. September und 7. bis 9. Oktober
d) Aktivitäten zur Mandatsverlängerung Februar 2011
e) Afghanistan-Tribunal 7. bis 9. Oktober 2011
f) Koordination internationaler Afghanistanaktivitäten

5. Verschiedenes und Verabschiedung (16:45 bis 17:00 Uhr)

Mit besten Grüßen

Susanne Grabenhorst (Kooperation für den Frieden) Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag)

* Das Café Buch-Oase ist mit der Bahn zu erreichen: Vom Bahnhof Wilhelmshöhe mit der Straßenbahn Linie 1 oder 3 Richtung Innenstadt, 3.
Haltestelle (Kirchweg) aussteigen. Ca. 50 Meter in Fahrtrichtung links
(Ampel) in die Germaniastr. gehen; von da ca 150 m auf der rechten
Seite: Café Buch-Oase (Germaniastr. 14)


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Anti-Atom-Camp Pfingsten 2010 in Mescherin 21. bis 23. Mai 2010

Deutsch-Polnisches
Anti-Atom-Camp
Pfingsten 2010
in Mescherin
21. bis 23. Mai 2010


Polen plant den Einstieg in die Atomkraft und hat dafür einen langfristigen Aktionsplan ausgearbeitet.

Dieser reicht von Uranabbau und -anreicherung über die Ausbildung von Fachkräften bis
hin zum Bau von Atomkraftwerken und Endlagern.

Derzeit sind mehrere Standorte für Atomkraftwerke an der Oder angedacht und im Auswahlverfahren.

Die Bürgerinitiative AFLUM (Atomkraftfrei leben in der Uckermark) mobilisiert schon seit längerem gegen diese Kraftwerke, bisher vor allem auf deutscher Seite.

Unser Camp soll dazu dienen, den Widerstand gegen die geplanten Atomkraftwerke auf beiden Seiten der Oder bekannter zu machen, mit der schon etablierten Anti-Atombewegung zu vernetzen und vor allem mit der polnischen Umweltbewegung
zusammenzubringen. Wir wollen dabei über die Gefahren und Probleme der Atomkraft sowie Alternativen dazu informieren.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme am Camp beträgt für den gesamten Zeitraum 10,– Euro (inkl. Volksküche) und wird beim Eintreffen im Camp in bar gezahlt.

Am Samstag sind Tagesgäste willkommen. Das kostet natürlich nichts. Wir übernehmen keine Haftung für Wertgegenstände und Unfälle.

Spenden unter Verwendungszweck:
„Anti-Atom-Camp Pfingsten 2010“
Empfänger: BUND-Brandenburg
Kontonr. 350 202 62 45 • BLZ 160 500 00
Bank: MBS Sparkasse
Bitte Anschrift vermerken wenn Quittung erwünscht.

AFLUM/Anti-Atom-Cooperation
Kleine Klosterstraße 151
16307 Gartz/Oder
Tel. 0049 151 282 558 90
mail: info@aflum.de • www.aflum.de

(BUND, Anti-Atom Gruppe Berlin/Potsdam, SPD/Jusos, Bündnis 90/Die Grünen, Christliche Demokraten gegen Atomkraft, Zieloni 2004 und andere polnische Umweltschutz-
Organisationen)

In Kooperation mit Campact! und .ausgestrahlt
V. i. S. d.P: Volker Schmidt Roy

Eingeladen sind alle friedliebenden und gewaltfreien Menschen.

ZEITPLAN
____Freitag
nachmittags: Ankunft
abends: Filmvorführung mit Diskussion
____Samstag
vormittags: Workshops (Kinderbetreuung)
14:00 Kundgebung
Konzert mit Pittkunings, Kulturabend am Lagerfeuer
____Sonntag
vomittags: Ökumenischer Gottesdienst
(Kinderbetreuung)
mittags: Verabschiedung der polnischen Gäste;
Sight-Seeing-Tour nach Szczecin (Stettin) und Gryfino
____Montag
Frühstück und Abreise
(Änderungen vorbehalten.)



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KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!


Aktions- und Menschenkette Samstag 24. April 2010 Brunsbüttel – Hamburg – Krümmel

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Signal an Bundesregierung und Stromkonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit Zigtausenden Menschen werden wir am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986).

Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um die Endlagerstandorte Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Mülls ist völlig ungelöst.

Manche von uns fordern die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke, denn jeder Tag Weiterbetrieb kann einer zu viel sein. Andere wollen, dass zumindest die Laufzeiten nicht verlängert werden. Die Pannen-Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel dürfen auf keinen Fall wieder ans Netz, sie müssen sofort und endgültig stillgelegt werden.

Die Alternativen sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.


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Mobi-Veranstaltung in Berlin zur Anti-Atom-Kette am 21.04.

Liebe Anti-AKW-Aktive aus Berlin,

am Mittwoch, 21. April, findet um 18:30 Uhr eine Mobilisierungs- und Informationsveranstaltung für die Teilnehmer/-innen der Menschenkette statt.

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße.

Bei der Veranstaltung gibt es die aktuellsten Infos zur Menschenkette, Infos zum Ablauf für die Berliner Teilnehmer_innen und die einmalige Gelegenheit noch Tickets für die Busse zu erwerben.


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Einladung zur Pressekonferenz am Dienstag, 20 April, 11 Uhr

Einladung zur Pressekonferenz am Dienstag, 20 April, 11 Uhr

Berliner Bündnis mobilisiert für Anti-Atom-Menschenkette

Am 24. April 2010 beteiligen wir uns als breites Berliner Bündnis aus Anti-Atomkraft- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und Parteien an der Menschenkette vom AKW Krümmel bis zum AKW Brunsbüttel. Damit wollen wir aus Anlass des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ein deutliches Zeichen setzen: Atomkraft abschalten!

Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz ein:

Zeit: Dienstag, 20. April 2010 um 11:00 Uhr

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8

RednerInnen:   Luise Neumann-Cosel, Anti-Atom-Berlin

Florian Noto, BUND Berlin

Jens-Martin Rode und das „Krümmelmonster“, Attac Berlin

Wir stellen Ihnen die Ziele des Bündnisses und der Anti-Atom-Kette, sowie den Ablauf der Aktionen auf dem Berliner Streckenabschnitt in Elmshorn vor.

Zudem gibt es am Mittwoch, 21. April, 18:30 Uhr eine Mobilisierungs- und Informationsveranstaltung für die Teilnehmer/-innen der Menschenkette. Ort ist ebenfalls die Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße.

Die Busse zur Menschenkette nach Elmshorn werden am 24. April ab 8:30 Uhr von der Gotthardstraße in der Nähe des Kurt-Schuhmacher-Platzes abfahren und in Berlin voraussichtlich wieder um 21:30 Uhr eintreffen.

Für Rückfragen steht Ihnen Florian Noto (BUND Berlin) unter (0176) 22 78 41 34 oder florian.noto@dnr.de zur Verfügung.

Unterzeichner: BUND Berlin, BUND-Jugend Berlin, NABU Berlin, NaturFreunde Berlin, ATTAC Berlin, Anti-Atom Berlin, Grüne Jugend Berlin, .ausgestrahlt, Jusos Berlin, SPD Berlin, DIE LINKE Berlin, DIE LINKE.SDS Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, IPPNW – Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung, DGB-Jugend Berlin-Brandenburg.

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DenkMalTour: "125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz"

Samstag 17.04.2010

  • Ort: Mahnmal in der Wilhelmstr. 92
  • Uhrzeit: 14.00 - 17.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante
  Vor 125 Jahren, im Winter 1884/85, empfing Reichskanzler Bismarck die Vertreter der damaligen Weltmächte zur Afrika-oder Kongo-Konferenz in Berlin. Im Namen von Fortschritt und Humanität und vor dem Hintergrund der europäischen Rassenideologie einigten sich die Vertreter von zwölf europäischen Staaten sowie des Osmanischen Reichs und der USA über die weitere koloniale Aufteilung und Ausbeutung des afrikanischen Kontinents.

Im Palais des Reichskanzlers wurde das riesige "Kongobecken" dem belgischen König Leopold II übereignet. Dessen brutales Regime kostete mehr als zehn Millionen Menschen das Leben. Mit der Berliner Konferenz trat auch das Deutsche Reich dem Kreis der Kolonialmächte bei. Prügelstrafe, Menschen- und Ressourcenraub, Zwangsarbeit, Folter, Vergewaltigungen, Konzentrationslager und Völkermord kennzeichneten die folgende dreißigjährige Herrschaft der Deutschen in den Gebieten des heutigen Namibia, Togo, Kamerun, Tansania, Burundi und Ruanda. Allein während der blutigen Niederschlagung von Widerstandsbewegungen wurden mindestens 400.000 Menschen getötet.

Wir wollen uns bei dieser DenkMalTour auf den Spuren des Kolonialismus und den Ereignisorten der Berliner Afrikakonferenz und den Debatten über Kolonialismus und Imperialismus bewegen.

Zeit: 14.00 bis 17.00 Uhr
Treffpunkt: Wilhelmstr. 92 (Gedenktafel für die Berliner Afrikakonferenz)

Referent: Christian Kopp, Berlin Postkolonial e.V.

Verantwortlich: NaturFreunde Adelante in Zusammenarbeit mit der Hellen Panke e.V.

Kostenbeitrag: 1,50 €

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AUFRUF ZUM BERLINER OSTERMARSCH 2010

Vor 50 Jahren wurde in Deutschland der erste Ostermarsch der Atomwaffengegner organisiert. Seitdem demonstrieren wir Ostern für eine Welt ohne Atomwaffen, Armeen und Kriege.
Wir wehren uns gegen jegliche Militarisierung der Außen- und Innenpolitik.
Wir gehen auf die Straße, um Widerstand gegen die aggressive US-amerikanische, europäische und deutsche Außenpolitik zu leisten.
Sozial- und Bildungsabbau, Hartz IV, schlechte Gesundheitsversorgung, zunehmende Armut und Einschränkung demokratischer Rechte gehen einher mit wachsender Aufrüstung. Die Ausgaben für Rüstung und Krieg würden mehrfach ausreichen, um Hunger und Armut in der Welt zu beseitigen.

Wir rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen Militarismus, Sozialabbau und Krieg.
Wir stellen uns gegen Faschismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in jeglicher Form.
Wir unterstützen Kriegsdienstverweigerung und Widerstand von Soldatinnen und Soldaten.

Keine Familie sollte ihre Kinder für die Schlachtfelder der Welt zur Verfügung stellen!

Wir protestieren gegen die Werbung der Bundeswehr an Schulen und Hochschulen. Wir erwarten von den Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, dass sie solche Auftritte der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen untersagen.

Wir verlangen

· den sofortigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland
· die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen als völkerrechtswidriges Verbrechen zu ahnden
· die Abschaffung aller Atomwaffen

Wir fordern

· den sofortigen Abzug aller Truppen aus Afghanistan und die Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr
· das Verbot aller Rüstungsexporte
· die Schließung aller US-Basen und -Kommandostrukturen in Deutschland
· die Auflösung der NATO und Schluss mit der Militarisierung der EU

Wir sagen

· Nein zu Sozialabbau und Hartz IV
· Nein zu jeder Form von Rassismus, zu Antiislamismus, Antisemitismus und Antiziganismus
· Nein zum Überwachungsstaat

Ganz im Sinne des Berliner radikalen Antimilitaristen Ernst Friedrich sagen wir:
„Krieg dem Kriege!“

Wir rufen auf zum
OSTERMARSCH 2010
Ostermontag 5.April 2010
14.00 Uhr
Potsdamer Platz



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DenkMalTour: "100 Jahre Internationaler Frauentag - Berlin Stadt der Frauen?"

Samstag 13.03.2010

  • Ort: Berlin, Dorothea-Schlegel-Platz
  • Uhrzeit: 14.00 bis 16.30 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Ziel des Stadtspazierganges ist, Berlin als eine Stadt vorzustellen, in der weibliche Kultur und weiblicher politischer Elan seit vielen 100 Jahren blüht. Exemplarisch an Berlin_mitte demonstrieren, in dem kreative Frauen aus 3 Jahrhunderten inzwischen Strassen und Plätze haben, die nach ihnen benannt sind, wie z.b. Haanah Arendt, Fanny Mendelssohn, Emma Herwegh, Minna Cauer, Bettina von Arnim und viele mehr. Wir werden einige dieser Orte aufzusuchen, über weibliche Kultur und ihre Bedingungen in den verschiedenen Jahrhunderten sprechen und die Bedeutung des internationalen Frauentages thematisieren.

Treffpunkt: Dorothea-Schlegel-Platz (direkt vor S-Bahnhof Friedrichstr.)

Verantwortliche: OG Adelante in Zusammenarbeit mit Heller Panke e.V.

Führung durch: Dr. Christina Ujma

Kostenbeitrag: 1,50 €


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Die Ortgruppe Adelante trifft sich das nächste Mal:

Sonntag, 17. Januar 2010

18.00 Uhr

- Treffpunkt wird noch bekanntgegeben -

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Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema

“Der Nazi-Aufmarsch in Dresden”

10. Februar 2010

19:00 Uhr,

in den Räumen der RLS, Franz Mehring Platz 1

Gemeinsame Veranstaltung der LAG Antifaschismus DIE LINKE, no pasaran und ALB

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DenkMalTour: Die Ideengeschichte der ArbeiterInnenbewegung - am Beispiel der Gräber auf dem Friedhof der Sozialisten

Samstag 23.01.2010


Ort: Zentralfriedhof Lichterfelde (Friedhof der Sozialisten)
Uhrzeit: 14.00


Der Friedhof der Sozialisten ist eine einmalige geschichtliche Stätte der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung. Sozialist_innen, Kommunist_innen, Gewerkschafter_innen aber auch Anarchist_innen und Antifaschist_innen liegen gemeinsam auf dem Friedhof begraben.

Oft haben Sie im Leben über unterschiedliche theoretische und strategische Ansätze für die Durchsetzung einer anderen Gesellschaftsordnung gestritten. Auf dem Friedhof der Sozialisten liegen sie vereint.

Der Friedhof ist Anziehungspunkt für viele Linke in Deutschland. Anhand der unterschiedlichen Biographien und theoretischen Ansätze der dort Bestatteten soll die Geschichte der Arbeiter_innenbewegung aufgezeigt werden.

Die Führung durch die Gedenkstätte wird ca. 2 Stunden dauern. Der Referent wird anhand der Grabsteine auf die sehr unterschiedliche theoriegeschichtliche Ausrichtung der auf dem Sozialistenfriedhof bestatteten Sozialistinnen und Sozialisten eingehen.

Führung/Referat: Uwe Hiksch

Leitung: Janeta Mileva/Michael Popp

Ort und Treffpunkt: Gedenkstätte der Sozialisten Friedrichsfelde, Friedhofseingang, Gudrunstraße


Verantwortlicher: Adelante, in Zusammenarbeit mit der Hellen Panke e.V.

Kostenbeitrag: 1,50 €

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DenkMalTour: Auf den Spuren der Berliner Afrikakonferenz: Kolonialismus und seine Folgen

Samstag 17.04.2010
Ort: Mahnmal in der Wilhelmstr. 92
Uhrzeit: 14.00 - 17.00 Uhr
Verantwortlicher: Adelante
Vor 125 Jahren, im Winter 1884/85, empfing Reichskanzler Bismarck die Vertreter der damaligen Weltmächte zur Afrika-oder Kongo-Konferenz in Berlin. Im Namen von Fortschritt und Humanität und vor dem Hintergrund der europäischen Rassenideologie einigten sich die Vertreter von zwölf europäischen Staaten sowie des Osmanischen Reichs und der USA über die weitere koloniale Aufteilung und Ausbeutung des afrikanischen Kontinents. Im Palais des Reichskanzlers wurde
das riesige "Kongobecken" dem belgischen König Leopold II übereignet. Dessen brutales Regime kostete mehr als zehn Millionen Menschen das Leben. Mit der Berliner Konferenz trat auch das Deutsche Reich dem Kreis der Kolonialmächte bei. Prügelstrafe, Menschen- und Ressourcenraub, Zwangsarbeit, Folter, Vergewaltigungen, Konzentrationslager und Völkermord kennzeichneten die folgende dreißigjährige Herrschaft der Deutschen in den Gebieten des heutigen Namibia, Togo, Kamerun, Tansania, Burundi und Ruanda. Allein während der blutigen Niederschlagung von Widerstandsbewegungen wurden mindestens 400.000 Menschen getötet.

Wir wollen uns bei dieser DenkMalTour auf den Spuren des Kolonialismus und den Ereignisorten der Berliner Afrikakonferenz und den Debatten über Kolonialismus und Imperialismus bewegen.

Zeit: 14.00 bis 17.00 Uhr
Treffpunkt: Wilhelmstr. 92 (Gedenktafel für die Berliner Afrikakonferenz)

Referent: Christian Kopp, Berlin Postkolonial e.V.

Verantwortlich: NaturFreunde Adelante in Zusammenarbeit mit der Hellen Panke e.V.

Kostenbeitrag: 1,50 €